Norder Tief

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Tief bei Wittmund, siehe Norder Tief (Harle).
Norder Tief
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Norder Tief von der Leybucht in Richtung Norden

Norder Tief von der Leybucht in Richtung Norden

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Lage Landkreis Aurich, Ostfriesland, Deutschland
Flusssystem Ems
Abfluss über Störtebekerkanal → Leyhörner Sieltief → Ems → Nordsee
Quelle in der Gemeinde Großheide als Kleiner Rendel und Blandorfer Tief
53° 30′ 21″ N, 7° 35′ 8″ O53.5057377.585609
Mündung in den Störtebekerkanal als Verbindung zum Leybuchtsiel53.5435467.148623Koordinaten: 53° 32′ 37″ N, 7° 8′ 55″ O
53° 32′ 37″ N, 7° 8′ 55″ O53.5435467.148623
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Das Norder Tief ist ein Gewässer im nordwestlichen Gebiet des Landkreises Aurich in Ostfriesland (Niedersachsen). Es wechselt in seinem Verlauf mehrfach den Namen, der größte Teil des Flussverlaufs heißt allerdings Norder Tief.

Das Norder Tief verläuft ungefähr in Ost-West-Richtung. Der Ursprung des Norder Tiefs liegt in der Gemeinde Großheide als Kleiner Rendel und Blandorfer Tief, heißt auf dem Gebiet des Fleckens Hage dann Hager Tief und wechselt auf dem Gebiet der Nachbargemeinde Lütetsburg den Namen in Norder Tief. Auf einem kleinen Abschnitt auf dem Gebiet der Stadt Norden wird das Tief auch Galgentief genannt.[1] Das Norder Tief mündete bis 1991 beim Leybuchtsiel in die Leybucht.

Das Norder Tief nimmt zahlreiche Entwässerungsgräben auf. Es ist für die Entwässerung der Anliegergemeinden von zentraler Bedeutung. Seit 1991 wird allerdings nicht mehr durch das 1929 erbaute Leybuchtsiel entwässert. Vielmehr wurde beim Bau der Landzunge Leyhörn nahe Greetsiel der Störtebekerkanal als Verbindung vom Leybuchtsiel zur Leyhörn angelegt, so dass durch diese entwässert wird. Beim Leybuchtsiel war die Entwässerung nur bei Niedrigwasser möglich.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Ein Tief mit fünf Namen: das Norder Tief. In: Ostfriesischer Kurier. 2. August 2008, S. 18.
  2. Entwässerungsverband Norden. Entwässerungsverband Norden. Abgerufen am 26. Dezember 2009.