Nordjütland
Nordjütland (dänisch Nordjylland) umfasst das Gebiet nördlich des Limfjords zuzüglich Himmerlands, auf der Karte schwarz markiert.[1] Davon unterschieden wird je nach Kontext Nordwestjütland (auf der Karte grün markiert) bestehend aus der Halbinsel Thy, den Inseln Mors und Fur sowie der Landzunge Salling. Beide Gebiete gemeinsam sind geografisch nur annäherungsweise mit der Verwaltungsregion Nordjütland deckungsgleich, zum Beispiel umfasst diese auch die Stadt Mariager.
Unsicherheit herrscht hingegen in der Frage, ob und wie weit sich Nordwestjütland in die Verwaltungsregion Mitteljütland ausdehnt. Die Ortschaften Lemvig, Struer und Holstebro sind naheliegende Kandidaten.
Nordjütland (dän. Nordjylland) sollte nicht mit der historischen Landschaft namens Nördliches Jütland (dän. Nørrejylland) verwechselt werden. Nördliches Jütland meint die gesamte Landfläche nördlich der Königsau.[2]
[Bearbeiten] Literatur
- Steen Bo Frandsen: Opdagelsen af Jylland. Den regionale dimension i Danmarkshistorien 1814-1864, Universitetsforlag, Aarhus 1995. ISBN 87-7288-685-4 (dänisch)
- Hans Lyngby Jepsen: Nordjylland, hrsg. von Svend Cedergreen Bech. Gyldendal, Kopenhagen 1986 (dänisch)