Landkreis Nordsachsen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Nordsachsen Deutschlandkarte, Position des Landkreises Nordsachsen hervorgehoben51.4712.78Koordinaten: 51° 28′ N, 12° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Verwaltungssitz: Torgau
Fläche: 2.020,08 km²
Einwohner: 197.346 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: TDO, DZ, EB, OZ, TG, TO
Kreisschlüssel: 14 7 30
Kreisgliederung: 30 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Schlossstraße 27
04860 Torgau
Webpräsenz: www.landkreis-nordsachsen.de
Landrat: Michael Czupalla (CDU)
Lage des Landkreises Nordsachsen in Sachsen
Landkreis Nordsachsen Leipzig Landkreis Leipzig Landkreis Mittelsachsen Chemnitz Landkreis Zwickau Vogtlandkreis Erzgebirgskreis Landkreis Görlitz Landkreis Bautzen Dresden Landkreis Meißen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Freistaat Bayern Tschechien Thüringen Sachsen-Anhalt Brandenburg PolenKarte
Über dieses Bild
Schloss Hartenfels in Torgau, Sitz des Landratsamtes

Der Landkreis Nordsachsen ist ein Landkreis im Freistaat Sachsen. Er entstand am 1. August 2008 im Zuge der sächsischen Kreisreform durch den Zusammenschluss der ehemaligen Landkreise Torgau-Oschatz und Delitzsch.

In Nordsachsen leben 197.346 Einwohner in 30 Gemeinden auf einer Gesamtfläche von etwa 2.020 km². Flächenmäßig ist er der viertgrößte Landkreis Sachsens, hat jedoch die niedrigste Bevölkerungszahl. Größte Stadt des Landkreises ist Delitzsch, Verwaltungssitz ist die ehemalige Residenzstadt Torgau. Weitere Große Kreisstädte sind die Kommunen Eilenburg, Schkeuditz und Oschatz.

Lage[Bearbeiten]

Im Westen und Norden grenzen die in Sachsen-Anhalt gelegenen Kreise Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg an Nordsachsen, im Osten Brandenburg und der Landkreis Meißen und im Süden die Landkreise Mittelsachsen und Leipzig sowie die Stadt Leipzig. Die Elbe fließt durch den Nordosten des Landkreises, westlich von ihr die Mulde.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Länderbildung nach dem 3. Oktober 1990 schloss eine Gebietsreform ein, die Delitzsch, Eilenburg und Bad Düben nach 175 Jahren wieder zu Sachsen brachte. Am 1. August 1994 wurden die bisherigen Landkreise Torgau und Oschatz zum neuen Landkreis Torgau-Oschatz mit dem Verwaltungssitz in Torgau sowie die Landkreise Delitzsch und Eilenburg zum neuen Landkreis Delitzsch zusammengeschlossen. Aus diesen beiden entstand am 1. August 2008 in der bisher letzten Kreisreform der Landkreis Nordsachsen.

Demografie[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen sind amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Sachsen (nur Hauptwohnsitze).

Datum Einwohnerzahl
31. Dezember 2008 211.356
31. Dezember 2009 208.661
31. Dezember 2010 206.223
31. Dezember 2011 204.161

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Im Dezember 2012 beschlossen die Stadt Leipzig, die Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie die IHK zu Leipzig, die gemeinsame WRL Wirtschaftsförderung Region Leipzig GmbH zu gründen.[2]

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Klinik Eilenburg
Christiaan-Barnard-Klinik in Schmannewitz

Es gibt 5 Krankenhäuser der Regelversorgung, 3 Fachkrankenhäuser und 3 Rehakliniken. Regelversorger sind

  • Kreiskrankenhaus Torgau „Johann Kentmann“ gGmbH (250 Betten, mit Brust- und Darmzentrum)
  • Collm Klinik Oschatz GmbH (210 Betten, Träger: Landkreis und Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH)
  • Kreiskrankenhaus Delitzsch GmbH: Klinik Delitzsch (150 Betten)
  • Kreiskrankenhaus Delitzsch GmbH: Klinik Eilenburg (150 Betten)
  • Helios-Klinik Schkeuditz (135 Betten).

Als Fachkrankenhäuser gelten

  • Sächsisches Krankenhaus Altscherbitz (Psychiatrie und Neurologie, 235 Betten)
  • Fachkrankenhaus Hubertusburg gGmbH Wermsdorf (Neurologie, Pädiatrie und Psychiatrie, 197 Betten, zum Klinikum St. Georg Leipzig gehörend)
  • MediClin Waldkrankenhaus Bad Düben (Orthopädie, 145 Betten).

Rehakliniken befinden sich in Bad Düben (MediClin Reha-Zentrum für Orthopädie, Kardiologie und Neurologie) und zwei in Schmannewitz (Christiaan-Barnard-Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen, onkologische und psychosomatische Erkrankungen sowie die Rehabilitationsklinik Dahlener Heide für Orthopädie sowie Psychosomatik und Psychotherapie mit den RHM Klinik- und Altenheimbetrieben als Träger).

Straße[Bearbeiten]

Bundesautobahnen:

  • A 9 Berlin – München
  • A 14 Magdeburg – Dresden

Das Schkeuditzer Kreuz verbindet beide Bundesautobahnen, die jetzt sechsspurig ausgebaut werden.

Bundesstraßen:

  • B 2 Leipzig – Bad Düben – Lutherstadt Wittenberg
  • B 6 Leipzig – Oschatz – Dresden
  • B 87 Leipzig – Eilenburg – Torgau – Herzberg – Luckau – Lübben – Frankfurt (Oder)
  • B 107 Wurzen – Eilenburg – Bad Düben
  • B 169 Döbeln – Riesa
  • B 181 Leipzig – Merseburg
  • B 182 Lutherstadt Wittenberg – Torgau – Riesa
  • B 183 Bitterfeld – Bad Düben – Torgau – Bad Liebenwerda
  • B 183 a Bad Düben – Delitzsch – BAB 9
  • B 184 Leipzig – Delitzsch – Dessau
  • B 186 Schkeuditz – Zwenkau

Eisenbahn[Bearbeiten]

Der Landkreis Nordsachsen verfügt über ein ausgeprägtes Schienennetz, das im Schienenpersonennahverkehr von der DB Regio Südost und der Veolia Verkehr Regio Ost bedient wird. Zuständiger Aufgabenträger ist der ZVNL. Die Verbindungen an das Umland stellen die Kursbuchstrecken 215, 218, 219, 228, 251, 500 und 505.10 dar, auf denen folgende Linien verkehren:

RE 10 LeipzigEilenburgTorgauFalkenberg (Elster)Doberlug-KirchhainFinsterwaldeCalauCottbus
RE 11 Leipzig – Eilenburg – Torgau – Falkenberg (Elster) – Bad LiebenwerdaLauchhammerRuhlandHoyerswerda
RE 13 Leipzig – DelitzschBitterfeldDessauMagdeburg
RE 50 Leipzig – WurzenOschatzRiesaDresden
RB 54 Leipzig – Delitzsch – Bitterfeld – Dessau
RB 57 Leipzig – Delitzsch – Bitterfeld – Lutherstadt Wittenberg
RB 115 Leipzig – Eilenburg – Torgau – Falkenberg (Elster)
RB 118 Eilenburg – Delitzsch – Halle (Saale); (zu 25 %)
MRB 118 Eilenburg – Delitzsch – Halle (Saale); (zu 75 %)
S 10 Leipzig – Halle (Saale)

Die zwei Fernverkehrsstrecken, die den Kreis durchziehen, sind die Bahnstrecke Leipzig–Dresden und die Bahnstrecke Berlin–Leipzig. Der Landkreis verfügt jedoch nicht über einen Fernverkehrsbahnhof an diesen Strecken. Allerdings liegt der Flughafenbahnhof Leipzig/Halle in den Grenzen des Landkreises, der von IC und einzelnen ICE angefahren wird. Trotz des eingestellten Fernverkehrs ist die Bahnstrecke Leipzig–Cottbus von überregionaler Bedeutung. Weiterhin wird die Regionalstrecke Eilenburg–Halle (Saale) bedient, sowie die S-Bahnstrecke Leipzig-Halle/Saale und die Schmalspurstrecke Oschatz-Mügeln. Die wichtigsten Bahnhöfe sind Delitzsch unterer Bahnhof und der Bahnhof Eilenburg als Umstiegstationen, sowie die Stationen Torgau, Oschatz, Taucha und Schkeuditz.

Flugverkehr[Bearbeiten]

Zentralterminal des Flughafens Leipzig-Halle

Der Flughafen Leipzig-Halle befindet sich im Westen des Landkreises unmittelbar auf dem Schkeuditzer Stadtgebiet. Er dient als internationaler Verkehrsflughafen der gleichnamigen Region und verfügt über eine direkte Auto- und Zuganbindung. Der Flughafen wurde am 18. April 1927 in Betrieb genommen und hat vor allem im Bereich des Luftfrachtverkehrs internationale Bedeutung. Gemessen an der Zahl der Passagiere liegt der Flughafen an vierzehnter, an der umgeschlagenen Frachtmenge an zweiter Stelle in Deutschland.

Hinzu kommt der vor allem für sportliche Zwecke genutzte Flugplatz Löbnitz Roitzschjora. Er wurde 1936 erbaut und 1938 erstmals durch Segelflieger genutzt. Nach seiner militärischen Nutzung im Zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz ab 1953 wieder für den Flugsport freigegeben. Nach der Wende gründete sich der Fliegerklub Roitzschjora e.V., der seit 1994 den Flugplatz leitet. Heute besitzt der Flugplatz Roitzschjora eine 1200 m lange Start- und Landebahn.

Politik[Bearbeiten]

Michael Czupalla (2011)

Landrat[Bearbeiten]

Am 8. Juni 2008 fand die Landratswahl im Landkreis Nordsachsen statt. Da keiner der sechs Kandidaten die erforderliche Mehrheit erringen konnte, wurde am 22. Juni 2008 eine Stichwahl durchgeführt, bei der sich Michael Czupalla (CDU) mit 45,7 % der Stimmen gegen die Mitbewerber Thomas Rüdiger Kind (Die Linke, 34,5 %) und Dr. Liane Deicke (SPD, 19,8 %) durchsetzen konnte[3]. Er ist somit erster Landrat des neu gebildeten Landkreises.

Kreistag[Bearbeiten]

Am 25. Mai 2014 fand die letzte Wahl statt, bei der sich die 80 Sitze im Kreistag folgendermaßen auf die einzelnen Parteien verteilen:[4][5]

Parteien und Wählergemeinschaften Prozent
2014
Sitze
2014
Prozent
2008
Sitze
2008
Wahlergebnisse zum Kreistag 2014
 %
50
40
30
20
10
0
40,3 %
(+1,8 %p)
20,9 %
(+1,9 %p)
15,7 %
(-1,9 %p)
10,4 %
(+3,8 %p)
4,7 %
(-2,3 %p)
4,6 %
(-0,1 %p)
3,4 %
(+0,7 %p)
n. k.
(-2,8 %p)
n. k.
(-1,1 %p)
2008

2014

Sitzverteilung im Kreistag
13
17
2
8
3
34
3
13 17 34 


CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 40,3 34 38,5 32
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 20,9 17 19,0 16
LINKE Die Linke 15,7 13 17,6 14
FWG Freie Wähler 10,4 8 6,6 5
FDP Freie Demokratische Partei 4,7 3 7,0 5
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands 4,6 3 4,7 4
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 3,4 2 2,7 2
DSU Deutsche Soziale Union n.k. n.k. 2,8 2
Sonstige n.k. n.k. 1,1 0
Gesamt 100 80 100 80
Wahlbeteiligung in Prozent 45,1 42,9

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Gold zwischen zwei blauen Wellenpfählen ein aufgerichteter rot bewehrter und gezungter schwarzer Löwe.“

Heraldisches Anliegen war es, ein Wappen zu entwickeln, mit dem sich beide ehemaligen Landkreise Delitzsch und Torgau-Oschatz identifizieren können. Es musste also eine Symbolik gefunden werden, deren Aussage sich auf beide genannten ehemaligen Landkreise bezieht.

In der regionalen Geschichte hatten die Markgrafschaft Meißen und die Markgrafschaft Landsberg, aus der die später herrschenden Wettiner stammten, prägende Bedeutung. Die Markgrafen von Meißen führten in ihrem Wappen in Gold einen rotbewehrten schwarzen Löwen. Dieser wurde auch in die Wappen der beiden ehemaligen Landkreise aufgenommen.

Der im Landkreiswappen von Torgau-Oschatz gezeigte Wellenbalken als Symbol für die Elbe und deren Landschaft wurde in das neue Wappen übernommen und durch einen weiteren ergänzt, der für die durch den neuen Landkreis Nordsachsen fließende Mulde steht. Beide Flüsse und deren sowohl landschaftlich als auch wirtschaftlich bedeutungsvolle Flussauen sind im neuen Landkreiswappen als regionale Besonderheit heraldisch berücksichtigt worden. Die heraldische Platzierung der Flusssymbolik in senkrechter Form als blaue Wellenpfähle erinnert andeutungsweise an das Stammwappen der Wettiner, das in Gold zwei blaue Pfähle zeigt.

Das Wappen wurde von Manfred Fischer aus Goßwitz gestaltet.

Flagge[Bearbeiten]

Drei gleich breite Querstreifen in den Farben Gelb – Blau – Gelb mit in der Mitte aufgelegtem Landkreiswappen, welches gleichmäßig in die beiden gelben Streifen hinein reicht.

Die Flagge als Hochformat (Banner) besteht aus drei gleich breiten Längsstreifen in den Farben Gelb – Blau – Gelb und trägt in der oberen Hälfte das senkrechte Landkreiswappen, das gleichmäßig in die beiden gelben Streifen hinein reicht.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2013[6])

Städte

  1. Bad Düben (7999)
  2. Belgern-Schildau (7951)
  3. Dahlen (4377)
  4. Delitzsch, Große Kreisstadt (25.005)
  5. Dommitzsch (2574)
  6. Eilenburg, Große Kreisstadt (15.487)
  7. Mügeln (6190)
  8. Oschatz, Große Kreisstadt (14.733)
  9. Schkeuditz, Große Kreisstadt (16.961)
  10. Taucha (14.448)
  11. Torgau, Große Kreisstadt (20.092)

Gemeinden

  1. Arzberg (1991)
  2. Beilrode (4325)
  3. Cavertitz (2282)
  4. Doberschütz (4123)
  5. Dreiheide (2153)
  6. Elsnig (1469)
  7. Jesewitz (3003)
  8. Krostitz (3730)
  9. Laußig (3826)
  10. Liebschützberg (3071)
  11. Löbnitz (2055)


  1. Mockrehna (5027)
  2. Naundorf (2361)
  3. Rackwitz (4916)
  4. Schönwölkau (2425)
  5. Trossin (1312)
  6. Wermsdorf (5331)
  7. Wiedemar (5184)
  8. Zschepplin (2930)
Arzberg Bad Düben Beilrode Belgern-Schildau Cavertitz Dahlen Delitzsch Doberschütz Dommitzsch Dreiheide Eilenburg Elsnig Großtreben-Zwethau Jesewitz Krostitz Laußig Liebschützberg Löbnitz Mockrehna Mockrehna Mügeln Naundorf Wiedemar Oschatz Rackwitz Belgern-Schildau Schkeuditz Schönwölkau Mügeln Taucha Torgau Trossin Wermsdorf Wiedemar Torgau Zschepplin WiedemarMunicipalities in TDO.png
Über dieses Bild

Verwaltungsgemeinschaften und Verwaltungsverbände

  1. Verwaltungsgemeinschaft Beilrode mit den Mitgliedsgemeinden Arzberg und Beilrode
  2. Verwaltungsgemeinschaft Dommitzsch mit den Mitgliedsgemeinden Dommitzsch, Elsnig und Trossin
  3. Verwaltungsgemeinschaft Krostitz mit den Mitgliedsgemeinden Krostitz und Schönwölkau
  4. Verwaltungsgemeinschaft Torgau mit den Mitgliedsgemeinden Torgau und Dreiheide
  5. Verwaltungsverband Eilenburg-West (Sitz Eilenburg) mit den Mitgliedsgemeinden Jesewitz und Zschepplin

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. August 2008 wurde dem Landkreis das Unterscheidungszeichen TDO (Torgau, Delitzsch, Oschatz) zugewiesen. Seit dem 9. November 2012 sind zudem die Unterscheidungszeichen DZ (Delitzsch), EB (Eilenburg), OZ (Oschatz), TG (Torgau) und TO (Torgau-Oschatz) erhältlich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Matthias Donath: Leipziger Land. Kulturlandschaften Sachsens Bd. 2, Edition Leipzig, Leipzig 2010

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Nordsachsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2013 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Pressemitteilung vom 3. Dezember 2012
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatErgebnis der Landratswahl 2008. Abgerufen am 8. Dezember 2008.
  4. Ergebnisse der Kreistagswahl 2008 abgerufen am 9. Juni 2014
  5. Ergbenisse der Kreistagswahl 2014 abgerufen am 9. Juni 2014
  6. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2013 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)