Nordkoreanisches Kernwaffenprogramm

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Das nordkoreanische Kernwaffenprogramm wird von der Regierung Nordkoreas energisch vorangetrieben. Abdul Kadir Khan, der „Vater der Kernwaffe“ und Chefentwickler des pakistanischen Kernwaffenprogramms, hatte 2004 den Verkauf geheimer Kernwaffenpläne an Nordkorea gestanden.[1] Nach eigenen Angaben erzeugte Nordkorea am 9. Oktober 2006 erstmals eine Kernwaffenexplosion, wofür es international von den meisten Staaten scharf kritisiert wurde.

Das Land behauptet von sich, es verfüge über mehrere einsatzbereite Kernwaffen und entsprechende Trägersysteme. Nordkoreanische Wissenschaftler arbeiten derzeit an der Entwicklung einer Interkontinentalrakete des Typs „Taepodong-2“, die mit einem Atomsprengkopf bestückt die Westküste der Vereinigten Staaten erreichen können soll. Nordkorea steht aufgrund des Programms seit einigen Jahren im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit.

Entwicklung[Bearbeiten]

Der 1986 fertiggestellte 5-Megawatt-Versuchsreaktor der kerntechnischen Anlage Nyŏngbyŏn

Im Jahr 1985 trat Nordkorea auf Druck der UdSSR dem Atomwaffensperrvertrag bei. Nach dem Abzug der amerikanischen Kernwaffen aus Südkorea einigten sich Nord- und Südkorea 1992 auf ein Abkommen, das die Koreanische Halbinsel zur kernwaffenfreien Zone erklärte. Ein Jahr später verweigerte Nordkorea jedoch Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) den Zutritt zur Kerntechnischen Anlage Nyŏngbyŏn und drohte mit dem Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag. Nach zähen Verhandlungen konnte eine Eskalation der Krise durch die Unterzeichnung des Genfer Rahmenabkommens zwischen den USA und Nordkorea am 21. Oktober 1994 vorläufig abgewendet werden. Nordkorea verpflichtete sich darin zur Aufgabe seines Kernwaffenprogramms sowie zum Verbleib im Atomwaffensperrvertrag und zur Fortführung der Kontrollen durch die IAEO. Im Gegenzug sollten die in Nordkorea vorhandenen graphit-moderierten Reaktoren mit amerikanischer Hilfe zu Leichtwasserreaktoren, die zur Herstellung von kernwaffenfähigem Plutonium nicht geeignet sind, umgerüstet werden. Zudem sollte Nordkorea bis zu deren Fertigstellung jährlich Öllieferungen zur Bewältigung seiner Energieprobleme erhalten.

Am 18. April 1996 wurden die ersten „Vier-Parteien-Gespräche“ zwischen Nordkorea, Südkorea, den USA und China geführt. Aus diesen Gesprächen resultierte am 5. August 1997 die Anerkennung des Waffenstillstandsabkommens von 1953. Weitere Verhandlungen scheiterten.

Am 31. August 1998 überflog eine nordkoreanische Mittelstreckenrakete vom Typ „Taepodong-1Japan (siehe auch Kwangmyŏngsŏng).

Im Oktober 2001 bezeichnete US-Präsident George W. Bush Kim Jong-il als „Pygmäen“ und äußerte die Absicht zum Sturz des Staatschefs. In Bushs Rede zur Lage der Nation im Januar 2002 landete Nordkorea auf der Liste der „Schurkenstaaten“, der „Achse des Bösen“. Offiziell betont die amerikanische Regierung jedoch bis heute, dass sie keine Absicht habe, gegen Nordkorea militärisch vorzugehen.

Im Oktober 2002 beschuldigten die USA aufgrund von Geheimdienstberichten Nordkorea, weiterhin an einem Kernwaffenprogramm zu arbeiten und dadurch die Vereinbarungen des Genfer Rahmenabkommens zu verletzen. Die nordkoreanische Regierung äußerte sich nicht direkt zu den Vorwürfen, ließ aber verlauten, dass sie aufgrund der „amerikanischen Aggression“ prinzipiell berechtigt sei, ein solches Programm zu verfolgen. Als Konsequenz stellten die USA im Dezember die Öllieferungen an Nordkorea ein. Daraufhin erklärte Nordkorea am 10. Januar 2003 seinen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag. Im Mai desselben Jahres erklärte es das Abkommen mit Südkorea über eine kernwaffenfreie Koreanische Halbinsel für nichtig. Die Angaben der US-Geheimdienste 2002 zur angeblichen Fähigkeit der Volksrepublik, große Mengen hochangereicherten Urans herstellen zu können, erwiesen sich als Teil einer Desinformationskampagne und weit überzogen, wie man im Februar 2007 einräumen musste.[2][3]

Bekanntgabe[Bearbeiten]

Raketenschüsse am 5. Juli 2006 (Taepodong-2 blau, andere rot)

Am 10. Februar 2005 gab Nordkorea schließlich öffentlich bekannt, einsatzfähige Kernwaffen zu besitzen, und kündigte zugleich Kernwaffentests an. Gleichzeitig erklärte es seinen Rückzug aus den Sechs-Parteien-Gesprächen über die Beilegung des Atomstreites und drohte mit dem Ausbau seines Arsenals. Die staatliche Nachrichtenagentur Nordkoreas, KCNA, warf in der Verlautbarung den USA eine „Politik zur Isolierung und Erstickung“ vor und rechtfertigte den Kernwaffenbesitz als Mittel der Selbstverteidigung gegen die USA.

Die wieder aufgenommenen Sechs-Parteien-Gespräche gipfelten am 19. September 2005 in einer gemeinsamen Erklärung, in der Nordkorea seine Bereitschaft signalisierte, sein Kernwaffenprogramm zugunsten wirtschaftlicher und technologischer Hilfe aufzugeben.

Am 5. Juli 2006 testete Nordkorea sechs Raketen, darunter auch eine vom Typ Taepodong-2, welche Atomsprengköpfe transportieren können soll. Nach US-Angaben können sie Alaska erreichen. Die Rakete stürzte jedoch nach weniger als einer Minute ab. Der Test löste weltweit Besorgnis aus.

Bei einer Militärparade im Frühjahr 2007 zum 75. Jahrestag der Gründung der Volksarmee soll US-amerikanischen Geheimdienstberichten zufolge ein neuartiger Raketentyp präsentiert worden sein.[4]

Kernwaffentest 2006[Bearbeiten]

Am 3. Oktober 2006 kündigte Nordkorea an, Kernwaffen testen zu wollen; man sei durch den Druck der USA dazu gezwungen worden.[5] Der Test wurde nach nordkoreanischen Angaben am 9. Oktober 2006 erfolgreich durchgeführt.[6] Die Angaben der nordkoreanischen Regierung wurden durch amerikanische und südkoreanische Seismologen insoweit bestätigt, als sie um 10:36 Uhr Ortszeit (3:36 Uhr MESZ) eine starke Erschütterung in Hwadaeri in der Nähe von Kilchu (40° 58′ N, 129° 19′ O40.960555555556129.32194444444) (Provinz Hamgyŏng-pukto) im Nordosten des Landes registrierten.[7][8] Auch die russische Regierung bestätigte, dass ihre Überwachungssysteme einen unterirdischen Kernwaffentest in Nordkorea entdeckt hatten.[9]

Der südkoreanische Geheimdienst geht davon aus, dass die getestete Bombe eine Sprengkraft von 550 Tonnen (0,55 Kilotonnen) TNT besaß. Ihre Sprengkraft hätte damit weit unter dem der ersten in einem Krieg abgeworfenen Atombombe, „Little Boy“, gelegen, die am 6. August 1945 mit einer Sprengkraft von ca. 12,5 Kilotonnen TNT von den USA auf Hiroshima abgeworfen wurde. Aufgrund der geringen Sprengkraft gibt es Vermutungen, dass die Detonation auf einen konventionellen Sprengsatz zurückgehen könnte.[10] Das französische Verteidigungsministerium geht mittlerweile davon aus, dass entweder der Kernwaffentest misslungen ist oder die Explosion durch einen konventionellen Sprengsatz ausgelöst wurde.[11] Die CTBTO hat sich bisher nur zurückhaltend geäußert. Zwar gibt es Messungen[12] einer erhöhten Zahl an radioaktiven Partikeln des Isotops Xenon 133, die auf eine Freisetzung am Explosionsort hindeuten, das Messnetz war jedoch zum Zeitpunkt des Tests noch nicht vollständig einsatzbereit. Geheimdienstkreise bestätigen eine Messung radioaktiver Partikel.[13]

Internationale Reaktionen[Bearbeiten]

Weltweit kritisierten zahlreiche Regierungen den Bombentest scharf; selbst das mit Nordkorea verbündete China drohte Konsequenzen an. Südkorea versetzte seine Truppen an der innerkoreanischen Grenze in Alarmbereitschaft.[14] Außerdem unterbrach es seine Unterstützung für die Bevölkerung im Norden.

Japan untersagte den Handel und Schiffstourismus mit Nordkorea und verschärfte die Einreisebestimmungen für Nordkoreaner.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen entschied am 14. Oktober 2006 mit der Resolution 1718, Forderungen an Nordkorea zu stellen und Sanktionen bei Nichtbefolgung zu verhängen.[15] So wurden der Import und Export einiger militärischer Güter und Dienstleistungen sowie von Luxusgütern verboten. Ebenfalls wurden Sanktionen gegen Personen verhängt, die das Kernwaffenprogramm Nordkoreas fördern. Diese Sanktionen umfassen finanzielle Maßnahmen und ein Reiseverbot. Überwacht werden diese Maßnahmen durch ein vom Sicherheitsrat eingerichtetes Komitee.

Kernwaffentest 2009[Bearbeiten]

Ort des zweiten Kernwaffentests (2009)

Nordkorea hatte nach eigenen Angaben am 5. April 2009 eine Trägerrakete mit einem Kommunikationssatelliten Kwangmyŏngsŏng 2 gegen internationale Proteste gestartet.[16] Der UN-Sicherheitsrat verurteilte den Raketenstart am 13. April 2009.[17] Aus Protest hiergegen erklärte das Außenministerium Nordkoreas am 14. April 2009 das Ende der Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Kernwaffenprogramm und dessen konsequente Fortsetzung.[18]

Am 25. Mai 2009 wurde ein weiterer Kernwaffentest durchgeführt. Nach russischen Angaben besaß der Sprengsatz eine Sprengkraft von 20 Kilotonnen.[19] Zusätzlich zu dem Kernwaffentest wurden mehrere Kurzstreckenraketen abgefeuert.[20]

Als Reaktion auf diesen Kernwaffentest hat der UN-Sicherheitsrat Nordkorea einstimmig der Verletzung der Resolution 1718 beschuldigt und eine neue Resolution angekündigt.[19] Daraufhin drohte das nordkoreanische Außenministerium damit, weitere Maßnahmen zur „Selbstverteidigung“ zu ergreifen, sollten die Vereinten Nationen Sanktionen für den Kernwaffentest aussprechen.[20] Währenddessen gab der US-amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates am 30. Mai 2009 auf einer Sicherheitskonferenz in Singapur bekannt, dass die Vereinigten Staaten ein atomar gerüstetes Nordkorea nicht akzeptieren werden.[21]

Fast zwei Wochen später, am 12. Juni 2009, verabschiedete der UN-Sicherheitsrat aufgrund des Kernwaffentests und der Raketenstarts einstimmig die Resolution 1874.[22] Diese sieht härtere Sanktionen gegen das Land vor; dazu zählen ein verschärftes Waffenembargo und erhöhte Auflagen für Finanzgeschäfte. Die USA gaben bekannt, Schiffe mit Schmuggelware, die mutmaßlich für Nordkorea bestimmt ist, stoppen zu wollen. Die nordkoreanische Regierung reagierte einen Tag später mit der Ankündigung, erneut Uran anreichern zu wollen, und drohte mit einer militärischen Aktion. Zudem würde alles zur Verfügung stehende Plutonium für die Waffenproduktion verwendet werden.[23] Am 16. Juni 2009 bekräftigten US-Präsident Barack Obama und sein südkoreanischer Amtskollege Lee Myung-bak eine harte Haltung gegen Nordkorea. Obama bezeichnete das Kernwaffenprogramm als „schwere Bedrohung für die Welt“ und rief das Land zu Verhandlungen auf.[24] Am selben Tag verhängte Japan ein vollständiges Exportembargo gegen Nordkorea.[25]

Weitere Entwicklungen[Bearbeiten]

Am 6. August 2009 forderte Obama Nordkorea auf, sein Kernwaffenprogramm aufzugeben und sein „provokatives Verhalten“ zu beenden; die Vereinigten Staaten wollten „das Wohl des nordkoreanischen Volkes“.[26]

Dessen ungeachtet gab die nordkoreanische Regierung Anfang September 2009 bekannt, die Endphase der Uran-Anreicherung und damit einen weiteren Weg zum Bau von Kernwaffen erreicht zu haben. Aus Kernbrennstäben gewonnenes Plutonium solle gleichzeitig „waffenfähig“ gemacht werden.[27]

Ende November 2010 wurde ein Bericht veröffentlicht, wonach das nordkoreanische Kernwaffenprogramm weiter fortgeschritten ist als bislang angenommen.[28] Am 27. Februar 2011 kündigte Nordkorea an, sein Kernwaffenprogramm weiter ausbauen zu wollen.

Postulierter Kernwaffentest 2010[Bearbeiten]

Im Mai 2010 wurden von Messstationen in Südkorea Xenonisotope gemessen. Diese Messungen führten zu Vermutungen, dass es einen weiteren Kernwaffentest geringer Sprengkraft in Nordkorea gegeben habe.[29] Jedoch wurde kein entsprechendes seismisches Signal im entsprechenden Zeitraum gemessen, welches zu einen gut an das Erdreich gekoppelten Test mit mehr als 1 Tonne Sprengkraft passen würde.[30]

Ein Bericht der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2012 stellt hierzu fest, das zwei der Sicherheitsratsmitglieder einen solchen Test ausschliessen und dass die Mehrheit unabhängiger Experten ebenfalls nicht vom Stattfinden einen solchen Tests überzeugt seien.[31] Der Test wird daher auch nicht in neueren Analysen des nordkoreanischen Kernwaffenprogrammes aufgeführt.[32]

Moratorium 2012[Bearbeiten]

Am 29. Februar 2012 erklärte Nordkorea ein Moratorium für die Anreicherung von Uran, welches auch das Testen von Langstreckenraketen mit einschließt, im Gegenzug für Verhandlungen über Lebensmittellieferungen seitens der USA. Nordkorea erlaubte außerdem Inspektoren der IAEO den Zutritt zur Kerntechnischen Anlage Nyŏngbyŏn, die die Einhaltung des Moratoriums überprüfen sollen.

Erklärung zur Atommacht[Bearbeiten]

Mitte April 2012 nahm das Land eine Verfassungsänderung vor und bezeichnete sich seither selbst offiziell als Atommacht.[33]

Laut Pressemeldungen, die auf südkoreanischen Schätzungen beruhen, betrugen die Kosten für die zwei Raketenabschüsse (Unha-3-Rakete) im Jahre 2012 etwa 1,3 Mrd. USD. Diese Kosten setzen sich wie folgt zusammen: 600 Mio USD sollen allein die Startkosten betragen, hinzu kommen 400 Mio. USD für den Startkomplex (Abschussrampen, Infrastruktur etc.) und 300 Mio. USD für die zusätzliche, notwendige Ausrüstung.

Kernwaffentest 2013[Bearbeiten]

Fotoaufnahmen US-amerikanischer Spionagesatelliten enthielten ab Dezember 2012[34] Hinweise auf verstärkte Aktivitäten im Kernwaffentestgelände P'unggye-ri (Punggye Ri). Forscher folgerten daraus einen möglicherweise bevorstehenden Kernwaffentest. Im Januar 2013 verdichteten sich die Hinweise.[35][36]

Am 12. Februar 2013 gegen 12 Uhr Ortszeit (4 Uhr MEZ) registrierten die Erdbebenwarten mehrerer Länder einen künstlich verursachten Erdstoß der Stärke 4,9 bis 5,2 in Nordkorea. Das Hypozentrum lag etwa einen Kilometer unter der Erdoberfläche in der Region Kilchu im Nordosten des Landes, in der das Kernwaffentestgelände P'unggye-ri liegt. Zuvor hatte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA eine „Aktion hoher Intensität“ angekündigt. Nach dem Erdbeben gab KCNA einen unterirdischen Test einer leichten, miniaturisierten Kernwaffe, jedoch von größerer Stärke als bisher, bekannt. Die Sprengkraft wurde von Südkorea auf 6 bis 7 Kilotonnen TNT-Äquivalent geschätzt, was etwa der halben Sprengkraft der Hiroshima-Atombombe entspricht. Deutsche Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) taxierten die Sprengkraft auf 40 Kilotonnen.[37][38][39][40]

UN-Sanktionen und Folgen[Bearbeiten]

Als Konsequenz dieses Kernwaffentests beschloss der UN-Sicherheitsrat am 7. März 2013 einstimmig, die Sanktionen gegen Nordkorea zu verschärfen. Beschlossen wurden unter anderem Reiseverbote und Kontosperren. Vor der Sitzung des Sicherheitsrates hatte die nordkoreanische Führung den Vereinigten Staaten und Südkorea erstmals mit einem nuklearen Präventivschlag gedroht.[41] Als Reaktion auf die neuen UN-Sanktionen kündigte Nordkorea Stunden später den Nichtangriffspakt mit Südkorea sowie alle weiteren diesbezüglichen Übereinkommen. Ebenso werde der als „Rotes Telefon“ bekannte ständige Verbindungskanal zum Süden geschlossen.[42] Weiterhin kündigte Nordkorea einen Ausbau seines Nukleartechnikprogramms an.[43]

Entwicklungen 2014[Bearbeiten]

In seiner Neujahrsansprache drohte Regierungschef Kim Jong-un mit einer „massiven nuklearen Katastrophe“, die auch die USA betreffen würde, sollte erneut ein Krieg auf der koreanischen Halbinsel ausbrechen.[44]

Am 5. September 2014 wurde ein Bericht der IAEA veröffentlicht nach dem der Atomreaktor Nyŏngbyŏn offenbar wieder in Betrieb sei. Entsprechende Hinweise wurden auf Satellitenbildern gefunden.[45]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nordkoreanische Kernwaffentests – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hauke Friederichs: Der nukleare Supermarkt des Abdul Qadir Khan. Die Zeit vom 8. Juni 2009.
  2. Danger, David; Broad, William; U.S. had Doubts on North Korean Uranium Drive New York Times, 1. März 2007.
  3. Albright, David; North Korea's Alleged Large-Scale Enrichment Plant ... (PDF; 120 kB); Institute for Science and International Security, Washington.
  4. Asahi Shimbun: New N. Korea missile can hit Guam, 14. Mai 2007 (Version vom 29. September 2007 im Internet Archive).
  5. FAZ: Nordkorea kündigt Atomtest an, 3. Oktober 2006.
  6. DPRK Successfully Conducts Underground Nuclear Test. KCNA vom 9. Oktober 2006 (englisch).
  7. Artikel der Süddeutschen Zeitung.
  8. Erfasstes Erdbeben des U.S. Geological Survey in Nord Korea.
  9. Artikel von Spiegel Online.
  10. Süddeutsche Zeitung vom 10. Oktober 2006.
  11. Süddeutsche Zeitung vom 11. Oktober 2006.
  12. Presseinformation der CTBTO vom 4. September 2007.
  13. "Ein nukleares Zischen", Spiegel Online.
  14. Trotz Uno-Warnung: Nordkorea meldet erfolgreichen Atombombentest. spiegel.de vom 9. Oktober 2006.
  15. Sanktionen des Sicherheitsrates gegen Nordkorea (englisch).
  16. Tagesschau: Nordkorea provoziert mit Raketenstart (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung vom 5. April 2009.
  17. Tagesschau: UN-Sicherheitsrat verurteilt Nordkoreas Raketenstart (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung vom 14. April 2009.
  18. Tagesschau: Protest gegen UN-Sicherheitsrat-Erklärung – Nordkorea steigt aus Atomgesprächen aus (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung vom 14. April 2009.
  19. a b Focus: Weltsicherheitsrat verurteilt Nordkorea vom 25. Mai 2009.
  20. a b vgl. Nordkorea schießt weitere Rakete ab und droht UN-Sicherheitsrat bei welt.de, 30. Mai 2009.
  21. vgl. Atomar gerüstetes Nordkorea nicht akzeptabel (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[7] [8] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung bei tagesschau.de, 30. Mai 2009.
  22. Verschärfte UN-Sanktionen gegen Nordkorea verhängt bei dw-world.de, 12. Juni 2009 (aufgerufen am 13. Juni 2009).
  23. Nordkorea droht mit Bau weiterer Atomwaffen bei focus.de, 13. Juni 2009.
  24. Obama wettert gegen Nordkoreas Atomprogramm bei Spiegel Online, 16. Juni 2009 (aufgerufen am 17. Juni 2009).
  25. Japan stoppt alle Exporte nach Nordkorea bei Spiegel Online, 16. Juni 2009 (aufgerufen am 17. Juni 2009).
  26. Nach Clinton-Mission: Obama drängt Nordkorea zu Atomwaffen-Verzicht bei Spiegel Online, 6. August 2009.
  27. Nordkorea kurz vor der Urananreicherung NZZ Online, 4. September 2009.
  28. North Koreans Unveil Vast New Plant for Nuclear Use New York Times, 20. November 2010.
  29. Lars-Erik De Geer: Radionuclide Evidence for Low-Yield Nuclear Testing in North Korea in April/May 2010. In: Science & Global Security. 20, 2012, S. 1–29, doi:10.1080/08929882.2012.652558.
  30. David P. Schaff, Won-Young Kim, Paul G. Richards: Seismological Constraints on Proposed Low-Yield Nuclear Testing in Particular Regions and Time Periods in the Past, with Comments on „Radionuclide Evidence for Low-Yield Nuclear Testing in North Korea in April/May 2010“ by Lars-Erik De Geer. In: Science & Global Security. 20, 2012, S. 155–171, doi:10.1080/08929882.2012.711183.
  31. Report of the Panel of Experts established pursuant to resolution 1874 (2009)
  32. Nuclear pursuits: Non-P-5 nuclear-armed states, 2013 (.pdf)
  33. Nordkorea bezeichnet sich offiziell als Atommacht, Focus, 31. Mai 2012
  34. Preparations for a Possible Third Nuclear Test Continue; Complications from Water Buildup?, 38north.org, 27. Dezember 2012
  35. Nordkorea: Diese Woche weiterer Atomtest?, shortnews.de, 14. Januar 2013
  36. Nordkorea bekräftigt Drohung mit Atomtest – „bedeutende Maßnahmen“, focus.de, 27. Januar
  37. BGR registriert vermutlichen dritten nordkoreanischen Kernwaffentest Feb. 2013
  38. Erdbeben nach Explosion: Nordkorea bestätigt Atomtest - Politik, FAZ, 12. Februar 2013
  39. Beben nahe Testgelände: Experten befürchten Atomtest in Nordkorea, Spiegel Online, 12. Februar 2013
  40. Nordkorea bestätigt unterirdischen Atomtest, tagesschau.de, 12. Februar 2013
  41. UNO-Sicherheitsrat verschärft Sanktionen gegen Nordkorea, Der Standard, 7. März 2013.
  42. Waffenstillstand aufgehoben: Pjöngjang kündigt Nichtangriffspakt mit Seoul, tagesschau.de, 8. März 2013 (abgerufen am 8. März 2013).
  43. Nordkorea kündigt Ausbau von Atomprogramm an, Süddeutsche.de, 9. März 2013 (abgerufen am 9. März 2013).
  44. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDiktator Kim warnt USA vor nuklearer Katastrophe. Neujahrsansprache in Nordkorea. focus.de, 1. Januar 2014, abgerufen am 25. Januar 2014.
  45. Experten: Atomreaktor in Nordkorea offenbar wieder in Betrieb. orf.at, 5. September 2014, abgerufen am 5. September 2014.