Datsun Vanette

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Datsun / Nissan Vanette
Hersteller: Datsun / Nissan
Produktionszeitraum: 1978–2010
Vorgängermodell: Datsun Cherry Cab
Nachfolgemodell: Nissan Primastar (Europa)

Der Datsun C20 (ab 1982 Datsun Vanette) war ein vom japanischen Automobilhersteller Datsun produzierter Kleintransporter, der als Van Version die Grundlage für die Van Modelle des Mutterkonzerns Nissan legte. Im Zuge der Einstellung von Datsun wurde er zum Nissan Vanette. Die Vanette basierte auf verschiedensten Kleintransportern, die erste Version auf dem Datsun C20 und hatte Mittelmotoren. Die in Japan aktuelle Vanette basiert auf dem Kleintransporter Nissan NV200 und wird in abgewandelter Form in Europa als Nissan Evalia angeboten. Nunmehr verfügt Sie über einen Frontmotor.

Datsun C20 / (Datsun) Nissan Vanette C120 (1978–1988)[Bearbeiten]

C20
Nissan Sunny Vanette 101.JPG

Nissan Sunny Vanette C120

Produktionszeitraum: 1978–1988
Bauformen: Pritschenwagen, Kastenwagen, Kleinbus
Motoren: Ottomotoren:
1,4−2,0 Liter
Dieselmotoren:
2,0 Liter
Länge: 2290-3900 mm
Breite: 1410-1600 mm
Höhe: 1200-1800 mm
Radstand: 2075 mm

Der "Datsun C20" wurde im Oktober 1978 als Ersatz für den 1969 eingeführten Datsun Cherry Cab als Nissan Sunny Vanette / Datsun Cherry Vanette in Japan eingeführt, da Nissan damals auf dem Heimatmarkt über drei verschiedene Händlernetze (Sunny/Cherry/Bluebird Linie) verfügte. Zunächst gab es Kleinbus (Coach), Kastenwagen und die sogenannte LKW-Version (Pritschenwagen ) zu kaufen. Als Antrieb kam der A12 1,2-l-Benzinmotor zum Einsatz mit 4-Gang Lenkradschaltung,serienmäßig waren 4 Trommelbremsen verbaut. Ab Juli 1979 war die Kleinbus Version (Coach) mit dem A14 1,4-l-Benzinmotor erhältlich und 5-Gang-Schaltgetriebe. Es startete der Export nach Europa als Datsun C20, jedoch nur die Kleinbus,Van und Lieferwagenmodelle.[1]

  • 1980 wurde der 1,4-l-Benzinmotor des Coach auch in den anderen Versionen angeboten und optional war nun auch Hochdach erhältlich.
  • Im Juni 1981 wurde der LD20-Dieselmotor eingeführt mit serienmäßigem 5-Gang-Schaltgetriebe und im Coach war ab nun der 2-Liter-Benziner Z20 erhältlich, während der 1,2-l-Benzinmotor entfiel.
  • Ein umfassendes Facelift im Oktober 1982 brachte ein neu gestaltetes Armaturenbrett und serienmäßig Scheibenbremsen vorne bei allen Modellen. Die optionale Klimaanlage wurde modernisiert und eine kostengünstigere "FL" Version des Coach war erhältlich. Mit dem Facelift wurde der C20 generell zum Vanette umbenannt.[2]

Gleichzeitig erfolgte die Einführung einer größeren Version (GC120), welche eine um 33 cm zwischen den vorderen und seitlichen Türen gestreckte Version des C120 war. Diese wurde in Japan Largo genannt und hauptsächlich als Datsun Vanette Largo Kleinbus Version verkauft, war aber für alle Versionen erhältlich. In Europa verdrängte die ab 1983 angebotene Van/Kleinbus Version (hier als KC120) die kleinere Version.

  • Im September 1985 wurde die Produktion der Vanette C120 Kleinbus Version in Japan eingestellt. Die KC120 Version sowie die C120 Truck und Lieferwagenversionen wurden noch bis Ende 1987 in Japan produziert und letztere nur noch in Asien angeboten.

Datsun bzw. Nissan Vanette / Van (1980–1985)[Bearbeiten]

Nissan Datsun Vanette Largo (GC120)

Im März 1980 erfolgte die Einführung des Van Datsun Vanette. Dieser basierte auf dem C120 Coach mit Hochdach. Er verfügte über besser verarbeitete Materialien am Armaturenbrett und den Verkleidungen, mittigem Schiebedach und schwenkbaren Stühlen in der 2. Reihe. Optional war eine Klimaanlage für den Fahrgastraum erhältlich. Gegenüber den anderen Versionen hatte er vier runde Scheinwerfer und Scheibenbremsen vorne serienmäßig. In Japan gab es je nach Händlernetz den Datsun Vanette oder Nissan Sunny Vanette. In Europa wurde er als Datsun Vanette vermarktet. Ab Juni 1980 wurde der A15-Benzinmotor verbaut und es erfolgte die Einführung des SGL. Dieser wurde äußerlich mit doppelten eckigen Scheinwerfern für ein moderneres Erscheinungsbild aufgewertet. Im Innenraum war das Schiebedach nun elektrisch betrieben, zwischen Fahrer- und Beifahrersitz gab es nun auch ein Schiebedach. Klimaanlage vorne und hinten waren serienmäßig, elektrische Fensterheber optional erhältlich. Im Juni 1981 erfolgte der Einbau des Z20 2,0-l-Benzinmotors und der Export als Nissan Van nach Nordamerika begann. Mit dem Facelift 1982 und der Namensänderung von C20 auf Vanette wurde die ursprüngliche Vanette in Europa ab 1983 zum Vanette Van (KC120).

Nissan Vanette Cargo C220 (1986-1994, Europa)[Bearbeiten]

Vanette Cargo C220

Exclusiv für Europa begann im 1986 die Produktion des Kastenwagen Nissan Vanette Cargo C220 mit zwei serienmäßigen seitlichen Schiebetüren und Heckklappe bei Nissan Motor Ibérica in Spanien, parallel zum Produktionsbeginn der Nissan Vanette C22. Bei dem Vanette Cargo handelte es sich um eine überarbeitete Kastenwagen Version des GC120 Largo. Er behielt im Wesentlichen die Karosserie aus dem Jahr 1982 jedoch mit veränderter Front. Die Verlängerung der Karosserie war nun nicht mehr ersichtlich, außerdem wurde nun das Armaturenbrett des 1985 in Japan eingeführten Van Vanette C22 verbaut. Neben dem A15 Benzinmotor mit 51 kW 69 PS war auch der, zuletzt auf 67 PS erstarkte, LD 20 Dieselmotor erhältlich. Dieser war zwischenzeitlich auch mit Turbo erhältlich. Nach 8 Jahren Bauzeit in Europa, mit leichtem Facelift 1991 und insgesamt 12 Jahren Bauzeit endete die Produktion des Nissan Vanette Cargo C220 Ende 1994. Nachfolger in Europa war der Nissan Vanette Cargo HC23.

Nissan Vanette C22 (1985–1993, Japan)[Bearbeiten]

Vanette / Van C22
Nissan Vanette front 20071029.jpg

Vanette C22

Produktionszeitraum: 1985–1993
Bauformen: Pritschenwagen, Kastenwagen, Kleinbus
Motoren: Ottomotoren:
1,4−2,4 Liter
Dieselmotor:
2,0 Liter
Länge: 4050 mm
Breite: 1635 mm
Höhe: 1980 mm
Radstand: 2075 mm
Nissan Vanette Largo C22 4WD

Im September 1985 erschien die Vanette C22. Hierbei handelte es sich zunächst aber nur um ein Kleinbus/Van Modell mit dem gleichen Chassis der C20 Largo Version jedoch mit anderer Karosserie und Innenraum, welche in Japan wieder als Nissan Vanette Largo vermarktet wurde. Motoren waren die Benzinmotoren A15 und CA20 und der Dieselmotor LD20, optional auch mit Turbolader. Neben dem serienmäßigem 5-Gang-Schaltgetriebe war nun auch ein Drei-Gang-Automatikgetriebe für die Benzinmotoren erhältlich. Erstmals gab es nun auch optional Allradantrieb.

  • Im Dezember 1987 wurde die Produktion des Vanette Largo KC120 eingestellt, dessen Export nach Europa ein Jahr zuvor eingestellt worden war.
  • Im November 1988 lösten LKW- und Kastenwagen/Kombi-Versionen des C22 in Japan die bis dahin auf Basis des C120 gebauten Versionen ab. Ein 4-Gang-Automatikgetriebe war nun sowohl für die Benzin- als auch Dieselmotoren erhältlich.
  • Im Juni 1991 wurde die Produktion des Vanette Lkw in Japan eingestellt und bis 1993 aus Malaysia importiert wobei gleichzeitig ein Facelift mit veränderter Front und bei den Kastenwagen/Kombi-Versionen mit verändertem Heck stattfand. Letztere wurden in Japan noch bis Mai 1993 weitergebaut und alle Versionen dann durch den Nissan Vanette S20 ersetzt.

Nissan Vanette C22 (1986–1995, Europa)[Bearbeiten]

Vanette C22 Lieferwagen

Der Nissan Vanette C22 wurde ab Oktober 1986 in Europa angeboten und ebenso wie der Vanette Cargo C220 in Spanien bei Nissan Motor Ibérica produziert. Er war serienmäßig mit 7 Sitzen ausgestattet. Neben Fahrer. bzw. Beifahrersitz mit einer wegklappbaren 3-Sitz-Bank in der 2. Reihe und 2 seitlich wegklappbaren Sitzen in der 3. Reihe. Optional war auch eine wegklappbare 3er Sitzbank für die 3. Sitzreihe erhältlich. Die Serienausstattung umfasste ein durchgehendes Leuchtenband im Frontbereich, Servolenkung, zusätzliche Heizung im Fahrgastraum, komplett mit Teppichboden ausgestattet und vollständig verkleidet. Bei der SGL Version waren die optionale Klimaanlage, elektrisches mittiges Schiebedach Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber vorne serienmäßig. Angetrieben wurde der Europa Vanette vom CA20 Benzinmotor mit serienmäßigem Katalysator und dem LD20-Dieselmotor mit zuletzt 67PS Leistung. Allradantrieb und Automatikgetriebe für den Dieselmotor waren in Europa nicht erhältlich.

  • Parallel zu Japan wurde im November 1988 ein Lieferwagenmodell auf Basis des C22 eingeführt, welches ebenfalls in Spanien gebaut wurde.
  • 1991 wurde die C22 Vanette Van und Lieferwagen Produktion in Europa zugunsten des Nissan Serena C23 eingestellt.

Der Vanette C22 Van wurde nun für Europa aus Malaysia bis 1995 parallel zum Nachfolgemodell Serena importiert, die Lieferwagen Versionen des C22 wurden noch bis Ende 1993 aus Japan importiert und ab 1994 durch den Nissan Vanette E ersetzt.

Nissan Van (C22, 1985–1990, Nordamerika)[Bearbeiten]

Der Nissan C22 wurde als Nissan Van für Nordamerika etwas abgeändert und trat dort gegen den gleich großen Toyota Van an. Von 1987 bis 1990 wurde der Wagen mit dem leistungsfähigeren 2,4-l-Motor ausgestattet, da der 2,0-l-Motor nicht der Leistungserwartung des US-Marktes entsprach. Ursprünglich war die Konstruktion für eine solch große Maschine nicht ausgelegt, und so füllte der neue Motor den Motorraum vollständig, was später zu Problemen mit Überhitzung und sogar Motorbränden führte. 1994 unternahm Nissan den unerhörten Schritt, alle in den USA verkauften Vans zurückzukaufen, nachdem vier Rückrufe nicht zur Beseitigung der Feuergefahr durch den großen Motor geführt hatten. Den Besitzern bot man eine Entschädigung mindestens in Höhe des im „Blue Book“ (amerikanische Schwacke-Liste) genannten Wertes an, und die meisten akzeptierten das Geschäft, einige aber zogen es vor, ihre Vans zu behalten. In einem Vergleich zur Beendigung der Sammelklage wurde den Klägern ein Nachlass beim Kauf eines neuen Nissan angeboten. Niemals vorher oder nachher wurde in den USA eine komplette Modellreihe vom Hersteller zurückgekauft. Die zurückgekauften Fahrzeuge wurden komplett verschrottet.

Nissan Vanette C22 (1991–2012, Malaysia)[Bearbeiten]

Nissan Vanette C22 Malaysia mit letztem Facelift

Von 1991 bis 2011 wurde der C22 Vanette Van als Nissan Vanette Grand-Coach (Hochdachversion) neben den kommerziellen Vanette-C22-Versionen in Malaysia produziert. Zum Produktionsstart 1991 wurden die C22-Versionen im Front- und Heckbereich modernisiert. Der Export der Lkw-C22-Modelle nach Japan wurde Ende 1993 beendet. Der Vanette C22 Van wurde nach Europa und Japan bis Mitte 1995 exportiert. Eine erneute Überarbeitung inklusive der Vanette C22 erfolgte 1995 und eine weitere Überarbeitung Anfang der 2000er Jahre. Jedes Mal gab es nun eine neue Front und Heck mit überarbeiteten Motoren, aber das Armaturenbrett blieb im Grunde dasselbe aus dem Beginn der C22-Serie 1985. Noch bis Ende 2011 wurde die C22-Baureihe in Malaysia produziert und neben anderen asiatischen Ländern noch bis Anfang 2012 verkauft. In diesen Ländern ersetzte dort der Nissan NV200 die C22-Baureihe, während die Produktionsanlagen nach Indien zu Ashok Leyland verbracht wurden.

Ashok Leyland Dost seit 2012[Bearbeiten]

Seit 2012 wird der Ashok Leyland Dost im gemeinsamen Nissan und Ashok Leyland Werk in der Nähe von Chennai in Indien produziert. Dabei handelt es sich um ein Lkw/Fahrgestell bzw. Pickup, welcher auch mit verschiedenen Aufbauten geliefert wird. Der Dost ist das erste Ergebnis des seit 2008 bestehenden Joint Venture zwischen Ashok Leyland und Nissan. Ursprünglich war auch geplant eine Kleinbus-Version herzustellen, letztlich wurde aber der Ashok Leyland Stile ins Programm aufgenommen. Beim Dost handelt es sich vordergründig um eine Neukonstruktion, die Basis liefert aber der bis 2011 in Malaysia gebaute Vanette C22 Truck. Dafür wurden auch Teile der Produktionsanlagen von Malaysia nach Indien verbracht. Wie beim Vanette C22 ist auch beim Dost der Motor – ein 1,5 Liter Dreizylinder Common-Rail-Einspritzung Dieselmotor – als Mittelmotor unter den Vordersitzen verbaut. Die vordere Karosserie samt Innenraum wurde komplett neu entworfen, die Seitentüren und restliche Karosserie stammen jedoch noch vom Vanette C22. Ab 2014 soll die Modellreihe in Asien auch außerhalb Indiens angeboten werden.


Nissan Vanette E (1994–2002, Europa)[Bearbeiten]

Nissan Vanette E

Der Vanette E (C123) wurde ab 1994 bis 2002 in Spanien als Nachfolger der Lieferwagenmodelle des Nissan Vanette C22 produziert. Er war ein verblechter Lieferwagen ohne Seitenfenster auf Basis des Nissan Serena C23 und in Japan war dieses Modell nicht erhältlich. Angetrieben wurde er von einem 2,0L Benzinmotor oder von einem 2,0 L Diesel Motor. Auch er wurde serienmäßig mit 2 seitlichen Schiebetüren und Heckklappe ausgeliefert. 2002 endete die Produktion und erst im Sommer 2003 gab es mit dem Nissan Kubistar ein Nachfolgemodell.

Nissan Vanette Cargo III HC23 (1995–2001, Europa)[Bearbeiten]

Vanette Cargo HC23
Nissan Vanette Cargo front 20071007.jpg

Vanette Cargo III

Produktionszeitraum: 1995–2001
Bauformen: Pritschenwagen, Kastenwagen, Kleinbus
Motoren: Dieselmotor:
2,3 Liter (75 kW)
Länge: 4500 mm
Breite: 1695 mm
Höhe: 1980 mm
Radstand: 2895 mm

Der Vanette Cargo III (HC 23) basierte ebenfalls auf dem Nissan Serena C23, war aber länger und breiter als dieser und besaß ein Hochdach das hinter den Vordersitzen begann. Auch der ab Januar 1995 produzierte Vanette Cargo III wurde wieder in Spanien produziert und war nur in Europa erhältlich. Im Gegensatz zum Vorgängermodell hatte er zwei arretierbare Flügelhecktüren. Ab 1996 gab es neben dem komplett geschlossenen Kastenwagen mit serienmäßig 2 seitlichen Schiebetüren auch eine Kleinbus-Version. Entweder als Cargo 5 oder Cargo 8 (ab Januar 1997) hatte er eine entsprechende Sitzanzahl, wobei die mittlere Sitzbank ausgebaut und die hinteren Sitze entweder ausgebaut oder zur Seite weggeklappt werden konnten. Angetrieben wurde er von einem 2,3 L Diesel mit 55 kW/75 PS. Ein Fahrerairbag war im Cargo III von Beginn an serienmäßig, später war auch ein Beifahrerairbag und Antiblockiersystem erhältlich. Die Produktion des Vanette Cargo III (HC23) endete 2001. Ab 2002 bot Nissan das Modell Primastar an das den Vanette Cargo in Europa ersetzte.

LDV Cub[Bearbeiten]

Der britische Hersteller LDV baute eine Version des Vanette Cargo HC23 in Lizenz und verkaufte ihn in Großbritannien als LDV Cub.


Nissan Vanette S20 (1994–1999, Asien)[Bearbeiten]

Vanette S20
081222 084739-1.JPG
Produktionszeitraum: 1994–1999
Motoren: Ottomotor:
1,5–1,8 Liter
Dieselmotor:
2,2 Liter
Länge: 3995 mm
Breite: 1635–1690 mm
Höhe: 1880–1930 mm
Radstand: 2220 mm

Die Vanette (S20) war die erste Vanette Generation die mittels Badge-Engineering auf Basis des Mazda Bongo entstand. Als Motoren wurden 1,5L + 1,8L Benzinmotoren und ein 2,2 L Dieselmotor eingebaut. Erhältlich war er wiederum als Kastenwagen/ Kleinbus mit optionalem Hochdach und Pritschenwagen / Fahrgestell. Optional gab es auch Automatikgetriebe für die Benzinmotoren und Allradantrieb. 1995 war auch ein Automatikgetriebe für den Dieselmotor erhältlich, welcher 1996 überarbeitet wurde mit einer Leistungssteigerung von 61 auf 76 PS. Das Leergewicht wird mit 1330–1410 kg angegeben.

Nissan Vanette S 20 Lieferwagen

Nissan Vanette S21 (seit 1999, Asien)[Bearbeiten]

Vanette S21
NISSAN Vanette Van S21 rear.jpg
Produktionszeitraum: seit 1999
Motoren: Ottomotor:
1,8 Liter
Dieselmotor:
2,0–2,2 Liter
Länge: 4335–4605 mm
Breite: 1690 mm
Höhe: 1850–1985 mm
Radstand: 2220 mm
Leergewicht: 1340–1445 kg
Vanette S21
NISSAN Vanette Van S21 rear.jpg
Produktionszeitraum: 1999–2010
Motoren: Ottomotor:
1,8 Liter
Dieselmotor:
2,0–2,2 Liter
Länge: 4335–4605 mm
Breite: 1690 mm
Höhe: 1850–1985 mm
Radstand: 2220 mm

Die Vanette (S21) wurde ab Juni 1999 als Kastenwagen/Kombi mit Hochdach und Pritschenwagen / Fahrgestell wiederum auf Basis des Mazda Bongo gebaut. Die Karosserie und der Innenraum wurden umfassend verändert, es gab Sie nun zusätzlich optional mit Airbags und ABS. Aufgrund veränderter Crash-Vorschriften wurde die Front verlängert. Ebenso gab es nun auch eine längere Karosserieversion, welche die Ladefläche enorm vergrößerte. Der Dieselmotor erhielt Direkteinspritzung und die Leistung verbesserte sich auf 79 PS, der nun einzig verfügbare 1,8L Benzinmotor erhielt einen Turbolader. Das Leergewicht wird mit 1340–1445 kg angegeben.

  • Ab Juli 1999 waren die Allradmodelle erhältlich.
  • Im August 2002 wurde der Fahrerairbag zur Serienausstattung.
  • 2003 ersetzte ein 2,0L D den 2,2 L D
  • ergänzt 2007 mit Partikelfilter. Gleichzeitig wurde der Benzinmotor überarbeitet und den Schadstoffvorschriften angepasst.
  • Ab August 2010 waren elektrisch verstellbare Außenspiegel, Beifahrer-Airbag, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und eine vergrößerte Mittelkonsole serienmäßig. Eine Überarbeitung senkte die Ladehöhe auf 45 mm. Geändert wurde auch der 1.8L DOHC-Benzinmotor mit dem Ergebnis einer Erhöhung des Drehmoments und Verbesserung der Kraftstoffeffizienz.
  • Im Februar 2012 wurde die Produktion der Kastenwagen / Kleinbus Modelle eingestellt zugunsten des Nissan NV200.

Der Pritschenwagen und das Fahrgestell werden aber weiterhin noch als Nissan Vanette produziert.

Nissan Vanette 16S / Nissan Evalia (seit 2009)[Bearbeiten]

Nissan Vanette 16S

Seit 2009 wird der Nissan Vanette 16S auf Basis des Nissan NV200 in Japan gebaut. Im Gegensatz zum ähnlichen in Europa verfügbaren Modell Nissan Evalia ist er auch mit Automatikgetriebe und Allradantrieb erhältlich.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Datsun/Nissan C20 bei Autobild
  2. C20 ab 1982 als Vanette

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nissan Vanette – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien