Nino Schurter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nino Schurter

Nino Schurter (* 13. Mai 1986 in Tersnaus) ist ein Schweizer Mountainbiker.

Nino Schurter holte in sämtlichen Nachwuchskategorien die Schweizer-Meistertitel im Mountainbiken: 2002 bei den Kadetten, 2004 bei den Junioren, 2005, 2006, 2007 und 2008 bei den Espoirs (U23). An den Weltmeisterschaften gewann er 2003 die Silbermedaille, 2004 den Titel bei den Junioren. Die Stiftung Schweizer Sporthilfe zeichnete Schurter als Nachwuchsathleten des Jahres 2004 aus. Ein Jahr darauf wurde er - nachdem er in Führung liegend durch einen Defekt zurückgebunden worden war - an der Mountainbike-Weltmeisterschaften 2005 in Livigno in der Kategorie U23 Dritter.

Nach dem erneuten Sieg an den Schweizer Meisterschaften sowie dem Europameister-Titel und dem Gesamt-Weltcup in der Kategorie U23 holte sich Schurter 2006 den Weltmeister-Titel der Espoirs. 2007 holte er erneut den Schweizer Meister- sowie den Europameister-Titel. Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Fort William konnte er den Titel nicht verteidigen und wurde hinter dem Dänen Jakob Fuglsang Zweiter. Mit dem erneuten Gewinn des Europameistertitels 2008 in St. Wendel gewann er diesen Titel in der Kategorie U23 drei Mal in Folge.

Schurter ist ausserdem vierfacher Europameister (2003, 2004, 2006, 2007) bzw. zweifacher Weltmeister (2006, 2007) in der Staffel.

Im Juni 2008 nach fünf Weltcup-Läufen stand er zwei Mal auf dem zweiten Platz (Houffalize und Fort William).

Im Juni 2008 gewann er nach 2006 zum zweiten Mal den Weltmeistertitel in der Kategorie U23.

An den Sommerspielen in Peking gewann Nino Schurter mit Bronze seine erste Olympiamedaille.

Seinen bisher grössten Erfolg errang Schurter 2009, als er im Alter von 23 Jahren als jüngster Fahrer in der Geschichte des Mountainbikesports in der Elite-Kategorie Weltmeister wurde.

Im April 2010 gewann er mit dem Auftaktrennen in Dalby Forest sein erstes Weltcup-Rennen in der Elitekategorie, womit er zugleich auch erstmals die Führung im Gesamtweltcup übernahm, den er noch im gleichen Jahr erstmals für sich entscheiden konnte.

Anlässlich der Weltmeisterschaften 2011 in Champery im Wallis gewann Schurter hinter dem Tschechen Jaroslav Kulhavy die Silbermedaille. Zwei Wochen nach den Weltmeisterschaften wurde er von Swiss Olympic als erster Schweizer für die Olympischen Spiele 2012 in London nominiert, und gewann ebenfalls hinter Kulhavy die Silbermedaille im Cross Country.

2013 wurde Schurter zum 3. Mal Cross Country Olympic Weltmeister in Pietermaritzburg, Südafrika [1]

Schurter ist Mitglied von Thomas Frischknechts Scott-Swisspower Mountainbike Team.

Nino Schurter wohnt in Chur. Er ist in Tersnaus, Gemeinde Suraua, im Valsertal, aufgewachsen.

Ehrungen[Bearbeiten]

2012 sowie 2013 wurde Nino Schurter zum Schweizer Radsportler des Jahres gewählt.[2][3]

Teams[Bearbeiten]

  • 2006-2008 Swisspower MTB Team
  • 2009-2011 Scott-Swisspower MTB Racing
  • 2012-2013 Scott-Swisspower MTB Racing Team
  • 2014 Scott-Odlo MTB Racing Team (bis 17.04.)
  • 2014 Orica GreenEdge (ab 18.04.)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. scott-sports.com: Nino Schurter is the 2013 XCO World Champion, 2. September 2013
  2. Nino Schurter gewinnt Swiss Cycling Award 2012 auf suedostschweiz.ch v. 28. November 2012
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSchurter und Süss Schweizer Radsportler des Jahres. SRF, 10. Dezember 2013, abgerufen am 11. Dezembe 2013.

Weblinks[Bearbeiten]