Norris Bradbury

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Norris Bradbury

Norris Bradbury (* 30. Mai 1909 in Santa Barbara, Kalifornien; † 20. August 1997 in Los Alamos, New Mexico) war ein US-amerikanischer Physiker.

Bradbury studierte am Pomona College (Bachelor 1929) und promovierte 1932 an der University of California, Berkeley über die Mobilität von Ionen in Gasen. Als Post-Doc war er am Massachusetts Institute of Technology und ab 1934 Assistant Professor und später Professor an der Stanford University, wo er bis 1951 Professor war. 1951 bis 1971 war er Professor in Berkeley.

Seine Forschungen lagen auf den Gebieten der Elektrizitätsleitung in Gasen und Atmosphärenelektrität.

In den 1940er Jahren arbeitete er am Manhattan Project mit.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Bradbury auf Empfehlung von J. Robert Oppenheimer Direktor des Los Alamos National Laboratory. Er diente in dieser Position von 1945 bis 1970.

Seit 1951 war er Mitglied der National Academy of Sciences. 1970 erhielt er den Enrico-Fermi-Preis.

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