Normann (Adelsgeschlecht)

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Dieser Artikel behandelt das rügensche Adelsgeschlecht von Normann. Für das flandrische Adelsgeschlecht von Norman (und von Audenhove) siehe Norman (Adelsgeschlecht).
Wappen derer von Normann

Die Familie von Normann ist ein altes pommersch-rügisches Adelsgeschlecht, das erstmals im 13. Jahrhundert im Fürstentum Rügen erwähnt wurde.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichtliches

Das Geschlecht erscheint urkundlich erstmals 1316 mit Thesemer, Henneke und Thesdart Norman [1] und teilte sich dann in sieben Stämme. Auf der Insel Rügen hatte die Familie Besitzungen in den Orten Dubkevitz, Helle, Liddow, Lebbin, Tribbevitz, Jarnitz, Tribberatz und Poppelvitz. Im Laufe der Zeit kamen weitere Besitze auf dem vorpommerschen Festland dazu, wie Mocker und Thurow.

1556 war ein Heinrich von Normann Statthalter des Camminer Stiftes. Die Familie stellte zahlreiche Landvögte auf Rügen. Melchior von Normann war Erster Rat des Herzogs Ernst Ludwig von Pommern-Wolgast und regierte mit unbeschränkter Vollmacht.

Es gründeten sich Linien der Familie in Schweden und Dänemark sowie in Schlesien und Württemberg. Mehrere Angehörige der in den brandenburgisch-preußischen Provinzen begüterten Linien waren in preußischen Militärdiensten. Karl Ludwig von Normann erlangte unter König Friedrich II. und Georg Balthasar von Normann unter Friedrich Wilhelm II. den Rang eines Generalmajors. Letzterer adoptierte seinen Neffen, welcher die Familie von Kahlden-Normann begründete. Die Württemberger Linie gelangte 1806 unter dem Namen Normann-Ehrenfels in den Grafenstand.

[Bearbeiten] Wappen

Das Stammwappen zeigt im geteilten Schild oben in Silber einen wachsenden schwarzen Adler, unten in Blau drei nebeneinander stehende rote Wecken. Auf dem Helm mit rot-silbernen (auch rot-silbern-blau-silbern-schwarz-silbern-rot-silbernen[2]) Decken vor einem natürlichen Pfauenwedel zwei aufwärts geschrägte goldene (oder auch rote[2]) Ruder.[3]

[Bearbeiten] Namensträger

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Original im Stadtarchiv Stralsund
  2. a b Danmarks Adels Aarbog
  3. Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band IX, Band 116 der Gesamtreihe, S. 450-453, 1998

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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