North Devon and Cornwall Junction Light Railway

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Halwill–Torrington
Strecke der North Devon and Cornwall Junction Light Railway
Streckenlänge: ca. 32[1] km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Zweigleisigkeit: %
Betrieb: 1925–1982
   
North Devon Railway
   
Torrington
   
Torridge
   
Watergate Halt
   
Yarde Halt
   
Dunsbear Halt
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Marland Works
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Rest von Torrington and Marland Railway
   
Petrockstow
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Meeth Works
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Wooladon Clay Pits
   
Meeth Halt
   
Hatherleigh
   
Hole
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Okehampton to Bude Line von Bude
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North Cornwall Railway
   
Halwill Junction
   
Okehampton to Bude Line nach Okehampton

The North Devon and Cornwall Junction Light Railway war eine Nebeneisenbahnstrecke, die gebaut worden war, um die Vielzahl von Tongruben, die zwischen der London and South Western Railway und dem nördlichen Ast der North Devon Railway lagen, bedienen zu können. Dieses spezifisch schwere Material wurde nach Eröffnung der Linie am 27. Juli 1925 mit einem kostengünstigen Massentransportmittel auf der Schiene und nicht per Lastkraftwagen transportiert. Die Strecke begann im Süden im Bahnhof Halwill Junction und endete im Norden in Torrington und war damit eine wichtige Verbindungsstrecke der North Cornwall Railway mit der Okehampton to Bude Line. Der Grund für die Klassifizierung als Nebenbahn war geringerer technischer und administrativer Aufwand.[2]Die Planung der Strecke ist auf Holman Fred Stephens (1868–1931) zurückzuführen, einem Ingenieur, der zahlreiche Streckenplanungen für verschiedene britische Bahngesellschaften durchgeführt hat so auch die Southern Railway.

Der Personentransport hatte eher eine untergeordnete Bedeutung und bestand vor allem aus Arbeitskräften der Tongruben. Wichtigste Umschlagstation war Meeth Works, wo umfangreiche Gleisanlagen für den Tontransport in 914-mm-Schmalspur (3 Englische Fuß) vorhanden waren.

Der größte Ort entlang der ehemaligen Strecke ist Hatherleigh, eine Marktstadt auf der Hochebene mit heute[3] 1300 Einwohnern. Bis zur Verstaatlichung im Jahre 1948 war die Strecke in privater Hand. Mit dem Transport Act 1962, bei dem kleinere Strecken wieder reprivatisiert werden sollten und letztendlich ein Drittel der Britischen Eisenbahnstrecken stillgelegt wurden, kam das Aus auch für diese Strecke, da sich kein Interessent fand.

Der zehn Kilometer lange nördliche Abschnitt von den Tongruben in Meeth und Marland, die vor der Eröffnung der Strecke bereits in Schmalspur eingerichtet waren, wurden wieder zurückgebaut und wurden bis August 1982 betrieben,[2][4] [5] [6] hatte also seit seiner Eröffnung am 1. Januar 1880 über 100 Jahre Bestand.[7]

Strecke[Bearbeiten]

Die Strecke wurde in billigst möglicher Weise errichtet. Sie folgte zum Teil der streckenweise vorhandenen Schmalspurbahn, hatte dadurch zwangsläufig recht enge Kurven und mit 1:40 bis 1:45 eine starke Steigung.

Die gesamte Strecke war eingleisig und auf dem Abschnitt von Torrington bis Dunsbear Halt auf eine Höchstgeschwindigkeit von 20 mph (32 km/h) von dort bis Halwill auf 25 mph (40 km/h) festgelegt.[6]

Der Fahrplan der Saison 1964/65[5] wies zwei Züge in jede Richtung aus, die in Diesel-Betrieb für die 32 Kilometer lange Strecke 80 Minuten benötigten. Außerdem fuhren drei Güterzüge zwischen den Tongruben und Torrington. Sonntags verkehrten keine Züge.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Colonel Stephens Railway Museum
  2. a b David St John Thomas (Hrsg.): Regional History of the Railways of Great Britain: Volume 1 - the West Country. 3rd edition. David & Charles, Newton Abbot 1966
  3. 2001
  4. Michael Messenger: North Devon Clay. Twelveheads Press, Truro 1982; ISBN 0-906294-06-1
  5. a b Working Time Table, Section P, Winter 1964/65, British Railways Western Region, Plymouth
  6. a b Sectional Appendix, Western Section; British Railways, Southern Region; Waterloo Station, 1960
  7. twelveheads.com