Norwegian National Association for Lesbian and Gay Liberation

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LLH Flagge auf der Europride-Parade in Oslo 2005

Landsforeningen for lesbisk og homofil frigjøring (LLH) (engl.:Norwegian National Association for Lesbian and Gay Liberation) ist die größte und bedeutendste LGBT-Organisation in Norwegen.

Die LLH hat ihre Anfänge im Rahmen der Organisation Danish Forbundet af 1948 und wurde 1952 eine eigenständige Organisation. Die LLH gehört damit zu den ältesten LGBT-Bürgerrechtsorganisationen weltweit. Infolge ihrer Arbeiten wurde in Norwegen 1965 erstmals ein 90minutenlanges Radioprogramm zum Thema Homosexualität in Norwegen gesendet und 1972 wurde in Norwegen homosexuelle Handlungen unter Männern legalisiert. 1977 entschied die norwegische Organisation der Psychiater Homosexualität nicht länger als Krankheit einzustufen und 1979 erhielten homosexuelle Soldaten in Norwegen die Erlaubnis, offen im norwegischen Militär zu arbeiten.

In den späten 1970er war Karen-Christine Friele als Vereinsvorsitzende von LLH tätig. Gegenwärtig hat die Organisation rund 2.000 Mitglieder.

2007 erhielt die LLH als Nichtregierungsorganisation offiziellen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.

Vorsitzende (seit 1992)[Bearbeiten]

  • 1992 – 1998 Gro Lindstad
  • 1998 – 2002 Knut Sverre Bjørndalen Røang
  • 2002 – 2004 Tore Holte Follestad
  • 2004 – 2008 Jon Reidar Øyan
  • seit 2008 Karen Pinholt

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