Noma Hiroshi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Noma Hiroshi (jap. 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.

Der Sohn eines buddhistischen Priesters interessierte sich frühzeitig für die marxistische Ideologie. Er begeisterte sich für die französische symbolistische Dichtung, las die Werke von James Joyce, André Gide und Marcel Proust und war Schüler des Dichters Takeuchi Katsutarō, bevor er ab 1935 an der Universität Kyōto studierte.

1941 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und nahm an Kämpfen in China und auf den Philippinen teil. Nachdem er wegen einer Malariainfektion aus der Armee entlassen worden war, trat er 1944 der Kommunistischen Partei bei, aus der er allerdings später wieder ausgeschlossen wurde.

1946 debütierte er mit dem Roman Kurai e. Sein bedeutendstes Werk war der Antikriegsroman Shinkū chitai (1952), für den er mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Er erhielt außerdem 1971 den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis für den Roman Seinen no wa und 1988 den Asahi-Preis.

Quellen[Bearbeiten]

Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Noma der Familienname, Hiroshi der Vorname.