Nivnice

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Nivnice
Wappen von Nivnice
Nivnice (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Zlínský kraj
Bezirk: Uherské Hradiště
Fläche: 2548 ha
Geographische Lage: 48° 59′ N, 17° 39′ O48.97833333333317.646388888889247Koordinaten: 48° 58′ 42″ N, 17° 38′ 47″ O
Höhe: 247 m n.m.
Einwohner: 3.335 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 687 51
Kfz-Kennzeichen: Z
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Jiří Bršlica (Stand: 2006)
Adresse: Sídliště 1000
687 51 Nivnice
Gemeindenummer: 592439
Website: www.nivnice.cz

Nivnice ist eine Gemeinde im Okres Uherské Hradiště in der Region Zlínský kraj in Tschechien. Sie erstreckt sich im Tal des Baches Nivnička.

Geschichte[Bearbeiten]

Nivnice wurde 1261 erstmals erwähnt, als der Brumower Burggraf Smil von Zbraslav und Střílky den Ort dem Kloster Smilheim in Wisowitz schenkte, in dessen Besitz es bis zu den Hussitenkriegen blieb. Danach gehörte Nivnice den Herren von Cimburg, von Víckov, den Herren von Kunstat und den Blíživci z Blíživce.

1517 wurde Nivnice zur Stadt erhoben und gehörte zum Herrschaftsbereich von Ungarisch Brod, später den Herren von Kunowitz. Im 16. Jahrhundert schlossen sich die Bewohner der lutherischen Bewegung an. Im 17. Jahrhundert wurde die Stadt, nun im Besitz der Liechtensteiner, oft von ungarischen Heeren heimgesucht. Der größte Teil der Stadt fiel den Flammen zum Opfer, die Bevölkerung wurde getötet oder verschleppt.

1848 wurde die Fronarbeit abgeschafft und eine unabhängige Verwaltung eingerichtet. Die Haupteinnahmequelle war die Landwirtschaft. Diese konnte jedoch die Menschen nicht ernähren. Viele Menschen wandern nach Wien, Süd- und Nordamerika aus.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Bartkův mlýn, Geburtshaus Komenskys
  • Kirche des Heiligen Schutzengels
  • Kapelle der höchsten Dreieinigkeit

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)