Nordholz
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Cuxhaven | |
| Höhe: | 9 m ü. NN | |
| Fläche: | 65,11 km² | |
| Einwohner: |
7311 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 112 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 27637 | |
| Vorwahl: | 04741 | |
| Kfz-Kennzeichen: | CUX | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 52 040 | |
| Gemeindegliederung: | 8 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Feuerweg 9 27637 Nordholz |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bernhard Jährling (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Nordholz im Landkreis Cuxhaven | ||
Nordholz (plattdeutsch Noordholt) ist eine Gemeinde bei Cuxhaven in Niedersachsen. Sie besteht neben dem Hauptort Nordholz aus den Ortsteilen Cappel-Neufeld, Deichsende, Scharnstedt, Spieka, Spieka-Neufeld, Wanhöden und Wursterheide.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte[Bearbeiten]
Nordholz ist Standort des Flughafens Cuxhaven-Nordholz (Fliegerhorst Nordholz), der ein wichtiger Luftschiff-Standort im Ersten Weltkrieg war. Eine Besonderheit des Flughafens war der um 360° drehbare Hangar, der es den Zeppelinen ermöglichte, bei jeder Windrichtung zu starten und landen. Heute ist dort das Marinefliegerkommando mit dem Marinefliegergeschwader 3 Graf Zeppelin und dem Marinefliegergeschwader 5 der Deutschen Marine mit Seefernaufklärern und Hubschraubern beheimatet. Es gibt dort auch das Aeronauticum, das ein Luftschiff- und Marinefliegermuseum ist. In direkter Nachbarschaft liegt der Sonderlandeplatz Flugplatz Nordholz-Spieka.
Eingemeindungen[Bearbeiten]
Die drei ehemaligen Gemeinden Deichsende, Nordholz und Wursterheide schlossen sich am 1. Juli 1967 zur neuen Gemeinde Nordholz zusammen. Am 1. Januar 1970 wurde zudem die Gemeinde Wanhöden in die Gemeinde Nordholz eingegliedert. Am 1. März 1974 wurden die Gemeinde Spieka, die am 1. Juli 1968 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Cappel-Neufeld, Spieka und Spieka-Neufeld entstanden ist, sowie Gebietsteile der Gemeinde Midlum mit damals etwa 50 Einwohnern eingegliedert.[2]
Zum 1. Januar 2015 fusioniert die Gemeinde Nordholz mit der Samtgemeinde Land Wursten zur Einheitsgemeinde Wurster Nordseeküste.[3]
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | 1961 | 1970 | 1987 | 1992 | 1997 | 2002 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 4889 | 5825 | 6937 | 7091 | 7251 | 7653 | 7576 | 7560 | 7495 | 7460 | 7430 |
(1961 am 6. Juni, 1970 am 27. Mai, Volkszählungsergebnisse einschließlich Spieka[2]; ab 1987 jeweils am 31. Dezember[4])
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Politik[Bearbeiten]
Gemeinderat[Bearbeiten]
Nach der Gemeindewahl vom 11. September 2011 hat sich der Rat wie folgt gebildet:
Nach der Bürgermeisterwahl vom 10. September 2006 ist Bürgermeister Bernhard Jährling (SPD) in seinem Amt mit 52,63 % der Stimmen im ersten Wahlgang gegen gleich drei Herausforderer bestätigt worden. Die Herausforderin Claudia Trumbach (parteilos, Empfehlung von CDU und Grünen) kam auf 38,1 %. Die Wahlbeteiligung lag über dem landesweiten Durchschnitt bei ca. 61 %.
Wappen[Bearbeiten]
Das Wappen der Gemeinde Nordholz zeigt ein Schild gespalten von Rot vor Blau über einem schräglinksgeteilten Schildfuß von Silber vor Grün. Oben in Rot eine silberne Tanne und in Blau ein silberner, geflügelter Propeller. Unten im Schildfuß, rechts ein silbernes Kleeblatt in Grün, links ein grünes Kleeblatt in Silber.
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Museen[Bearbeiten]
- das Aeronauticum, ein deutsches Luftschiff- und Marinefliegermuseum in Nordholz
Naturdenkmäler[Bearbeiten]
Mit der Hafenanlage in Spieka-Neufeld besitzt die Gemeinde einen maritimen Zugang zur Deutschen Bucht und dem westlich der Gemeinde angrenzenden Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Entsprechend verlagert sich auch der Schwerpunkt der noch vorhandenen Schifferei von rein kommerziellem Fischfang hin zu einer touristischen Attraktion und versucht die Aufwertung als UNESCO-Weltnaturerbe zu nutzen.
Verkehr[Bearbeiten]
- Nordholz besitzt einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Bremerhaven–Cuxhaven.
- An der Bundesautobahn 27 befindet sich eine Ausfahrt „Nordholz“ südlich des Ortes.
- Der Flughafen Cuxhaven-Nordholz oder auch SEA-AIRPORT dient nicht nur als Militärflugplatz der NATO-Marinefliegerbasis „Graf Zeppelin“ sondern auch als Flughafen für Flüge zu den Inseln in der Nordsee.
- Direkt nördlich der großen Militärbahn befindet sich der Sonderlandeplatz Nordholz-Spieka (EDXN). Hier ist die Sportfluggruppe Nordholz/Cuxhaven e.V. beheimatet
Südlich des Flughafens dreht sich die Parabolantenne einer SRE-M-Anlage auf dem Radarturm MSSR Nordholz. Jede dieser bundesweit sechs Anlagen hat einen Erfassungsradius von etwa 145 NM (Nautischen Meilen entspricht 270 km). Die von Bremen aus ferngesteuerte Einrichtung überwacht den Norden und Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland sowie die südöstliche Nordsee.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Norbert König (* 1958), deutscher Sportmoderator
Sagen und Legenden[Bearbeiten]
- Wie Spieka zu seinem Namen gekommen ist.
- Der Spukweg bei Spieka.
- Witte, wahr di - de Swarte haalt di.[7]
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 248 und 249.
- ↑ Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Wurster Nordseeküste, Landkreis Cuxhaven vom 8. November 2012, Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.) Nr. 26/12, ausgegeben in Hannover am 16. November 2012
- ↑ LSKN-Online
- ↑ http://wahl.kdo.de/?kommune=Gemeinde%20Nordholz&instflash=yes&noflash=&wahl=2011_____Gemeindewahl%2011.09.2011_____110825132562692&showData=tabelle
- ↑ http://wahl.kdo.de/?kommune=Gemeinde%20Nordholz&instflash=yes&noflash=&wahl=2006_____Gemeindewahl_____060714093195582&showData=ergebnis
- ↑ Männer vom Morgenstern: Hake Betken siene Duven. Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung, ISBN 3-931771-16-4
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