Nuʿaim ibn Masʿud

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Nuʿaim ibn Masʿud, ‏نعيم بن مسعود ‎ / Nuʿaim b. Masʿūd, war zu Zeiten Mohammeds ein Anführer der in der Nähe von Yathrib (Medina) ansässigen arabischen Ghatafan. In der Grabenschlacht hatte er eine herausragende Position, da er heimlich zum Islam übergetreten war und Zwietracht zwischen den Quraisch, Ghatafan und Banu Quraiza säte, was letztlich darin endete, dass die Angreifer abzogen und dass Mohammed alle Männer der Banu Quraiza ermorden ließ und alle Frauen und Kinder versklavte (siehe: Grabenschlacht und Banu Quraiza).

Die Aschdschaʿ aus dem Verbund der Ghatafan liefen während der Grabenschlacht, zusammen mit Nuʿaim ibn Masʿud, zu den Muslimen über. Die anderen Ghatafan standen auch während Mohammeds „Zug nach Chaibar“ auf der Seite seiner Gegner und wurden erst nach seinem Tod Muslime.

Literatur[Bearbeiten]

Islamische Quellen[Bearbeiten]

  • Ibn Ishaq, Gernot Rotter (Übersetzer): Das Leben des Propheten. As-Sira An-Nabawiya. Spohr, Kandern im Schwarzwald 1999, ISBN 3-927606-22-7