Nordstemmen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Nordstemmen
Nordstemmen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nordstemmen hervorgehoben
52.169.783333333333364Koordinaten: 52° 10′ N, 9° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Hildesheim
Höhe: 64 m ü. NHN
Fläche: 60,17 km²
Einwohner: 12.042 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 200 Einwohner je km²
Postleitzahl: 31171
Vorwahlen: 05069, 05044 (Adensen, Hallerburg), 05066 (Barnten)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: HI, ALF
Gemeindeschlüssel: 03 2 54 026
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstr. 3
31171 Nordstemmen
Webpräsenz: www.nordstemmen.de
Bürgermeister: Norbert Pallentin (SPD)
Lage der Gemeinde Nordstemmen im Landkreis Hildesheim
Landkreis Hildesheim Niedersachsen Landkreis Holzminden Landkreis Northeim Landkreis Goslar Landkreis Wolfenbüttel Salzgitter Landkreis Hameln-Pyrmont Region Hannover Landkreis Peine Landwehr Winzenburg Everode Freden (Leine) Lamspringe Coppengrave Harbarnsen Sehlem Sehlem Neuhof Woltershausen Adenstedt Bockenem Alfeld (Leine) Duingen Sarstedt Algermissen Harsum Giesen Nordstemmen Hildesheim Elze Betheln Gronau Gronau Eime Diekholzen Despetal Diekholzen Schellerten Schellerten Söhlde Bad Salzdetfurth Holle Weenzen Marienhagen Hoyershausen Banteln Rheden Brüggen Eberholzen Sibbesse Westfeld AlmstedtKarte
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Rathaus

Nordstemmen ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Hildesheim, die sich im Bereich der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen in Südniedersachsen befindet und die am Fluss Leine liegt.

Gemeinde Nordstemmen[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Schloss Marienburg wurde in den Jahren 1857 bis 1867 in eine ältere 6,22 ha große Ringwallanlage (Höhenlinien 110 bis 120 m) mit dem Namen Schulenburg hineingebaut. Beim Durchbruch des Ringwalles für die nördliche Zufahrt zum Schloss wurden verschiedene bronzezeitliche Funde gemacht. Unter den Funden[2] befand sich auch das "Bruchstück einer Schwertklinge" aus der Bronzezeit. Dieses "Bruchstück einer Schwertklinge" inspirierte die Gemeinde Nordstemmen in der Zeit des Nationalsozialismus zu dem Nordstemmer Wappen. Es war ein Anliegen des Nationalsozialismus, die Gemeinden mit Wappen zu versehen, da der Reichsadler als Hoheitszeichen des Dritten Reiches nur für Aufgaben der Reichsverwaltung verwendet werden sollte. So erhielten auch die Gemeinden im Kreis Alfeld im Dritten Reich ihre Wappen. Das Nordstemmer Wappen wurde am 4. April 1939 durch den Oberpräsidenten verliehen und am 6. Juli 1939 dem Bürgermeister von Nordstemmen durch den Landrat überreicht. Der damalige Sachbearbeiter für das Wappenwesen des Kreises Alfeld Wilhelm Barner schrieb nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges im Blick auf das Bronzeschwert im Nordstemmer Wappen: "Die Gemeinde Nordstemmen benutzte dieses so prachtvolle Zeichen der Wehrhaftigkeit ihrer Vorfahren, um es in Schild und Siegel in sinnvoller Weise sprechen zu lassen". Er beschrieb das Wappen so: "In goldenem Schild ein roter Pfahl, belegt mit einem gestürzten goldenen Schwert der Bronzezeit."[3]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Nordstemmen liegt westlich von Hildesheim am Südrand der Norddeutschen Tiefebene an den nordwestlichsten Ausläufern des Hildesheimer Walds etwa 1 km östlich der Einmündung der Haller in die Leine, die bei der Marienbergbrücke den Marienberg passiert, an dessen Südhang das Schloss Marienburg steht.

Die Gemeinde Nordstemmen grenzt im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten an Sarstedt, Giesen, Hildesheim, Gronau und Elze (alle im Landkreis Hildesheim), sowie an Springe und Pattensen (beide in der Region Hannover).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Nordstemmen gehören die folgenden Ortsteile (mit Einwohnerzahl); Gesamteinwohner am 30. Dezember 2011: 12.473

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Adensen, Barnten, Burgstemmen, Groß Escherde, Hallerburg, Heyersum, Klein Escherde, Mahlerten und Rössing eingegliedert.[4]

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Der Bahnhof in Nordstemmen ist ein Keilbahnhof und liegt als Umsteigebahnhof an der Eisenbahnstrecke Hannover–Göttingen und an der Bahnstrecke Lehrte–Nordstemmen. Metronom und Eurobahn verbinden Nordstemmen stündlich mit Hameln (über die Weserbahn), Hannover, Hildesheim und Göttingen. Nach der Eröffnung der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg im Jahr 1991 hat sich der Durchgangsverkehr im Bahnhof Nordstemmen stark verringert.

Der Bahnhof ist im Jahr 2006 umgebaut worden. Der Bahnhof erhielt höhere Bahnsteige und Rampen für Behinderte; der nördliche Tunnel wurde nach Osten hin zur Bahnhofstraße verlängert, wo eine Park-and-ride-Anlage und eine Bushaltestelle entstanden. An den Gesamtinvestitionskosten von mehr als acht Millionen Euro hat sich das Land mit ca. 5,5 Millionen Euro beteiligt.

Darüber hinaus existiert im Ortsteil Barnten ein Haltepunkt an der Strecke Richtung Hannover, an dem jedoch nahezu ausschließlich die S-Bahnen der Linie S 4 zwischen Hannover Hbf und Hildesheim Hbf halten. Verbindungen mit Zügen, die sowohl in Barnten als auch am Bahnhof Nordstemmen planmäßig halten, werden nicht angeboten.

Es bestehen mehrere Busverbindungen nach Elze, Hildesheim und Sarstedt. Die Bundesstraßen 1 und 3 verlaufen durch das Gemeindegebiet.

Zuckerfabrik Nordstemmen

Wirtschaft[Bearbeiten]

Zuckerfabrik der Nordzucker AG[Bearbeiten]

Hauptartikel: Nordzucker AG

Größtes Unternehmen in Nordstemmen ist die Zuckerfabrik der Nordzucker AG. Bis 2003 gehörte sie zur Union-Zucker Südhannover GmbH.[5]

El Puente GmbH[Bearbeiten]

Hauptartikel: El Puente

Seit 2004 befinden sich die Zentrale und das Hauptlager der El Puente GmbH in Nordstemmen. El Puente ist Deutschlands zweitgrößtes Fair-Handels-Unternehmen. Die El Puente GmbH mit Sitz in Nordstemmen ist Deutschlands zweitgrößter Importeur von Produkten des Fairen Handels. Begleitend zum Warenhandel betreibt El Puente entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit.

Biogasanlagen[Bearbeiten]

Im Laufe der Neuordnung des EEG konnten sich verschiedene Biogasanlagen in der Gemeinde Nordstemmen ansiedeln.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Kindertagesstätten und Hort[Bearbeiten]

In der Gemeinde Nordstemmen gibt es sieben Kindertagesstätten und einen Hort.

Grundschulen in Barnten und Nordstemmen[Bearbeiten]

In Barnten und Nordstemmen gibt es eine Grundschule.

CJD Christophorus-Grundschule in Adensen[Bearbeiten]

CJD Christophorus-Grundschule in Adensen vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e. V.

Im Jahr 2013 eröffnete das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands in Adensen eine Grundschule. Sie begann in freier Trägerschaft im Jahr 2013 mit der ersten Klasse und wird in den folgenden Jahren jeweils mit der folgenden Klasse ergänzt.

Haupt- und Realschulen[Bearbeiten]

Direkt in Nordstemmen befinden sich die Marienbergschule, eine offene Ganztagsschule, mit den Schulzweigen Haupt- und Realschule.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Empfangsgebäude im Bahnhof Nordstemmen[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bahnhof Nordstemmen
Das Empfangsgebäude im April 2007
Die Architektur des Empfangsgebäudes. Blick auf die Mitte der östlichen Außenfassade.
Schloss Marienburg

Das Empfangsgebäude des Bahnhofs in Nordstemmen wurde 1853 bis 1854 von den beiden Architekten Conrad Wilhelm Hase und Julius Rasch in Backstein und Rundbogenstil als königlicher Empfangsbahnhof für das Schloss Marienburg gebaut. Es bildet mit dem Schloss Marienburg ein Ensemble. In den Jahren 1858 bis 1860 gestaltete Conrad Wilhelm Hase im Innern des Empfangsgebäudes den königlichen Warteraum und im Bahnhofsrestaurant ein Büffet für den Hofstaat. König Georg V. von Hannover verließ mit seinem Hofstaat in Nordstemmen den Zug, wenn er zur Marienburg reisen wollte. Der Kaiser fuhr ebenfalls über den Bahnhof Nordstemmen zur Marienburg.

Das Empfangsgebäude wird seit zahlreichen Jahren nicht genutzt und ist aufgrund seines baulichen Zustandes gesperrt. Der Erhaltungszustand des Gebäudes hat sich durch die Ausbreitung von Hausschwamm in Teilen der Holzkonstruktion sehr verschlechtert. Inzwischen droht ein Totalverlust des Gebäudes. Seit 2011 bemühte sich der Hildesheimer Bauunternehmer Dirk Bettels vergeblich, das von Conrad Wilhelm Hase erbaute Empfangsgebäude mit zugesagten öffentlichen Mitteln zu erwerben und originalgetreu zu sanieren. Im August 2013 zog sich Dirk Bettels aus dem Bauprojekt zurück, da es zu keinem Vertragsabschluss mit der Deutschen Bahn AG über den Kauf des Empfangsgebäudes gekommen war. Die begonnenen Bauarbeiten im Qualifizierungsprojekt für 25 Arbeitslose mussten am 30. August 2013 vor dem Abschluss ihrer Ausbildung eingestellt werden. Am 30. August 2013 gab es im Rathaus Nordstemmen noch ein möglicherweise letztes Gespräch zwischen den Vertretern der Denkmalspflege, der Gemeinde Nordstemmen und der Deutschen Bahn. Das Treffen war erfolglos und endete ohne feste Vereinbarungen und ohne einen neuen Termin.[6] (Stand: 5. Januar 2014.)

Schloss Marienburg[Bearbeiten]

Hauptartikel: Schloss Marienburg

Das Schloss Marienburg, das nordwestlich von Nordstemmen liegt und zur Stadt Pattensen gehört, wurde 1857 bis 1867 von den Architekten Conrad Wilhelm Hase, Frühling und Edwin Oppler erbaut. Es war ein Geschenk des König Georg V. von Hannover an seine Gemahlin Königin Marie. Ein Teil des Schlosses ist restauriert, Verschiedenartige Führungen, die Turmbesteigung, Gastronomie und verschiedene Veranstaltungen werden im Sommerhalbjahr angeboten (Stand: 2012).

Marienberg[Bearbeiten]

Hauptartikel: Marienberg (Nordstemmen)

Das Schloss Marienburg befindet sich auf 135 m Höhe am Südwesthang des aus Sandstein der unteren Trias bestehenden Marienbergs, der den südöstlichen Teil des Schulenburger Bergs darstellt. Der Marienberg wird westlich vom Adenser Berg begrenzt und südöstlich von dem Fluss Leine und der Kreisstraße K 505 berührt. Die K 505 überquert die Leine auf der Marienbergbrücke. Von dem Schlossturm und von der Südseite des Schlossgebäudes aus hat man einen weiten Blick über das Leinetal. Die Nordhänge des Adenser Berges, des Schulenburger Berges und des Marienbergs gehören seit 1997 zu dem Landschaftsschutzgebiet Calenberger Leinetal.

Beim Bau von Schloss Marienburg wurde der Marienberg zum romantischen Schlosspark umgestaltet, und es wurden Fußwege angelegt, die zum Wandern auf dem Marienberg und dem benachbarten Adenser Berg einladen. Die mittelalterlichen Wallanlagen um die Marienburg und am ehemaligen Wartturm können begangen werden. Von den Wegen am Waldrand des Adenser Berges ergeben sich Ausblicke in das Hallertal und das Calenberger Land.

Rittergut Rössing[Bearbeiten]

Im Ortsteil Rössing befindet sich ein Rittergut mit dem Wohnsitz der Familie von Rössing. Das Wasserschloss wurde von Ludolph von Rössing auf der zerstörten Burg als doppelgeschossiges Fachwerkgebäude der Renaissance errichtet und 1589 vollendet.

Naturschutzgebiet "Leineaue unter dem Rammelsberg"[Bearbeiten]

Das Naturschutzgebiet Leineaue unter dem Rammelsberg liegt zwischen Gronau (Leine) und Elze und stellt einen Ausschnitt des Mittellaufs der Leine mit ihrer Aue und Teilen der Hänge des Uthberges und des Großen Rammelsberges im Osten unter Schutz. Die periodisch überflutete Niederung wird geprägt vom mäandrierenden Flusslauf mit Altarmen und Flutmulden. Die Leine wird vielfach von Auwaldresten begleitet. Daneben sind Feuchtwiesen und staudenreiche Brachflächen zu finden. Die in das Naturschutzgebiet einbezogenen Hänge sind durch Wälder und Gebüsche sowie Reste von Magerrasen und Streuobstwiesen geprägt.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Am 30. April 1567 wurde in Nordstemmen Henning Rennemann, Jurist und Professor in Erfurt, geboren, der am 18. August 1646 in Erfurt verstarb.[7]
  • Am 2. Juni 1802 wurde in Mahlerten Johannes Matthias Joseph Leunis, Hildesheimer Geistlicher, Lehrer und Botaniker geboren, der am 30. April 1873 in Hildesheim verstarb. Er war der Mitbegründer des Roemer-Museums Hildesheim (heute Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim). Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Leunis“.
  • Am 16. April 1804 wurde in der Rosenmühle von Adensen Rudolf Wiegmann, Architekt, Maler und Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie, geboren, der am 17. April 1865 in Düsseldorf verstarb.
  • Am 8. April 1838 wurde in Nordstemmen Karl Adolph geboren, der als Astronom in Göttingen, Pulkowa und Königsberg sowie als Lehrer in Minden, Elberfeld und zuletzt in Sorau wirkte, wo er am 3. Januar 1890 verstarb.[8]

Der Ortsteil Nordstemmen[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung von Nordstemmen (ohne die jetzigen zusätzlichen Ortsteile)
1664 bis 2011[9]
Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1664 187 1812 445 1885 1.475
1925 1.682 1933 1.828 1939 1.766
1950 3.222 1970 3.507 2011 4.809

Kultur[Bearbeiten]

Kultur- und Heimatverein Nordstemmen

Der Kultur- und Heimatverein Nordstemmen strebt die Renovierung des Empfangsgebäudes des Nordstemmer Bahnhofs an. Zusätzlich bietet er kulturelle Veranstaltungen an.

Blasorchester Nordstemmen von 1883 e. V.

Das Blasorchester Nordstemmen von 1883 e. V. ist ein wichtiger Kulturträger in Nordstemmen. Es wurde 1883 als Feuerwehrkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Nordstemmen gegründet. Seit 1993 ist das Blasorchester als eingetragener Verein rechtlich selbständig.

Ev. Kirche St. Johannis

Kirchen[Bearbeiten]

Der Ortsteil Nordstemmen verfügt über drei Kirchen:

Die evangelisch-lutherische St. Johannis-Kirche

Die evangelisch-lutherische St. Johannis-Kirche (Kirchbrink 3) stammt aus dem 19. Jahrhundert. Zur Kirchengemeinde gehört auch der Friedhof an der Kirche mit der Friedenskapelle, sowie eine Kindertagesstätte die seit 1954 am heutigen Standort besteht und seit dem mehrmals erweitert wurde (Bonhoeffer Straße 3).

Kath. Kirche St. Michael
Die katholische St. Michael-Kirche

Die katholische St. Michael-Kirche (Berliner Straße 12), benannt nach dem Erzengel Michael, wurde von Josef Fehlig konzipiert. Am 8. November 1969 erfolgte ihre Grundsteinlegung, und am 30. Januar 1971 wurde sie von Bischof Heinrich Maria Janssen geweiht. Sie war erforderlich geworden weil sich die Anzahl der Katholiken in Nordstemmen und Umgebung seit 1945 stark erhöht hatte, und die etwas abgelegene Kirche St. Joseph auf Burg Poppenburg die Zahl der Gottesdienstbesucher nicht mehr fassen konnte. Seit dem 1. September 2010 gehört die Kirche zur Pfarrgemeinde Heilig Geist in Sarstedt.

Die Neuapostolische Kirche

Die Neuapostolische Kirche (Am Born 3) wurde am 30. November 2011 entwidmet, das Gebäude dient zunächst weiter als neuapostolisches Gemeinde- bzw. Veranstaltungszentrum. Seit dem 4. Dezember 2011 gehört Nordstemmen zur neuapostolischen Gemeinde Leinetal mit Sitz in Gronau, die Gottesdienste fanden bis zum 29. September 2013 abwechselnd in Elze und Gronau und finden seit Oktober 2013 nur noch in Gronau (Hoher Escher 9) statt.

Neuapostolische Kirche

Sport[Bearbeiten]

Freibad Nordstemmen

Im Ortsteil Nordstemmen gibt es ein Freibad, dort ist auch die DLRG Ortsgruppe ansässig. Das Freibad der Gemeinde wird mit der Abwärme einer nahen Biogasanlage beheizt.

MTV Nordstemmen

Der größte Sportverein ist der MTV Nordstemmen. Außerdem gibt es den VfL Nordstemmen.

KKS Nordstemmen

Des Weiteren gibt es die KleinkaliberSchützenGesellschaft Nordstemmen (KKS Nordstemmen), welche in der 1. Bundesliga Luftgewehr des Deutschen Schützenbundes vertreten ist und damit den sportlich erfolgreichsten Verein der Gemeinde darstellt.

Kinderbuchpreis: Nordstemmer Zuckerrübe[Bearbeiten]

Hauptartikel: Nordstemmer Zuckerrübe

Die Nordstemmer Zuckerrübe ist ein Kinderbuchpreis, der seit 2003 an der Grundschule Nordstemmen vergeben wird. Er unterscheidet sich von vergleichbaren Auszeichnungen darin, dass er von den Schülern selbst vergeben wird. Die Jury besteht aus den Schülern der vierten Klassen der Grundschule Nordstemmen. Sie wählt aus zwei Kinderbüchern das Lieblingsbuch aus. Dessen AutorIn wird anschließend zu der mit der Preisverleihung verbundenen Autorenlesung in die Schule eingeladen. Im Rahmen der Autorenlesung übergeben die Schüler der vierten Klassen die „Nordstemmer Zuckerrübe“ des Künstlers Jan Obornik und den von der VGH-Stiftung ausgelobten Preis, der mit 1.111 Euro dotiert ist.[10]

Literatur[Bearbeiten]

Literatur für alle Ortsteile
Literatur für Nordstemmen
  • Heinrich Bartels: Nordstemmen von der Vorzeit bis zur Gegenwart. Eine Ortschronik. Herausgeber: Volksbank Leinetal eG, Burgstemmen o. J. (1983).

Zu weiteren Literaturangaben siehe die Ortsteile

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. Quelle: Andrea Moser: Die archäologischen Fundstellen und Funde im Landkreis Hannover. Katalog.", Hannover 1998, Seite 334, Nr. 2745.
  3. Quelle: Wilhelm Barner: Wappen und Siegel des Kreises Alfeld, Hildesheim 1940 und 1953². Seite 69ff.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 205.
  5. [1] (PDF; 3,1 MB) Nordzucker AG. Werk Nordstemmen. Umwelterklärung 2011/12.
  6. Kehrwieder am Sonntag vom 1. September 2013, Seite 12.
  7. Ernst Landsberg: Rennemann, Henning. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 28, Duncker & Humblot, Leipzig 1889, S. 225 f.
  8. Siehe Meyers Konversationslexikon 19. Band: Jahres-Supplement 1891-1892 Seite 4.
  9. Quellenangaben: 1664, 1812, 1950, 1970: Heinrich Bartels: Nordstemmen von der Vorzeit bis zur Gegenwart. Eine Ortschronik. Burgstemmen 1983. Seiten 38,41,76 und 81. 1885 bis 1939: siehe Link Abgerufen am 18. Dezember 2010.
  10. Das Literaturprojekt der Grundschule Nordstemmen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nordstemmen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien