Noah Lewis

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Noah Lewis (* 3. September 1895 in Henning, Tennessee; † 7. Februar 1961) war einer der zentralen Musiker der amerikanischen Jugband-Szene der 1920er und 1930er. Er war ein Virtuose auf der Mundharmonika, und ihm werden etliche bekannte Songs zugeschrieben, zum Beispiel Viola Lee Blues (später von Grateful Dead aufgenommen) und Going To Germany.

Leben[Bearbeiten]

In Memphis (Tennessee) schloss sich Lewis Cannon’s Jug Stompers an, die Ende der 1920er einige erfolgreiche Aufnahmen machten, darunter Walk Right In, das 1963 von den Rooftop Singers neu interpretiert wurde. Gus Cannon erzählte später in einem Interview: „Noah war immer voller Kokain; ich vermute, dass er deswegen so laut spielen konnte. Und er war richtig gut.“

Ab 1929 machte Lewis Aufnahmen unter eigenem Namen und mit eigener Band. Später spielte er unter anderem mit Yank Rachell und John Estes. Mit der Depression kam das Ende der Jugband-Ära, und auch Lewis geriet in Vergessenheit. Noah Lewis lebte zuletzt in ärmlichsten Verhältnissen. Er starb 1961 an den Folgen schwerer Erfrierungen.