Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung

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Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung
Rechtsform Stiftung
Gründung 1. Juni 1979
Sitz Basel, Schweiz
Leitung Ann Aerts (Stiftungsleitung), Klaus M. Leisinger (Vorsitz des Stiftungsrats)[1]
Mitarbeiter 6
Website www.novartisstiftung.org

Die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung ist als Non-Profit-Organisation Teil des Corporate Responsibility-Portfolios der Novartis mit Sitz in Basel (Schweiz). Die Stiftung ist ein Kompetenzzentrum für internationale Gesundheitszusammenarbeit und Corporate Responsibility. Sie ist Initiator von Projekten zur Verbesserung der Gesundheit, insbesondere im südlichen Afrika und auf dem Indischen Subkontinent.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung ist seit 30 Jahren eine der führenden Organisationen des privaten Sektors für internationale Entwicklung.

Das humanitäre Engagement der Novartis Stiftung geht bis in die 1960er-Jahre zurück, als die Basler Industrieunternehmen Ciba, Geigy, Sandoz, Durand & Huguenin, Hoffmann-La Roche und Lonza die Basler Stiftung für Entwicklungsländer gründeten. Die Basler Stiftung unterstützte beispielsweise das Feldlabor des Schweizerischen Tropeninstitutes (heute: Tanzanian Training Centre for International Health) in Ifakara, mit welchem die Novartis Stiftung noch heute eng zusammen arbeitet.

Heute engagiert sich die Novartis Stiftung insbesondere in der Bekämpfung von Lepra, Malaria und Tuberkulose sowie der Unterstützung von AIDS-Waisen. Sie forscht und publiziert im Bereich der Unternehmensethik. Des Weiteren fungiert Sie als Schnittstelle zwischen dem Privatsektor und internationalen Organisationen[2].

Projekte[Bearbeiten]

Die Novartis Stiftung unterstützt Entwicklungsprojekte im Gesundheitsbereich in Afrika und auf dem Indischen Subkontinent. Das Ziel der Projekte ist der verbesserte Zugang zu primären Gesundheitsdiensten und Medikamenten sowie die Stärkung des Gesundheitssektors. Des Weiteren lancierte die Stiftung im südlichen Afrika ein Projekt zur Unterstützung von AIDS-Waisen, das heute als länderübergreifende Initiative von einer lokalen Nichtregierungsorganisation weitergeführt wird. In Indien konzentriert sich die Stiftung auf die Bekämpfung von Lepra.

Ebenso wichtig ist die Forschungsarbeit im Bereich Corporate Responsibility, welche das Recht auf Gesundheit sowie den Themenkreis "Menschenrechte und Privatwirtschaft" umfasst.

Als dritter Bereich versucht die Stiftung den entwicklungspolitischen Dialog zwischen Privatwirtschaft, Nichtregierungsorganisationen, Forschungsinstitutionen und staatlichen Trägern zu fördern. Dazu führt die Stiftung jährlich ein internationales Symposium in Basel durch[3][4].

Literatur[Bearbeiten]

  • Jürg Bürgi, Al Imfeld: Mehr geben, weniger nehmen. Geschichte der Schweizer Entwicklungspolitik und der Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung. Orell Füssli, Zürich 2004, ISBN 3-280-06058-3.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ann Aerts übernimmt Leitung der Novartis Stiftung, Medienmitteilung vom 24. Januar 2013
  2. Homepage Novarits Stiftung: Die Geschichte der Novartis Stiftung
  3. Homepage Novartis Stiftung: Projekte
  4. Stiftungsbericht 2008 (PDF; 5,0 MB)