Normunds Miezis

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Normunds Miezis
Normunds Miezis, 2009
Verband LettlandLettland Lettland
Geboren 11. Mai 1971
Titel Großmeister (1997)
Aktuelle Elo-Zahl 2515 (November 2014)
Beste Elo-Zahl 2601 (Januar 2001)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Normunds Miezis (* 11. Mai 1971) ist ein lettischer Schachmeister.

Erfolge[Bearbeiten]

Miezis wurde 1991 und 2006 lettischer Einzelmeister.

Miezis siegte oder belegte vordere Plätze in mehreren Turnieren: 1.–2. Platz beim Großmeister-Turnier in Schöneck, geteilt mit Peter Enders (1996), 2.–9. Platz beim Keres Memorial in Tallinn (1998), 2.–4. Platz beim Troll Masters in Gausdal (1999), 1. Platz beim Masters in Gonfreville (1999), 1. Platz beim Turnier in Dianalund (2000), 1.–2. Platz beim 4. Golden Cleopatra Open in Kairo (2000), 3. Platz beim Turnier 5. United Insurance in Dhaka, Bangladesch (2001), 2. Platz bei der Offenene Meisterschaft Norwegens in Oslo (2001), 2. Platz beim Classics GM-Turnier in Gausdal (2001), 3.–9. Platz beim Keres Memorial in Tallinn (2001), 1. Platz beim Classics IM-B Turnier in Gausdal (2002), 1. Platz beim Classics IM Turnier in Gausdal (2003), 1. Platz beim Turnier in Bogny-sur-Meuse (2003), 1.–2. Platz beim Open in Seefeld (2004), 1. Platz beim Nordea Cup in Dianalund (2005), 1. Platz beim Otto Gurth von Ibenfeldt Memorial in Gausdal 2006, 2. Platz beim Keres Memorial B in Tallinn (2007), 1. Platz beim GM Turnier in Reykjavík (2007) und 2.–3. Platz beim University Cup in Kaunas 2009.[1]

Internationaler Meister wurde er 1993, seit 1997 trägt er den Großmeister-Titel.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Mit der lettischen Nationalmannschaft nahm Miezis von 1998 bis 2014 an allen neun Schacholympiaden teil.[2][3] Außerdem nahm er 1997, 1999, 2001 und 2011 an den Mannschaftseuropameisterschaften teil und erreichte 1999 am dritten Brett das zweitbeste Einzelergebnis.[4]

Vereine[Bearbeiten]

In Lettland spielte Miezis für die Mannschaft von Baltika Liepāja, mit der er 1997 am European Club Cup teilnahm.[5] In der deutschen Schachbundesliga spielte er von 2005 bis 2007 und erneut von 2008 bis 2011 für die Schachfreunde Berlin, in der norwegischen Eliteserien von 2006 bis 2013 für den Moss Schakklub, mit dem er 2009 norwegischer Mannschaftsmeister wurde und am European Club Cup teilnahm.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ChessBase Megabase 2010
  2. Normunds Miezis' Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch)
  3. Ergebnisse der lettischen Mannschaft bei der Schacholympiade 2014 auf chess-results.com
  4. Normunds Miezis' Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch)
  5. a b Normunds Miezis' Ergebnisse bei European Club Cups auf olimpbase.org (englisch)