Nittenau
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Schwandorf | |
| Höhe: | 350 m ü. NN | |
| Fläche: | 93,15 km² | |
| Einwohner: |
8.369 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 90 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 93149 | |
| Vorwahlen: | 09436, 09463, 09464 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SAD | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 76 149 | |
| Stadtgliederung: | 88 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Gerichtsstr. 13 93149 Nittenau |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Karl Bley (SPD) | |
| Lage der Stadt Nittenau im Landkreis Schwandorf | ||
Nittenau ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und liegt am nördlichsten Punkt des Flusses Regen in einer breiten Talniederung.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die politische Gemeinde hat 88 amtlich benannte Ortsteile[2]:
[Bearbeiten] Geschichte
Die 1007 erstmals urkundlich erwähnte Ortschaft Nittenau in der Oberpfalz gehörte zum bayrischen Rentamt Amberg sowie zum Landgerichtsbezirk Wetterfeld und besaß ein Marktgericht mit weitgehenden Eigenrechten. Die Jahrmärkte und Wochenmärkte ab 1345 hatten große Bedeutung für das Umland. 1779 fielen fast alle Gebäude des damals 760 Einwohner zählenden Marktes einem Brand zum Opfer. 1805 und 1809 brannten erneut große Teile der Ortschaft nieder. Der Ortsteil Anger auf einer unbefestigten Insel wurde fast regelmäßig bei Hochwassern überschwemmt.
Der Markt Nittenau wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde im heutigen Sinn. Den Eisenhammer am Anger, wo Hufstäbe, Hämmer, Beile und landwirtschaftliches Gerät produziert wurden, kaufte 1856 die Maximilianshütte und ersetzte ihn durch das größere Werk „am Wechsel“, das 1883 seine Produktion einstellte. Am 5. November 1907 erhielt Nittenau durch die Bahnstrecke Bodenwöhr–Nittenau einen Eisenbahnanschluss.
Wegen eines kleinen Hüttenwerks wurde der Markt gegen Ende des Zweiten Weltkrieges bombardiert, späterer Erdbeschuss zerstörte mehrere Wohngebäude. Der Ort wurde 1953 zur Stadt erhoben.
Bis zur Gebietsreform gehörte Nittenau zum Landkreis Roding, seit dem 1. Juli 1972 ist die Stadt dem Landkreis Schwandorf zugeordnet.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Stadtrat
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen von Nittenau wurde durch Pfalzgraf Otto II. am 11. November 1468 verliehen.
Offizielle Wappenbeschreibung: Geteilt, oben in Gold ein bewurzelter, in zwei Stämme auseinanderstrebender grüner Segelbaum, unten die bayerischen Rauten.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Die barocke Stadtpfarrkirche Unsere Liebe Frau entstand nach dem Brand von 1779 unter Einbeziehung des gotischen Chores und alter Umfassungsmauern. Sie wurde 1849 und 1851 erweitert. 1978 baute der Regensburger Architekt Josef Naumann sie weiter aus.
- Storchenturm, Spatzenturm und Schwalbenturm mit Teilen der alten Stadtbefestigung
- Schloss Bodenstein
- Burg Hof am Regen
- Burg Stefling
- Burgruine Stockenfels
- Burgstall Zangenfels
- Kloster Reichenbach am Regen, 1118 von Markgraf Diepold III. von Vohburg gegründet
- ehem. Kloster Walderbach, jetzt Kreismuseum
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Industriebetriebe
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Prestice (CZ) seit 1993
- Lake Zurich (Illinois, USA) seit 1999
[Bearbeiten] Söhne und Töchter des Ortes
- Georg Ettl (* 1940), Künstler und Kunstprofessor
- Evermod Groll, Komponist
- Eustachius Kugler (1867–1946), Mönch der Barmherzigen Brüder, 2009 selig gesprochen
- Franz Loritz, Sänger
- Heribert Prantl (* 1953), Publizist und Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung
- Ernst Seidl (* 1961), Professor für Kunstgeschichte und Leiter des Museum der Universität Tübingen MUT
- Ernst Seler, Anthroposoph, erfolgreicher Kläger beim Kruzifix-Beschluss von 1995
- Valentin Stephan Still (1750–1795), Paulaner-Laienbruder und Erfinder des Salvator-Starkbiers
- Michael Schottenhamel (1838–1912), erster Wies'n-Wirt[3]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111210/010753&attr=OBJ&val=1055
- ↑ http://festzelt.schottenhamel.de/schh/de/chronik.htm
[Bearbeiten] Weblinks
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