Nordkoreanische Fußballnationalmannschaft der Frauen

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Nordkorea
조선민주주의인민공화국
(Chosŏn Minjujuŭi Inmin Konghwaguk)
Fed coree nord.svg
Verband DPR Korea Football Association
Konföderation AFC
Trainer Sin Ui-gun
Kapitän Ri Kum-suk
Rekordtorschützin -
Rekordspielerin Ri Kum-suk (123)
Heimstadion Kim-Il-sung-Stadion
Yanggakdo-Stadion
FIFA-Code PRK
FIFA-Rang 10. (1.956 Punkte)
(13. Dezember 2013)
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
163 Spiele
101 Siege
27[1] Unentschieden
35 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
China VolksrepublikChina Volksrepublik China 4:1 Nordkorea Korea NordNordkorea
(Hongkong; 21. Dezember 1989)
Höchster Sieg
Korea NordNordkorea Nordkorea 24:0 Singapur SingapurSingapur
(Taipeh; Taiwan, 6. Dezember 2001)
Höchste Niederlage
FrankreichFrankreich Frankreich 5:0 Nordkorea Korea NordNordkorea
(Glasgow; Vereinigtes Königreich, 28. Juli 2012)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 4 (Erste: 1999)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 2007
Asienmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 10 (Erste: 1989)
Beste Ergebnisse Asienmeister 2001, 2003, 2008
Olympische Spiele
Vorrunde 2008
Vorrunde 2012
(Stand: 13. Dezember 2013)

Die nordkoreanische Fußball-Nationalmannschaft der Frauen repräsentiert Nordkorea im internationalen Frauenfußball. Die Nationalmannschaft ist dem nordkoreanischen Fußballverband unterstellt. Die nordkoreanische Auswahl gehört zu den stärksten Mannschaften in Asien. Bislang wurde sie dreimal Asienmeister. Für die Weltmeisterschaft konnte sie sich viermal qualifizieren, schied aber dreimal in der Vorrunde aus. 2008 nahm sie erstmals an den olympischen Spielen teil, schied aber als schlechtester Gruppendritter in der Vorrunde aus. Aktuell wird die Mannschaft von Sin Ui-gun trainiert.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte organisierten Frauenfußballs in Nordkorea begann der staatlichen Nachrichtenagentur zufolge im Jahre 1985. In der damaligen South Phyongan Provincial Sports Group (평안남도체육선수단) wurde eine Frauenfußballmannschaft gebildet, und weitere folgten. Am 19. Mai 1986 wurde ein Trainingsspiel im Pjöngjanger Kim-Il-sung-Stadion ausgetragen.[2]

Bei der Asienmeisterschaft der Frauen 1989 bestritt die Nordkoreanische Mannschaft erstmals ein Länderspiel. Zum Auftakt verlor man allerdings mit 1:4 gegen die damals noch dominierenden Chinesinnen, und auch gegen Taiwan verlor Nordkorea mit 1:3. Den ersten Sieg konnte man beim 4:0 über Thailand feiern, zum Weiterkommen reichte es aber nicht mehr. Bereits ein Jahr später zeigten sich jedoch bereits einige Fortschritte, bei den Asienspielen 1990 in China beendete Nordkorea die Spiele hinter China und Japan auf den dritten Platz und gewann mit der Bronzemedaille den ersten Titel für den Frauenfußball Nordkoreas.

Die Asienmeisterschaft 1991 war auch gleichzeitig das asiatische Qualifikationsturnier für die erste Weltmeisterschaft im gleichen Jahr. Nordkorea beendete die Gruppenphase als Gruppenzweiter hinter Japan und traf im Halbfinale auf China, dort unterlagen die Nordkoreanerinnen mit 0:1. Im entscheidenden Spiel um den dritten und letzten WM-Platz stand es nach 120 Minuten zwischen Nordkorea und Taiwan torlos, sodass das Elfmeterschießen über den letzten asiatischen WM-Teilnehmer entschieden würde; Nordkorea verlor mit 4:5 und verpasste damit knapp die Qualifikation. Bei der Asienmeisterschaft 1993 gelang dann der Gruppensieg und der Einzug ins Finale, dort unterlag man aber zum wiederholten Male der Chinesischen Mannschaft. Nach dem 0:3 musste sich die Mannschaft mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Zu den Asienspielen 1994, welche im japanischen Hiroshima ausgetragen wurden und als Qualifikation zur WM 1995 dienten, reisten die Mannschaft nicht. Auch bei der Asienmeisterschaft 1995 war Nordkorea nicht dabei.

Die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1999 schaffte man über die Asienmeisterschaft 1997. Im Vorrundenspiel gegen China in Guangzhou unterlag man mit 1:3 und beendete die Gruppenphase als Gruppenzweiter. Das entscheidende Halbfinale gegen Japan wurde allerdings mit 1:0 gewonnen, damit war Nordkorea erstmals für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Im Finale unterlag man erneut der Chinesischen Mannschaft, diesmal mit 0:2. Auch das Finale der Asienspiele 1998 verlor man mit 0:1 gegen denselben Gegner.

Bei der WM 1999 traf das erstmals qualifizierte Nordkorea auf die Mannschaften des Gastgebers USA, sowie auf Nigeria und Dänemark. Das erste WM-Spiel gegen die Afrikanerinnen ging mit 1:2 verloren, vier Tage später bezwang man Dänemark mit 3:1 und hatte noch Chancen auf das Weiterkommen, die sich allerdings nach dem 0:3 gegen die USA nicht erfüllten. Mit drei Punkten schied Nordkorea bei der ersten Teilnahme als Gruppendritter aus.

Die Endrunde der Asienmeisterschaft 2001 brachte dann den ersten Titelgewinn im Frauenfußball für Nordkorea. Nachdem man in der Vorrunde gegen Singapur den bisher höchsten Sieg (24:0) in einem Frauenländerspiel erzielte, wurde Halbfinale der erste Sieg über China nach 12 Jahren eingefahren. Der bisherige Titelverteidiger wurde mit 3:1 besiegt. Das Finale gegen Japan gewann die Mannschaft durch die Tore von Ri Kum-suk in der 68. Minute und Ri Un-gyong in der 75. Minute mit 2:0 und war damit erstmals Asienmeister. Ein Jahr später gewann die Mannschaft auch die Asienspiele mit zwei Punkten Vorsprung vor China. Der asiatische Titel wurde 2003 beim 2:1 über China im Finale verteidigt.

Die Auslosung der Gruppenphase zur WM 2003 ergab, dass Nordkorea erneut auf die Mannschaften der USA und Nigeria treffen würde. Zudem war auch Schweden Gegner bei der Endrunde. Beim 3:0 über Nigeria gelang den Ostasiatinnen ein guter Start, gegen Schweden verlor man allerdings knapp mit 0:1. Das letzte Gruppenspiel gegen die USA ging wie schon vier Jahre zuvor mit 0:3 verloren, so dass Nordkorea erneut nach der Vorrunde die Heimreise antreten musste. Im Jahr 2004 wurde auch die Qualifikation für Athen 2004 verpasst, im entscheidenden Halbfinale verlor Nordkorea gegen den Gastgeber der Qualifikation Japan mit 0:3.

Die Asienmeisterschaft 2006 endete für Nordkorea enttäuschend, im Halbfinale verlor die Mannschaft gegen China mit 0:1. Nach den anschließenden Übergriffen nordkoreanischer Spielerinnen auf die italienische Unparteiische Anna De Toni belegte die FIFA Torhüterin Han Hye-yong mit einer einjährigen Sperre, und die AFC die Abwehrspielerinnen Sonu Kyong-sun und Song Jong-sun mit einer viermonatigen Sperre und einer Strafe von je 3000 US$.[3] Immerhin gewann die Mannschaft aber noch den für die direkte WM-Qualifikation berechtigenden dritten Platz nach einem 3:2 über Japan. Bei den Asienspielen 2006 gewann Nordkorea erneut Gold, das Finale gegen Japan wurde im Elfmeterschießen mit 4:2 besiegt.

Bei der WM 2007 in China trafen die Nordkoreanerinnen zum dritten Mal in Folge auf die USA und Nigeria und zum zweiten Mal auf Schweden. Zum Beginn des Turniers erreichte Nordkorea ein überraschendes 2:2 gegen die USA. Das zweite Gruppenspiel gewannen die Asiatinnen mit 2:0 gegen Nigeria, somit war man trotz der anschließenden Niederlage gegen Schweden für das Viertelfinale qualifiziert. In der Runde der letzten acht musste man sich nach einem harten Kampf und lange Zeit ausgeglichenem Spiel dem Titelverteidiger und späteren Weltmeister Deutschland mit 0:3 geschlagen geben.

Beim Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele konnte sich Nordkorea souverän als Gruppensieger durchsetzten. Die Mannschaft beendete die Qualifikation mit sechs Siegen, darunter Heim- und Auswärtssiege gegen Australien, und 51:0 Toren. Bei seiner ersten Olympia-Teilnahme traf Nordkorea auf die deutsche Auswahl (0:1) sowie auf Brasilien (1:2) und Nigeria (1:0). Für die Ostasiatinnen endete die erste Teilnahme in der Vorrunde.

Den dritten Asienmeisterschaftstitel sicherte sich Nordkorea 2008 bei der Endrunde in Vietnam. Dort gewann die Auswahl alle fünf Spiele, darunter auch das 2:1 über China im Finale. Bei der darauffolgenden Asienmeisterschaft zwei Jahre später erreichte Nordkorea erneut das Finale, dort musste man sich allerdings der Mannschaft aus Australien im Elfmeterschießen geschlagen geben. Der Finaleinzug sicherte Nordkorea die vierte WM-Teilnahme in Folge.

Enttäuschend verlief für Nordkorea die WM 2011 in Deutschland, bei der sie zum vierten Mal auf die USA trafen und mit 0:2 verloren. Nachdem auch das Spiel gegen Schweden mit 0:1 verloren wurde, stand schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen WM-Neuling Kolumbien das Aus in der Vorrunde fest. Auch gegen die Südamerikaner gelang Nordkorea kein Tor, allerdings wurde durch das 0:0 immerhin ein Punkt gewonnen, so dass die Gruppe als Dritter abgeschlossen wurde. Vor dem Spiel waren Song Jong-sun und Jong Pok-sim nach positiven A-Proben provisorisch gesperrt und nach dem Spiel alle nordkoreanischen Spielerinnen zur Dopingpprobe gebeten worden.[4] Danach verließen die Nordkoreanerinnen Deutschland fluchtartig.[5] Am 16. Juli wurde gemeldet, dass bei drei weiteren Spielerinnen Dopingmittel nachgewiesen wurden.[6] In der FIFA-Weltrangliste fiel Nordkorea um vier Plätze und damit erstmals aus den Top-10.[7] Zwischenzeitlich konnte u.a. durch die erfolgreiche Qualifikation für die Olympischen Spiele in London und den Sieg beim Vier-Nationen-Turnier 2012 Platz 8 erreicht werden,.

Am 25. August 2011 gab die FIFA bekannt, dass Nordkorea von der Teilnahme an der WM 2015 in Kanada ausgeschlossen wurde, weiterhin wurden vier Spielerinnen für 18 und eine Spielerin für 14 Monate gesperrt. Nordkoreas Fußballverband musste zudem die 400.000 Euro Prämie für die erfolgreiche WM-Qualifikation zurückzahlen.[8] Auch von der Asienmeisterschaft 2014 wurde man ausgeschlossen.[9]

Nordkorea durfte aber an der Qualifikation für die Olympischen Spielen 2012 teilnehmen und konnte sich qualifizieren. Dort traf die Mannschaft in der Gruppenphase erstmals auf Frankreich, sowie die USA und Kolumbien, gegen die Nordkorea schon bei der WM 2011 spielte. Das erste Spiel am 25. Juli 2012 bei den Olympischen Spielen in London verzögerte sich um eine Stunde und 15 Minuten. Die nordkoreanischen Offiziellen boykottierten das Spiel, da man die südkoreanische anstelle der nordkoreanischen Flagge gehisst hatte und zudem bei der Spielerinnenvorstellung auf dem Bildschirm einblendete.[10] Die Nordkoreanerinnen gewannen das Spiel mit 2:0, verloren aber die beiden anderen Spiele, wobei sie gegen Frankreich mit 0:5 die höchste Niederlage ihrer Länderspielgeschichte kassierten. Als schlechtester Gruppendritter schied Nordkorea nach der Vorrunde aus. In der FIFA-Weltrangliste fiel Nordkorea dadurch aus den Top-10 auf Rang 11.[11]

Nachwuchsmannschaften[Bearbeiten]

Den größten Erfolg auf internationaler Ebene konnte die U-20-Auswahl feiern, bei der Weltmeisterschaft 2006 in Russland bezwang man die Mannschaften aus Deutschland, Frankreich, Brasilien und im Finale China und konnte den Weltmeisterschaftstitel erringen. Die U-17-Auswahl konnte sich bei der Weltmeisterschaft 2008 in Neuseeland im Finale gegen die USA behaupten und auch diese Weltmeisterschaft gewinnen. Die U-20-Mannschaft wurde im selben Jahr Vize-Weltmeister.

Kinofilm[Bearbeiten]

Die Dokumentation "Hana, dul, sed"[12] porträtiert vier ehemalige Spielerinnen der nordkoreanischen Frauenfußball-Nationalmannschaft, die kurz nach der WM 2003 aufgrund der verpassten Olympia-Qualifikation suspendiert wurden.

Kader[Bearbeiten]

Kader der Olympischen Spiele 2012:[13] Zuvor nahm keine der nominierten Spielerinnen an den Olympischen Spielen teil.

Nr. Spieler Geburtsdatum Verein Länderspiele[K 1] Länderspieltore[K 1] WM-Spiele OS-Spiele
Tor
1 Jo Yun-mi 22.05.1989 Sportgruppe 25. April 16 0 2
18 O Chang-ran 05.09.1991 Mangyongbong Sports Club 06 0 1
Abwehr
2 Kim Nam-hui 04.03.1994 Sportgruppe 25. April 12 0 6 (U-17, 2010) 3
3 Kim Myong-gum(C)Kapitän der Mannschaft 04.11.1990 Rimyongsu Sports Club 16 0 4 (U-20, 2010) 3
4 Ro Chol-ok 03.01.1993 Sportgruppe 25. April 07 0 1
5 Yun Song-mi 28.01.1992 Pyongyang City Sports Club 22 2 6 (U-20, 2008 und 2010) 2
14 Pong Son-Hwa 18.02.1993 Pyongyang City Sports Club 09 0 5 (U-17, 2010) 1
15 Ri Nam-sil 13.02.1994 Sportverein Sobaeksu 01 0 0
20 Choe Yong-sim 13.10.1988 Pyongyang City Sports Club 19 0 1 (U-20, 2008) 3
Mittelfeld
6 Choe Un-ju 23.01.1991 Pyongyang City Sports Club 16 3 10 (U-20, 2008 und 2010) 3
7 Ri Ye-gyong 26.10.1989 Amrokgang Sports Club 27 9 3 (2011), 6 (U-20, 2008) 3
8 Jon Myong-hwa 09.08.1993 Sportgruppe 25. April 26 3 3 (2011), 4 (U-20, 2010), 6 (U-17, 2008) 3
11 Kim Chung-sim 27.11.1990 Sportgruppe 25. April 17 2 2 (2011), 4 (U-20, 2010) 3
12 Kim Un-Hyang 26.08.1993 Sportgruppe 25. April 11 2 4 (U-20, 2010), 6 (U-17, 2008) 3
13 O Hui-sun 22.11.1993 Sportverein Sobaeksu 10 0 6 (U-17, 2010) 1
Angriff
9 Choe Mi-gyong 17.01.1991 Rimyongsu Sports Club 15 4 2 (2011), 4 (U-20, 2010) 3
10 Yun Hyon-hi 09.09.1992 Sportgruppe 25. April 24 6 3 (2011), 4 (U-20, 2010), 6 (U-17, 2008) 2
16 Kim Song-hui 23.02.1987 Pyongyang City Sports Club 20 7 6 (U-20, 2006) 3
Trainerstab
Trainer Sin Ui-gun DPR Korea Football Association
Anmerkungen:
  1. a b Anzahl gemäß FIFA-Kaderliste und Spielberichten [1] (Stand 28. Juli 2012, nach dem Spiel gegen Frankreich)

Ersatzspielerinnen[Bearbeiten]

Nr. Spieler Geburtsdatum Verein Länderspiele Länderspieltore WM-Spiele OS-Spiele
Tor
22 Kim Chol-ok 15.10.1994 Sportgruppe 25. April 00 0
Mittelfeld
19 Yu Jong-im 06.12.1993 Amrokgang Sports Club 06 0
21 Kim Su-gyong 04.01.1995 Sportgruppe 25. April 15 2 3 (2011), 6 (U-17, 2010) 1
Angriff
17 Kwon Song-hwa 05.02.1988 Sportgruppe 25. April 06 0 1 (2011)

Turnierbilanz[Bearbeiten]

Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Jahr Ergebnis Trainer Meiste Spiele Meiste Tore
1991 nicht qualifiziert
1995 nicht teilgenommen
1999 Vorrunde Tong Chan 10 Spielerinnen mit 3 Spielen Jo Song-ok (2)
2003 Vorrunde Ri Song-gun 10 Spielerinnen mit 3 Spielen Jin Pyol-hui (2)
2007 Viertelfinale Kim Kwang-min 12 Spielerinnen mit 4 Spielen 5 Spielerinnen mit 1 Tor
2011 Vorrunde Kim Kwang-min 10 Spielerinnen mit 3 Spielen keine
2015 nicht spielberechtigt[14] - - -
Alle Ri Kum-suk (9) Jin Pyol-hui (3)

Teilnahme an den Olympischen Spielen[Bearbeiten]

  • 1996: nicht qualifiziert
  • 2000: nicht qualifiziert
  • 2004: nicht qualifiziert

Teilnahme an der Fußball-Asienmeisterschaft[Bearbeiten]

Ostasienmeisterschaft[Bearbeiten]

  • 2005: Zweiter
  • 2008: Zweiter
  • 2010: zurückgezogen
  • 2013: Sieger

Algarve-Cup[Bearbeiten]

Nordkorea nahm 2014 erstmals am Algarve-Cup teil und spielte zunächst in der Gruppe der schwächeren Mannschaften. Nach drei Siegen traf Nordkorea im Spiel um Platz 7 auf die USA, welches aber mit 0:3 verloren ging.

Spiele gegen deutschsprachige Nationalmannschaften[Bearbeiten]

Alle Ergebnisse aus nordkoreanischer Sicht.

Deutschland[Bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
22. September 2007 Wuhan 0:3 WM-Viertelfinale
12. August 2008 Tianjin 0:1 Olympia-Vorrunde
17. Februar 2010 Duisburg 0:3 Freundschaftsspiel
21. Mai 2011 Ingolstadt 0:2 Freundschaftsspiel

Österreich[Bearbeiten]

Datum Ort Ergebnis Anlass
7. März 2014 Lagos 2:0 Algarve-Cup 2014

Gegen andere deutschsprachige Nationalmannschaften gab es bisher keine Spiele.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nordkoreanische Fußballnationalmannschaft der Frauen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Davon 5 Spiele im Elfmeterschießen entschieden (2 Siege, 3 Niederlagen)
  2. KCNA: 발전하는 조선녀자축구 (30. November 2006)
  3. AFC: DPR Korea women players banned (21. November 2006)
  4. framba.de:Weitere Dopingfälle bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft
  5. fr-online.de: Nichts wie weg (Abgerufen am 9. Juli 2011)
  6. FIFA.com: Von der Norm abweichende Analyseergebnisse bei drei weiteren Spielerinnen der DVR Korea gefunden
  7. FIFA.com: Japan etabliert sich in der Spitzengruppe
  8. kicker.de: FIFA schließt Nordkorea von Frauen-WM aus (Abgerufen am 26. August 2011)
  9. tuiotrenews.vn: VN eyes Women’s World Cup on ‘golden chance’
  10. Olympia-2012 Fußballspiel Nordkorea gegen Kolumbien verschoben
  11. fifa.com: USA bauen dank Olympia-Gold ihre Führung aus
  12. framba.de: Hana, dul, sed (Filmkritik vom 8. Juni 2011)
  13. FIFA.com: Kader Korea DVR
  14. FIFA.com: Entscheide der FIFA-Disziplinarkommission