North American T-28
| North American T-28 Trojan | ||
|---|---|---|
North American T-28B "Trojan" 1973 |
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| Typ: | Trainingsflugzeug | |
| Entwurfsland: | ||
| Hersteller: | North American Aviation | |
| Erstflug: | 24. September 1949 | |
| Indienststellung: | 1950 | |
| Produktionszeit: | 1950 bis 1957 | |
| Stückzahl: | 1.948 | |
Die T-28 Trojan ist ein von North American Aviation produziertes Trainingsflugzeug.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die US Air Force suchte Ende der 1940er Jahre ein neues Schulflugzeug als Ersatz für die North American AT-6 (im Einsatz bei der Royal Air Force als „Harvard“ bezeichnet). North American präsentierte nach der Ausschreibung 1948 seinen Entwurf NA-159, von dem daraufhin zwei Prototypen bestellt wurden und als XT-28 am 26. September 1949 die Flugerprobung aufnahmen.
1950 bestellte die US Air Force 266 Maschinen der Serie T-28A (mit dem 588 kW starkem Siebenzylinder Wright R-1300-1A Motor und zweiblättrigem Propeller) die dem Basistraining dienen sollte. Insgesamt wurden von dieser Serie 1194 Stück produziert, die auch außerhalb der USA verkauft und verwendet wurden.
Ab 1954 wurde die T-28B die US-Navy-Version, die am 6. April 1953 ihren Erstflug hatte, produziert. Sie bekam den stärkeren Wright R-1820-26 Motor mit 1047 kW Leistung und einen Dreiblattpropeller. Insgesamt wurden 489 Maschinen dieser Version gebaut.
Später gab es diverse Varianten. So zum Beispiel die T-28C, die den gleichen Motor wie die T-28B verwendete und dank verstärktem Hinterrumpf, Bremsklappen und Fanghaken auch Flugzeugträger tauglich war. Sie hatte am 19. September 1955 ihren Erstflug und wurde bis 1957 in 299 Exemplaren gebaut. Die T-28D „Nomad“ (auch AT-28) war eine umgearbeitete A-Version mit einem Wright R-1820-56S Motor und sechs Unterflügelstationen für bis zu 1814 kg Waffenlast, die COIN-Missionen dienen sollte. Insgesamt 321 Maschinen (meist T-28A, aber auch T-28B oder C) von North American und 72 von Fairchild wurden auf diesen Stand umgerüstet. Eine in Frankreich modifizierte Version (mit R-1820-76A mit Dreiblattpropeller und verstärkten Tragflächen) wurde T-28S „Fennec“, eine zum Aufklärer umgerüstete Version als RT-28D, Drohnenleitflugzeuge als T-28BD, zivile Flugzeuge als T-28R Nomad genannt. Taiwan baute mit der T-CH-1 eine Variante mit Turboprop-Triebwerk, von der fünfzig Exemplare hergestellt wurden.
Die US Air Force musterte die T-28 ab 1956 zugunsten der Beechcraft T-34 Mentor aus, wobei die Maschinen an viele verschiedene Luftwaffen weltweit verkauft wurden. Sie blieb aber bei der US Navy bis 1984 im Einsatz.[1]
[Bearbeiten] Einsatz
Etliche Versionen wurden ab November 1961 (Anfangs acht T-28B) in Südvietnam, von Frankreich in Algerien und während des Bürgerkriegs in der Demokratische Republik Kongo 1964 erfolgreich als Bodenangriffsflugzeuge eingesetzt.
Heute fliegen noch zahlreiche Maschinen, die häufig auf Airshows anzutreffen sind.
[Bearbeiten] Technische Daten
Die T-28 war ein Tiefdecker mit Tandemcockpit (Fluglehrer und -Schüler saßen hintereinander). Sie verfügte über ein dreiteiliges jeweils einfach bereiftes und einziehbares Fahrwerk. Für Trainingszwecke konnten Aussenlasten an zwei Aufhängepunkten unter den Flügeln angebracht werden.
| Kenngröße | T-28A | T-28B | T-28D | T-CH-1 |
|---|---|---|---|---|
| Länge | 10,06 m | 10,06 m | 10,22 m | 10,26 m |
| Spannweite | 12,22 m | 12,22 m | 12,22 m | 12,22 m |
| Flügelfläche | 24,89 m² | 24,89 m² | 24,89 m² | 24,89 m² |
| Höhe | 3,86 m | 3,86 m | 3,86 m | 3,66 m |
| Leergewicht | 2318 kg | 2914 kg | 2958 kg | 2608 kg |
| Höchstes Abfluggewicht | 3629 kg | 3856 kg | 5210 kg | 4371 kg |
| Max. Geschwindigkeit | 455 km/h | ca. 550 km/h | 552 km/h | 592 km/h |
| Dienstgipfelhöhe | 7320 m | ca. 11.800 m | 10.820 m | 9750 m |
| Steiggeschwindigkeit | 9,5 m/s | ? | 19,2 m/s | 17,4 m/s |
| Reichweite | ca. 1700 km | ca. 1700 km | ca. 1610 km | 2000 km |
| Antrieb | Wright R-1300-1A | Wright R-1820-86 | Wright R-1820-86 | Lycoming T53-L-701 |
| Leistung | 588 kW | 1063 kW | 1047 kW | 1066 kW |
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ FliegerRevue Januar 2010, S.24-27, North American T-28 - Der dicke Trojaner