Nuclear-Free-Future-Award

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Der Nuclear-Free-Future-Award (NFFA) wird von der in München ansässigen Franz-Moll-Stiftung[1] seit 1998 weltweit an Menschen verliehen, die sich erfolgreich für eine Welt ohne Atomwaffen und Atomenergie einsetzen. Der Preis wird in der Regel jährlich in den drei Kategorien „Widerstand“, „Aufklärung“ und „Lösungen“ verliehen, die je mit 10.000 Dollar dotiert sind. Außerdem gibt es Ehrenpreise für Lebenswerke.

Die Preisverleihung wandert um die Welt.

Die Stiftung und der Preis wurden 1998 als Folge des World-Uranium-Hearing gegründet[2], welches vom 13. bis 18. September 1992 in Salzburg stattfand. Er finanziert sich ausschließlich aus Spenden, Benefizkonzerten und Auktionen.

Die zentrale Forderung des NFFA lautet: "Das Uran muss in der Erde bleiben!"[3]

Preisträger[Bearbeiten]

2013

  • In diesem Jahr fand keine Preisverleihung statt.

2012: Heiden, Schweiz

2011: Berlin

2010: New York, USA

2009

  • In diesem Jahr fand keine Preisverleihung statt.

2008: München

2007: Salzburg

2006: Window Rock, USA

2005: Oslo

2004: Jaipur, Indien

  • Widerstand: JOAR, indigene indische Bauern
  • Aufklärung: Asaf Durakovic, amerikanischer Nuklearmediziner
  • Lösungen: Jonathan Schell, amerikanischer Publizist
  • Lebenswerk: die Österreicherin Hildegard Breiner
  • Anerkennung: die indische City Montessori School in Lakhnau

2003: München

2002: St. Petersburg, Russland

2001: Carnsore Point, USA

2000: Berlin

1999: Los Alamos, USA

1998: Salzburg

Siehe auch[Bearbeiten]

Atomausstieg

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Franz-Moll-Stiftung (abgerufen am Jan 2012)
  2. www.nuclear-free.com
  3. www.nuclear-free.com

Weblinks[Bearbeiten]