Nizip

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Nizip
Wappen fehlt
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Nizip (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Gaziantep
Koordinaten: 37° 2′ N, 37° 46′ O37.02537.766666666667Koordinaten: 37° 1′ 30″ N, 37° 46′ 0″ O
Einwohner: 93.101[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 342
Postleitzahl: 27700
Kfz-Kennzeichen: 27
Struktur und Verwaltung (Stand: 2009)
Bürgermeister: Hacı Fevzi Akdoğan (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Nizip
Einwohner: 132.018[1] (2008)
Fläche: 1.046 km²
Bevölkerungsdichte: 126 Einwohner je km²
Kaymakam: Yaşar Karadeniz
Webpräsenz (Kaymakam):

Nizip (zazaisch Sêwrege, kurdisch Nesip) ist eine Kreisstadt im Osten der türkischen Provinz Gaziantep.

Geschichte[Bearbeiten]

In Nizip fand am 24. Juni 1839 eine Schlacht zwischen dem Osmanischen Reich unter Sultan Mahmud II. und Ägypten, das sich unter Muhammad Ali Pascha, dem Khediven, vom Osmanischen Reich gelöst hatte, statt. Die ägyptischen Truppen, die in den Jahren vorher Palästina und Syrien erobert hatten, standen unter dem Befehl von Ibrahim Pascha, dem Sohn Muhammad Alis, und siegten über die osmanischen Truppen unter Hafiz Pascha. An der Schlacht nahm auch Helmuth von Moltke, der spätere deutsche Generalfeldmarschall, als preußischer Militärberater der osmanischen Armee teil.

Die Eindrücke seiner Jahre im Osmanischen Reich hat Moltke in seinem Werk "Unter dem Halbmond. Briefe über Zustände und Begebenheiten in der Türkei aus den Jahren 1835 bis 1839" aufgezeichnet. Über die Schlacht und ihre Vorgeschichte hat er besonders ausführlich berichtet.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Eine der besonderen Sehenswürdigkeiten in Nizip ist die noch ganz erhaltene Kirche Fevkani Kilisesi. Sie hat mehrere, kleine Kuppeln als Dach. Das genaue Baudatum sowie andere wichtige Informationen sind unbekannt. Ihr Baustil ähnelt dem byzantinischer Kirchen, die im 11. und 12. Jahrhundert errichtet wurden. Eine Restaurierung dieses Kulturerbes blieb bisher aus, da Nizip wie viele andere Städte im Osten zu wenig finanzielle Mittel besitzt. Die Kirche diente eine Zeitlang als Herberge und wurde danach als Lagerhalle genutzt. Anfang Anfang 2010 wurde mit der Restaurierung der Kirche begonnen, um sie als Attraktion für Touristen zu nutzen.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nizip – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 12. November 2009
  2. Briefe über Zustände und Begebenheiten in der Türkei aus den Jahren 1835 - 1839, Nördlingen 1987
  3. Başkan Akdoğan; “Fevkani Kilisesi Nizip’e İvme Kazandıracak” (türkisch)