Notocheirus hubbsi

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Notocheirus hubbsi
Systematik
Ovalentaria
Überordnung: Ährenfischverwandte (Atherinomorphae)
Ordnung: Ährenfischartige (Atheriniformes)
Familie: Notocheiridae
Gattung: Notocheirus
Art: Notocheirus hubbsi
Wissenschaftlicher Name der Familie
Notocheiridae
Schultz, 1950
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Notocheirus
Clark, 1937
Wissenschaftlicher Name der Art
Notocheirus hubbsi
Clark, 1937

Notocheirus hubbsi ist ein kleiner Meeresfisch, der an den Küsten des Südwestatlantik und Südostpazifik von Puerto Deseado (Argentinien), rund um Feuerland bis Valparaíso (Chile) vorkommt. Die Gattung Notocheirus ist bisher monotypisch und enthält nur diese Art. Der Gattungsname kommt aus dem griechischen (noton = Rücken, cheir = Hände) und wurde wegen der weit oben liegenden Brustflossen vergeben. Das Art-Epitheton hubbsi wurde zu Ehren des US-amerikanischen Ichthyologen Carl Leavitt Hubbs vergeben.

Merkmale[Bearbeiten]

Notocheirus hubbsi ist eine seltene Art und bisher nur wenig erforscht. Er wird nur vier bis acht Zentimeter lang. Der Körper ist von Cycloidschuppen bedeckt, transparent, langgestreckt und seitlich abgeflacht. Die Fische besitzen im Unterschied zur äußerlich ähnlichen Gattung Iso nur noch die zweite Rückenflosse. Im Oberkiefer trägt Notocheirus hubbsi Zähne nur auf der Symphyse der Prämaxillare. Das Becken hat einen seitlichen Fortsatz, der zwischen die Rippen fast bis zur Wirbelsäule reicht.

Einige Exemplare, die auf dem Kopf Odontoden aufweisen, die mit dem Seitenliniensystem assoziiert sind, stellen möglicherweise eine zweite Notocheirus-Art dar, die bisher unbeschrieben ist.

Lebensweise[Bearbeiten]

Notocheirus hubbsi lebt in der Brandungszone und ernährt sich als Planktonfresser vor allem von kleinen Copepoden. Seine Fruchtbarkeit ist sehr gering. In den Ovarien der Weibchen fand man im Schnitt nur 71 Eier.

Systematik[Bearbeiten]

Eine Studie aus dem Jahr 2012, die mittels vergleichender genetischer Analyse erfolgte, kommt zu dem Schluß, dass Notocheirus hubbsi unter den Neuweltlichen Ährenfischen (Atherinopsidae) einzuordnen ist.[1]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. D. Bloom, P. Unmack, A. Gosztonyi, K. Piller, N. Lovejoy: It’s a family matter: Molecular phylogenetics of Atheriniformes and the polyphyly of the surf silversides (Family: Notocheiridae). Molecular Phylogenetics and Evolution. 62, Nr. 3, 2012. S. 1025–1030

Weblinks[Bearbeiten]