Nossen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Nossen
Nossen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Nossen hervorgehoben
51.0513.3259Koordinaten: 51° 3′ N, 13° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Meißen
Höhe: 259 m ü. NHN
Fläche: 122,61 km²
Einwohner: 10.854 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 01683
(01623, 01665 s.u.)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 035242, 035246, 035241
Kfz-Kennzeichen: MEI, GRH, RG, RIE
Gemeindeschlüssel: 14 6 27 180
Stadtgliederung: 56 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 31
01683 Nossen
Webpräsenz: www.nossen.de
Bürgermeister: Uwe Anke (parteilos)
Lage der Stadt Nossen im Landkreis Meißen
Coswig (Sachsen) Diera-Zehren Ebersbach (bei Großenhain) Glaubitz Gröditz Großenhain Hirschstein Käbschütztal Nossen Klipphausen Lampertswalde Nossen Lommatzsch Meißen Moritzburg Gröditz Niederau Nossen Nünchritz Priestewitz Radebeul Radeburg Riesa Röderaue Schönfeld Stauchitz Strehla Tauscha Thiendorf Klipphausen Weinböhla Lampertswalde Wülknitz Zeithain Sachsen Dresden Landkreis Bautzen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Landkreis Mittelsachsen Landkreis Nordsachsen BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Nossen ist eine Kleinstadt im sächsischen Landkreis Meißen. Sie ist vor allem durch das Autobahndreieck Nossen bekannt, das die A 14 an die A 4 anbindet.

Geographie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Blick von der Pöppelmann-Brücke über die Freiberger Mulde auf das Schloss Nossen
Luftbild von Nossen

Nossen liegt am Südrand des Mittelsächsischen Hügellands, im Erzgebirgsvorland, im Tal und an den Hängen der Freiberger Mulde. Das Rathaus der Stadt liegt 259 m ü. NN hoch. Dresden liegt 31 km östlich, Chemnitz 36 km südwestlich und Leipzig 73 km nordwestlich. Südwestlich liegt der Zellwald, eines der größten sächsischen Waldgebiete als Rest des ehemals das gesamte Erzgebirgsvorland und Erzgebirge bedeckenden Urwaldes.

Ausdehnung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Die Kernstadt liegt im Tal, begrenzt durch die geomorphologischen Vollformen (von Süden im Uhrzeigersinn) Rodigt, Steinbusch, Pfarrberg, Dechantsberg, Kirschberg, Kronberg, Seminarbastei.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind Mochau, Roßwein, Großschirma, Reinsberg und Striegistal im Landkreis Mittelsachsen sowie Käbschütztal, Lommatzsch und Klipphausen im Landkreis Meißen.

Mochau Lommatzsch Käbschütztal
Roßwein Nachbargemeinden Klipphausen
Striegistal Großschirma Reinsberg

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Nossen gliedert sich seit dem 1. Januar 2014 nach der Eingemeindung von Ketzerbachtal und Leuben-Schleinitz in die nachfolgenden Ortsteile.[2] Angezielt ist, die Anschrift 01683 Nossen ab Juli 2014 für alle Ortsteile einzuführen. Dazu müssen für 17 mehrfach auftretende Straßennamen eindeutige Umbenennungen erfolgen. Bis dahin gelten noch die alten Postadressen.[3]

Legende:

  • (N): Bis 31. Dezember 2013 bisherige Stadt Nossen; postalische Adresse 01683 Nossen
  • (K): Bis 31. Dezember 2013 Gemeinde Ketzerbachtal; übergangsweise noch postalische Adresse mit Name des Ortsteils
  • (L): Bis 31. Dezember 2013 Gemeinde Leuben-Schleinitz; übergangsweise noch postalische Adresse 01623 Leuben-Schleinitz


Geschichte[Bearbeiten]

Hauptartikel: Geschichte der Stadt Nossen

Nossen wurde erstmals 1185 indirekt urkundlich als ein Herrensitz des Ritters Petrus de Nozin[4] erwähnt. Er hatte das Land vom Bischof von Meißen zu Lehen. Unbekannt ist, ob die Ritter von Nozin damals auf dem Rodigt,[5] einer slawischen Wallanlage auf einer Anhöhe in Nossen ihren Sitz hatten, oder sie bereits eine Burg auf dem Schlossberg bewohnten.

Der Name des Ortes wird aus dem Sorbischen „Nosno“ (nos = nase) abgeleitet, was mit „Siedlung an einer vorspringenden Felsnase“ übersetzt werden kann,[6] die auch vorhandene Übersetzung „Nasenberg“[7] wird nahegelegt, wenn man den Rodigt aus südöstlicher Richtung z.B. von der Autobahn 4 betrachtet.

Im Jahre 1264 ist eine Kirche in Nossen erwähnt. 1315 gingen Burg und Ort in den Besitz der Bischöfe von Meißen über, 1436 in den Besitz des Klosters Altzella.[8]

Nach den Silberfunden in Freiberg wurde auch um Nossen Bergbau betrieben (im Tal der Freiberger Mulde, nahe dem Kloster sowie im Zellwald). 1899 wurde der Bergbau eingestellt.[9]

Nachdem 1540 der Klosterbesitz säkularisiert worden war, erfolgte die Verwaltung des umfangreichen Besitzes bis zur Gründung des Amtes Nossen im Jahr 1555 im Auftrag des Kurfürsten weiterhin unter Federführung ehemaliger Klosterinsassen. Wenige Dörfer aus dem vorherigen Klosterbesitz kamen zum Kreisamt Freiberg.

1565 wurde die heutige Kirche nach einem Großbrand mit den Steinen des Klosters gebaut. Im Jahr 1664 erhielt Nossen das Stadtrecht.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Nossen regional bedeutsamer Eisenbahnknoten.

Ab 1871 entstanden Leder- und Waagenfabriken und 1896 die Zelluloidpuppenfabrik Buschow & Beck.[10] Unter dem Bürgermeister Dr. Eberle (Amtszeit 1898–1919) erfolgte ein wirtschaftlicher Aufschwung. Besondere Verdienste erwarb er sich bei der Durchsetzung der Girokassen – er war 1. Vorsitzender des Sparkassen-Verbandes. In seine Amtszeit fiel auch der Neubau des Rathauses 1914/15.

Nossener Markt um 1965, Wartburg 313

In den Jahren 1944 und 1945 befand sich in Nossen vor dem Klosterpark Altzella das Außenlager Nossen/Roßwein des KZ Flossenbürg, von dem aus 600 KZ-Häftlinge in den Metallbetrieben Fa. E.Warsitz, Nossen (Nowa-Gesellschaft) und in den Press- und Schmiedewerken E.Broier (Ebro-Werke), Roßwein, Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion verrichten mussten. Auf dem Todesmarsch Richtung Theresienstadt im April 1945 starben mindestens 67 dieser Häftlinge. Am 6. Mai 1945 gegen 16.00 Uhr wurde die Stadt von der aus Richtung Lommatzsch anrückenden Roten Armee besetzt. Kurz vor ihrem Einmarsch sprengte die Wehrmacht die Eisenbahnbrücke und die Straßenbrücke unterhalb des Schlosses (Pöppelmannbrücke). Die Sprengung der südöstlich gelegenen Autobahnbrücke Siebenlehn konnte hingegen durch Reinhold Ehrlich, den damaligen Wirt des Huthauses (einer Ausflugsgaststätte im Tal unter der Brücke) am 5. Mai 1945 verhindert werden.

Schreibweisen des Ortsnamens[Bearbeiten]

Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es keine einheitliche Deutsche Rechtschreibung. Das zeigt sich auch bei den verschiedenen Schreibweisen des Namens von Nossen. Trotz der unterschiedlichen Schreibweisen wurden sie alle fast gleich ausgesprochen. Nossen hat seinen Namen von einem Geschlecht derer von Nossen, das hier in bischöflichem Auftrag einen Streifen Landes mit Bauern besiedelte. Der Name, wahrscheinlich auch das Geschlecht der Herren von Nossen ist slawischer Herkunft.[11] In der ersten schriftlichen Überlieferung von 1185 wird ein Petrus von Nozin genannt. Die genaue Herkunft der häufigen Schreibweise „Nuzzin“ (bzw. Ritter von Nuzzin) für das historische Nossen [12] ist bisher hinsichtlich der Herkunft nicht genau aufgeklärt, wird in der Literatur aber ebenfalls verwendet[13][14][15][16], S. 29.

Folgende historischen Namensformen sind lt. Blascke[17] urkundlich belegt, Nuzzin gehört nicht dazu. Das ist möglicherweise eine falsche Schreibung in der Sekundärliteratur, so zum Beispiel bei Beyer[18]. Im Standartwerk Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen[19]wird auf Abschriften der Original-Urkunden in Codex diplomaticus Saxoniae regiae hingewiesen, in denen diese Namen vorkommen.

1185: Petrus de Nozin [20][15]
1197: Noscin[6][15]
1218: Nozzin[6][13][15]
1228: Nuzin[6][15]
1373: Nussin[15]
1403: Nussen[15]
1432: Nossin[15][6]
1529: Nossaw[6][15]
1552: Nossen[6][15]
1553: Nossa[6][13][15]

Gedenkstätten[Bearbeiten]

  • Grabstätte am Weg zur Schäferei des Ortsteiles Heynitz für einen sowjetischen Kriegsgefangenen, der im April 1945 ermordet wurde
  • Gedenkstein im Nordwestteil des Nossener Friedhofs an der Freiberger Straße für 87 Opfer des KZ-Außenlagers

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Mai 2012 wurden Überlegungen bekanntgegeben, die Nachbargemeinde Reinsberg mit Nossen zusammenzuschließen. Hierfür wäre allerdings ein Kreiswechsel notwendig, der der Zustimmung des sächsischen Innenministeriums bedurft hätte.[21] Nach der Ablehnung durch das Innenministerium wurde eine Fusion mit den Gemeinden Ketzerbachtal und Leuben-Schleinitz zum 1. Januar 2014 beschlossen.

Eingemeindungen in die Stadt Nossen
Ehemalige Gemeinde bzw. Gutsbezirk Datum Anmerkung
Augustusberg (früher Keseberg)[22] 1. November 1935
Deutschenbora[23] 1. Januar 1996
Eula[24] 1. Oktober 1973
Heynitz[23] 1. Januar 2003
Ketzerbachtal[23] 1. Januar 2014
Leuben-Schleinitz[23] 1. Januar 2014
Zella[22] 1. November 1935
Zella (Kammergut) mit Kummersheim[25] 11. Dezember 1948 Umgliederung des Ortsteils Kummersheim am 1. Juli 1950 nach Marbach (heute OT von Striegistal)[25]

Am 1. Dezember 1939 wurden Teile von Rhäsa (mit 3 Bewohnern) nach Nossen umgegliedert.[26]

Eingemeindungen in selbständige Orte, die später in die Stadt Nossen eingemeindet wurden
Ehemalige Gemeinde bzw. Gutsbezirk Datum Anmerkung
Abend[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Rüsseina
Badersen[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Pröda
Bodenbach (mit Neubodenbach)[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Rhäsa
Dobschütz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Pröda
Elgersdorf[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Deutschenbora
Eulitz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Leuben
Gallschütz[27] 1858 Eingemeindung nach Zetta
Göltzscha[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Ilkendorf
Gohla[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Ilkendorf
Grabischau (Grabisch Mühle) 1. Mai 1839 Eingemeindung nach Saultitz (Im Zuge der Umsetzung der Landgemeindeordnung Sachsen 1838)
Graupzig[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Leuben
Gruna[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Rhäsa, ohne Lindigtvorwerk
Höfgen[24] 1. August 1973 Eingemeindung nach Ziegenhain
Ilkendorf[24] 1. Januar 1973 Eingemeindung nach Heynitz
Karcha[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Raußlitz
Katzenberg[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Ilkendorf
Klessig[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Rüsseina
Kottewitz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Heynitz
Kreißa[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Raußlitz
Leippen[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Ziegenhain
Leuben[23] 1. Januar 1993 Zusammenschluss mit Schleinitz zu Leuben-Schleinitz
Lindigt 1. Mai 1839 Eingemeindung nach Leippen (Im Zuge der Umsetzung der Landgemeindeordnung Sachsen 1838)
Lindigtvorwerk[22] 1. November 1935 Umgliederung von Gruna nach Ilkendorf
Lösten[28] um 1861 Eingemeindung nach Leippen
Lossen[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Schleinitz
Mahlitzsch[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Wendischbora
Mergenthal[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Deutschenbora
Mertitz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Wahnitz
Mettelwitz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Wahnitz
Mutzschwitz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Höfgen
Neugohla[22] 1. Februar 1936 Umgliederung des Ortsteils von Ilkendorf nach Wendischbora
Niedereula[22] 1. November 1935 Zusammenschluss mit Obereula zu Eula
Noßlitz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Rüsseina
Obereula[22] 1. November 1935 Zusammenschluss mit Niedereula zu Eula
Oberstößwitz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Raußlitz
Pinnewitz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Raußlitz
Praterschütz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Pröda
Priesen[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Rüsseina
Pröda[24][25] 1. Juli 1950 Eingemeindung nach Schleinitz
Radewitz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Ilkendorf
Raßlitz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Leuben
Raußlitz[23] 1. Januar 1994 Zusammenschluss mit Rüsseina und Ziegenhain zu Ketzerbachtal
Rhäsa[23] 1. März 1994 Eingemeindung nach Ketzerbachtal
Rüsseina[23] 1. Januar 1994 Zusammenschluss mit Raußlitz und Ziegenhain zu Ketzerbachtal
Saultitz[22] 1. November 1937 Umbenennung in Wolkau
Schänitz[29] um 1861 Eingemeindung nach Leippen
Schleinitz (mit Perba)[23] 1. Januar 1993 Zusammenschluss mit Leuben zu Leuben-Schleinitz
Schrebitz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Raußlitz
Stahna[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Rüsseina
Starbach 1. März 1974 Eingemeindung nach Rüsseina
Wahnitz[24] 1. Mai 1974 Eingemeindung nach Leuben
Wauden[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Schleinitz
Wendischbora (*)[24] 1. Januar 1973 Eingemeindung nach Heynitz
Wolkau[22][24] 1. November 1935
1. November 1937
1. Januar 1973
Eingemeindung nach Saultitz,
Umbenennung von Saultitz in Wolkau,
Eingemeindung nach Rhäsa
Wuhsen[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Heynitz
Wunschwitz[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Heynitz
Zetta[22] 1. November 1935 Eingemeindung nach Raußlitz
Ziegenhain[23] 1. Januar 1994 Zusammenschluss mit Raußlitz und Rüsseina zu Ketzerbachtal

(*) Wendischbora hieß vom 1. November 1937[22] bis 1949 Altenbora.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (siehe auch[15]) (ab 1998 jeweils Stand 31. Dezember):[30]

  • 1834: 1778.
  • 1885: 3945
  • 1960: 7881[31]
  • 1990: 6999[32]
  • 1998: 6552
  • 2000: 6487
  • 2002: 7781[33]
  • 2004: 7626
  • 2006: 7363
  • 2009: 7142
  • 2012: 6968[34]
  • 2014: 10854(x)

(x): Ab 1. Januar 2014 hat Nossen 10854 Einwohner (auf der Basis der bisherigen Gemeinden Nossen, Ketzerbachtal und Leuben-Schleinitz mit Stand 2012)

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[35]
Wahlbeteiligung: 45,1 % (2009: 49,1 %)
 %
40
30
20
10
0
38,6
17,1
15,7
11,7
6,6
6,0
4,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
+5,1
+17,1
+15,7
+0,9
+2,8
+6,0
-2,1

Stadtrat[Bearbeiten]

In der Wahlperiode 2014-2019 hat der Stadtrat 25 Sitze. Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 führte zu folgender Sitzverteilung:[36]

Partei / Liste Sitze
CDU 11
Unabhängige Bürgerinitiative Ketzerbachtal UBK 5
Unabhängige Bürgervertretung/Freie Wählergemeinschaft UB/FW 4
LINKE 2
SPD 1
Freie Bürgerbewegung für Leuben-Schleinitz 1
FDP 1

Bürgermeister[Bearbeiten]

Blick auf das Rathaus (erbaut 1914–1917)

Seit 11. Juni 2006 ist Uwe Anke gewählter Bürgermeister (mit 95.5% aller abgegebenen gültigen Stimmen bei 57% Wahlbeteiligung), er was vorher seit 1995 als Stadtkämmerer tätig und wurde bereits im Februar 2006 zum Amtsverweser für den seit Juni 1990 amtierende Bürgermeister Hans Haubner bestellt, der in den vorzeitigen Ruhestand ging.[37]Im Jahr 2014 wurde er mit 99% der Stimmen im Amt bestätigt.

Wappen[Bearbeiten]

Wappenbeschreibung: „In Silber drei bewurzelte rote Nussbäume.“ Sowohl Siegel als auch Wappen zeigen dieses Motiv seit 1680. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren dies allerdings noch drei echte Baumabbildungen.[38]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Nossen unterhält eine Partnerschaft mit der Gemeinde Alsheim in Rheinland-Pfalz.

Öffentliche Finanzen[Bearbeiten]

Durch die Eingliederung der Gemeinde Heynitz im Januar 2003 stieg der Nossener Schuldenstand von 5,735 Mio € Anfang 2002 auf 8,693 Mio € Anfang 2003. Seitdem ist die Stadtverwaltung bemüht, den Schuldenberg abzubauen. Am 31. Dezember 2008 lag die Verschuldung bei 4,642 Mio €, Ende 2011 nur noch bei 3,069 Mio. € (bei konstant gebliebener Gewerbebesteuerung).[39][40]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Im Schloss Nossen[41] befindet sich das Museum mit einer Dauerausstellung u. a. zur Geschichte des Amtes Nossen. Weiterhin gestaltet der Museumsverein gelegentliche Ausstellungen z. B. zur Geschichte der Stadt oder die Spielzeugausstellung.

Der Klosterpark Altzella kann im Sommerhalbjahr besichtigt werden. Hier gibt es eine Ausstellung zur Geschichte des Zisterzienserklosters, welches von 1162 bis 1540 existierte und das bedeutendste in Sachsen war. Die Gebäude des Klosters sind (bis auf das Konversenhaus und das romanische Klostertor) nur als Ruinen erhalten. Im 18. Jahrhundert wurde das Klostergelände im Stil eines Englischen Landschaftsgartens umgestaltet. In diesem Zusammenhang wurde u. a. an der Stelle der ehemaligen Klosterkirche das Mausoleum für die hier bestatteten Wettiner angelegt. Das Konversenhaus ist in den letzten Jahren mit großem finanziellem Aufwand restauriert worden und wird heute als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum genutzt.

Die Interessengemeinschaft Dampflok Nossen unterhält zahlreiche historische Schienenfahrzeuge, darunter Exemplare der Baureihen 35, 50, 52 und V 100 sowie die mintgrün lackierte Diesellokomotive 234 304.

Schloss Nossen

Musik[Bearbeiten]

Aus Nossen stammt die 1993 gegründete Death-Metal-Band Purgatory.

Bauwerke[Bearbeiten]

Kursächsische Halbmeilensäule von 1722 aus dem Ortsteil Eula an der Waldheimer Straße
Kirche Nossen

Über der Stadt erhebt sich das Nossener Schloss, eine unregelmäßige Anlage mit einem überwiegend ovalen Hof. Das Schloss beherbergt auch das Heimatmuseum. Ein Turm des Schlosses, in dem sich ein altes Verlies befindet, wird Lips-Tullian-Turm genannt.[42]

Zum Marktplatz hin liegt die Nossener Pfarrkirche, ursprünglich ein Renaissancebau von 1565. Nach diversen Bränden in den Jahren 1577, 1618 und 1719 wurde sie beim Wiederaufbau stark verändert. Erhalten blieben zwei Portale des Klosters Altzella aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Auf dem Untermarkt steht die Nachbildung der Kursächsischen Postdistanzsäule von 1727, an der Waldheimer Straße die teilrestaurierte kursächsischen Halbmeilensäule Nr. 14 von 1722 vom Postkurs Dresden–Nossen–WaldheimLeipzig aus dem Ortsteil Eula und am ehemaligen Gasthof im Ortsteil Altzella die teilrestaurierte kursächsische Ganzmeilensäule Nr. 16 von 1727, deren ursprünglicher Standort Marbach-Dreierhäuser an der Poststraße Dresden–Nossen–Chemnitz war. Beide Postverbindungen führten in Nossen über die Muldenbrücke von Matthäus Daniel Pöppelmann.

Im Sachsenhof Nossen[43] befindet sich der größte erhaltene Saal in Jugendstildekoration des Kreises Meißen. Er wurde 1899 erbaut, brannte 1910 ab und wurde danach mit einem Festsaal wieder aufgebaut. Er beherbergte in seinen bisher besten Zeiten ein Hotel, ein Restaurant, die Jäger- und die Bauernstube (als Versammlungsräume) sowie ein Kino. Infolge von Erbstreitigkeiten wurde das Gebäude 1997 geschlossen. Im Ergebnis einer Bürgerbefragung vom 8. Juni 2008 hat die Stadt Nossen 2009 den Sachsenhof als Vereins- und Bürgerhaus sowie als Veranstaltungsstätte übernommen. Nach Bauarbeiten ab 2010 wurde das Haus 2012 neu eröffnet.[44]

Der Rodigt-Turm, ein Aussichtsturm aus Stahl (erbaut von Herman Fritsche), wurde als nicht mehr begehbares Baudenkmal viele Jahre belassen und inzwischen abgerissen. In Zukunft soll an gleicher Stelle ein neuer Turm entstehen.

Im Ortsteil Deutschenbora wurde 2010 am Hirschfelder Weg der 2009 vom Staatsbetrieb Geobasisinformation ermittelte physikalische Schwerpunkt des Freistaates Sachsen markiert.

Grünflächen und Naherholung[Bearbeiten]

Der ehemalige Alte Friedhof wurde seit den 1970er Jahren als Stadtpark gestaltet. Ursprünglich sollte dieses Prestigeobjekt zum 30. Jahrestag der DDR 1979 eingeweiht werden. Dieses Ziel wurde aber nicht erreicht und die Gestaltung zog sich bis in die Nachwendezeit hinein. Im Stadtgebiet von Nossen gibt es weiterhin den Clara-Zetkin-Park und die „Hacke“ unterhalb des Schlosses.

Zu erwähnen ist ferner das Muldental, welches innerhalb des Landkreises Meißen auf einer Fläche von 991 Hektar als Landschaftsschutzgebiet (d 82) ausgewiesen ist.

Sport[Bearbeiten]

Der SV Lokomotive Nossen ist der städtische Sportverein. Träger war früher das Bahnbetriebswerk Nossen, seinerzeit durch den Eisenbahnknoten Nossen ein wichtiges Unternehmen in Nossen. Weiterhin ist die Abteilung Fußball noch heute aktiv, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich.

Nossen hat seit 1907 ein Volksbad, die Schwimmer und Wasserballer aus Nossen waren auch bei Wettkämpfen erfolgreich. In den 1990er Jahren wurde das Freibad modernisiert und die Becken neu gebaut, aber das Schwimmbecken verkleinert. Beim Hochwasser der Freiberger Mulde im August 2002 wurde das Bad überschwemmt und schwer beschädigt, danach aber wieder hergerichtet. Der Muldentalsportplatz wurde, ebenfalls nach den Beschädigungen durch das 2002er Hochwasser, grundlegend modernisiert wieder hergerichtet, u. a. mit Flutlichtanlage. Die Gaststätte am Bad betreibt eine Bowling- und Kegelanlage.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Der Gewerbeverein Nossen gestaltet jährlich am dritten Adventswochenende einen Weihnachtsmarkt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Nossen liegt verkehrsgünstig zwischen der Bundesautobahn 4 und der A 14 sowie an der Bundesstraße 101. Die Stadt ist Anfangs- und Endpunkt der Bundesstraße 175. Autobahnanschlussstellen gibt es bei Siebenlehn an die A 4 sowie bei Deutschenbora (Nossen-Ost) und Rhäsa (Nossen-Nord) an die A 14. Der nächstgelegene Flughafen ist der Flughafen Dresden.

Von dem einst umfangreichen Eisenbahnnetz ist heute nicht mehr viel übrig geblieben. Lediglich auf der Bahnstrecke Borsdorf–Coswig verkehren noch Reisezüge. Am 21. August 2004 konnte der seit dem Hochwasser vom August 2002 unterbrochene Streckenabschnitt von Nossen nach Großbothen wieder dem Verkehr übergeben werden. Auf der Strecke Riesa–Nossen fahren werktäglich Güterzüge nur noch von Nossen nach Rhäsa Werkbf. Die Zellwaldbahn von Nossen nach Freiberg durch den Zellwald ist durch eine Infrastrukturfirma übernommen worden und wird als Touristik-Bahnstrecke mit Gelegenheitseisenbahnverkehr dienen. Bereits 1972 wurde die Schmalspurbahn Freital-Potschappel–Nossen stillgelegt.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

1962 stellte man die Produktion der Waagenfabrik (NOWA, ein Zweigbetrieb der Oschatzer Waagenfabrik OWA) auf Einschubeinheiten der Elektrotechnik und Metallbälge („VEB Noremat Nossen“, Werk für Bauelemente der Regelungstechnik und Automatisierung) und 1970 der Puppenfabrik (Buschow & Beck, Markenzeichen Minerva) auf die Herstellung bestückter Leiterplatten und elektronischer Messgeräte (Clamann & Grahnert, später VEB Präcitronic) um. Diese Industriebetriebe wurden nach der Wiedervereinigung geschlossen. In Nossen befanden sich auch die „Haar- und Wollgarnspinnerei Nossen“ (Volksmund „Deckenfabrik“) und eine Eisengießerei.

In Alt-Zella war die Zentralstelle für Sortenwesen des Ministerium für Landwirtschaft der DDR („Sortenamt“) angesiedelt. Dort wurde die Zulassung von Pflanzensorten für die DDR koordiniert. Nach der Wende wurde das Sortenamt in jeweils eine Zweigstelle des Bundessortenamtes (Prüfstelle Nossen)[45] und in eine Zweigstelle des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie – Abteilung 7, Pflanzliche Erzeugung mit Versuchsstation (Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft Nossen)[46] aufgeteilt. 2012 wurde ein neuer Gebäudekomplex mit 6 Häusern (Baukosten 6.5 Millionen €) eingeweiht.[47]

Mauersberger & Fritsche (Mafrino) als Maschinenfabrik[48] und der Mühlenbau Gebr. Jehmlich[49] haben sich nach der Wende erhalten, wenn auch kleiner als in der DDR. Die nach der Jahrhundertflut stark in Mitleidenschaft gezogene Nossener Sämischleder H. A. Müller GmbH[50] produziert mittlerweile wieder Sämischleder für Kleidung, Handschuhe, Orthopädie, Musikinstrumentenbau und technische Zwecke.

In der Papierfabrik Nossen wurde Spezialpapier hergestellt (CeDo-Papierprodukte). Früher gab es dort zwei Stränge, einer für Schreibpapier und einer für Verpackung bis zum Toilettenpapier. Im Jahr 2007 wurde die letzte Papiermaschine stillgelegt. Jetzt wird dort nur noch Papier verarbeitet (Kaffeefilterproduktion).[51] Nossen hatte früher eine eigene Brauerei in Augustusberg.[52]

Das Bahnbetriebswerk Nossen war seinerzeit vor allem für die Unterhaltung von Dampflokomotiven bedeutsam, weil Nossen ein Eisenbahnknoten war. Heute werden dort mehrere Lokomotiven und Eisenbahnwagen noch aufbewahrt und unterhalten. Im BW Nossen wurde von 2004 bis 2012 die momentan schnellste betriebsbereite Dampflok der Welt unterhalten, die DR 18.201 des privaten Betreibers Dampf plus.[53]

Heute hat Nossen im Süden fast direkt an der Bundesautobahn 4 („Augustusberg“) und im Norden an der A 14 („Heynitz Lehden“) recht gut florierende Gewerbegebiete.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Nossen hatte seinerzeit 2 Kinos (Sachsenhof und Astoria), die lange geschlossen sind. Ausflugsrestaurants in der näheren Umgebung der Stadt waren das Zollhaus Bieberstein (geschlossen), das Huthaus (abgebrannt) und das Dreierhaus in Marbach (geschlossen).

Bildung[Bearbeiten]

Bis 1992 gab es in Nossen ein Institut für Lehrerbildung „Geschwister Scholl“ (IfL), welches 1955 gegründet wurde[54] und die Tradition des 1856 gegründeten „Königlichen Lehrerseminars Nossen“ fortsetzte. Letzteres wurde von Freiberg nach Nossen verlegt und 1922 geschlossen, in der Zwischenzeit bis 1955 als Oberschule mit Abitur weitergeführt.

In Nossen gibt es eine Grundschule (eröffnet 1892, seit 1946 „Pestalozzi-Schule“, war während der DDR-Zeit Grundschule, Oberschule und Polytechnische Oberschule, seit 1992 nur noch Grundschule),[55] eine Oberschule (eingeweiht 1979 als 2. Polytechnische Oberschule, ab 1984 Alfred-Haude-Oberschule, ab 1990 wieder 2. Oberschule Nossen, seit 1992 als Mittelschule Nossens, ab 1993 Dr.-Eberle-Schule),[56] sowie ein Gymnasium (2006 wurde 150-jähriges Jubiläum der Einrichtung als Schule gefeiert, zunächst dem „Königlichen Lehrerseminar“ und dann während der Zeit der DDR dem IfL als Übungsschule zugehörig, erst nach der Wende 1992 neu als „Geschwister-Scholl-Gymnasium“ auf den Abschluss des Abiturs ausgerichtet).[57]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Johann Christian Eberle (1869–1937), ehemaliger Bürgermeister von Nossen und Begründer des Sparkassengiroverkehrs
  • Hans Haubner (* 22.11.1942), ehemaliger Bürgermeister von Nossen 1990 bis 2006, Ehrenbürger seit März 2014 [58]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben/wirken oder weilten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Cornelius Gurlitt: Nossen. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 41. Heft: Amtshauptmannschaft Meißen-Land. C. C. Meinhold, Dresden 1923, S. 360.
  • Ernst Gustav Paul Schneider: Die Geschichte der Schule zu Nossen. Nossen 1892. (Digitalisat)
  • Alfred Berger: Ein Streifzug durch die Nossener Geschichte ... Gedenkschrift zum Heimat- und Schulfest Pfingsten 1936, Nossen 1936
  • Johann Conrad Knauth: Des alten berühmten Stiffts-Closters und Landes-Fürstlichen Conditorii Alten – Zella ... Vorstellung, Dresden und Leipzig 1721, Band 5

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nossen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Nossen – Reiseführer

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2012 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Stadtplan auf www.nossen.de
  3. Unser neues Nossen. In: Amtsblatt der Stadt Nossen, Ausgabe 1/2014, 30. Dezember 2013, Seite 4.
  4. Urkunden des Markgrafen von Meissen S. 352, Zeile 7
  5. Burganlage Rodigt bei Sachsens Schlösser
  6. a b c d e f g h Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch (= Residenzenforschung, Bd. 15.I) Thorbecke Verlag Ostfildern 2003 ISBN 3-7995-4515-8.
  7. Klaus Bartusch: Nossen in alten Ansichten Band 1, ISBN 978-90-288-6624-9.
  8. vgl. auch abweichend dazu in Johannes Hoffmann von Schweidnitz
  9. Bergbau Nossen
  10. Nossner Rundschau März 2012, S. 29. (PDF; 8,2 MB)
  11. Hier muss Alfred Berger (siehe Literatur) widersprochen werden. Es gab sehr wohl sorbische Adlige im Dienst der Markgrafen. Im Jahr 1936 konnte er das nicht schreiben!
  12. siehe z.B. Geschichte des Schlosses Nossen
  13. a b c Eduard Beyer: Das Cistercienser-Stift und Kloster Alt-Zelle in dem Bisthum Meißen. Janssen 1855, S. 197. (Digitalisat in der Google-Buchsuche)
  14. Albert Schiffner: Beschreibung von Sachsen und der Ernestinischen, Reußischen und Schwarzburgischen Lande. Grimm 1845, S. 204. (Digitalisat in der Google-Buchsuche)
  15. a b c d e f g h i j k l Nossen im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  16. Alfred Berger: Ein Streifzug durch die Nossener Geschichte. Gedenkschrift zum Heimatfest Nossen 1936.
  17. Karlheinz Blaschke (Hrsg): Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen, Neuausgabe, Leipzig 2006, ISBN 3-937209-15-8, Seite 528
  18. Eduard Beyer: Cistercienser-Stift und Kloster Alt-Zelle in dem Bisthum Meißen’’, Dresden 1855
  19. Ernst Eichler, Hans Walther (Hrsg.): Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen, Berlin 2001, ISBN 3-05-003728-8, Band II Seite 123
  20. Urkunden des Markgrafen von Meissen S. 352, Zeile 7
  21. Reinsberg: Gemeinde lässt Zusammenschluss mit Nossen prüfen. Freie Presse, 23. Mai 2012, abgerufen am 1. Juni 2012.
  22. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943.
  23. a b c d e f g h i j Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gebietsänderungen
  24. a b c d e f g Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  25. a b c Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere, 1952, Herausgeber: Ministerium des Innern des Landes Sachsen
  26. Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich auf Grund der Volkszählung 1939, 2. Auflage. Verlag für Sozialpolitik, Wirtschaft und Statistik GmbH, Berlin, 1941, Herausgeber Statistisches Reichsamt
  27. Gallschütz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  28. Lösten im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  29. Schänitz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  30. Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen
  31. 31. Dezember
  32. 3. Oktober
  33. Gebietsstand 1. Januar 2003 (mit Heynitz)
  34. http://www.statistik.sachsen.de/download/010_GB-Bev/Bev_Z_Gemeinde_1212.pdf
  35. Gemeinderatswahl 2014
  36. Wahlergebnis Sitzverteilung Stadtrat 2014
  37. Die Bürgermeister der Stadt Nossen von 1834 bis 2010
  38. (Hupp, O: Kaffee Hag albums, 1920s; Bensing u. a., 1984) altes Wappen
  39. Statistisches Landesamt Sachsen, Gemeindestatistik Sachsen online
  40. Amtsblatt 2013
  41. Schloss Nossen
  42. schloss-nossen.de
  43. Sachsenhof Nossen
  44. Räume im neuen Sachsenhof Nossen
  45. Bundessortenamt, Prüfstelle Nossen
  46. Abteilung 7 Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
  47. Neubau Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft Nossen
  48. Mauersberger & Fritsche (Mafrino)
  49. Gebr. Jehmlich GmbH
  50. Nossener Sämischleder H. A. Müller GmbH
  51. Konos GmbH Papierfabrik
  52. Nossener Brauerei
  53. 18 201 ist weg aus Nossen. Mitteldeutsches Bahnforum, 30. April 2012, abgerufen am 1. Juni 2012.
  54. 10 Jahre IfL Nossen 1955–1965
  55. Grundschule Nossen
  56. Geschichte der Dr.-Eberle-Schule Nossen
  57. Gymnasium Nossen
  58. Amtsblatt 4/2014 vom 1.4.2014
  59. Erich Römer in "bildindex der Kunst und Architektur
  60. Peter Spacek im Nossner Anzeiger, S. 24. (PDF; 2,5 MB)
  61. Biografie Hans Hütten
  62. Gräfin Cosel in Nossen
  63. Napoleon in Nossen
  64. Information über Maja Nagelova