Nordthüringgau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nordthüringgau
Heiliges Römisches Reich um 1000, Ausschnitt.
Der Nordthüringgau (Nordthuringowe) um das Jahr 1000.

Der Nordthüringgau war eine mittelalterliche Gaugrafschaft im heutigen Sachsen-Anhalt. Er erstreckte sich nördlich der Bode und westlich der Elbe beidseits des Flusses Aller. Die Grafschaft wurde Bestandteil des Askanischen Stammlandes, der Altmark und ging später in der Mark Brandenburg auf. In seiner Geschichte zerfiel er zeitweise in zwei, drei und sogar vier Teile. Diese wurden verschiedenen Grafen zugeschlagen.

Grafen des Nordthüringgau[Bearbeiten]

  • Asig von der Ostmark (um 850-900)
  • Thietmar von der Ostmark († 932)
  • Gero († 965), 932–937
  • Christian († 950), 937–944
  • Thietmar I. († 978), 944–978

Teil des Erzstifts Magdeburg:

Teil der Nordmark:

Teil der Mark Lausitz:

Später wurde der Gau Serimunt zum Nordthüringgau dazugezählt:

Literatur[Bearbeiten]