Nusse
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Herzogtum Lauenburg | |
| Amt: | Sandesneben-Nusse | |
| Höhe: | 31 m ü. NN | |
| Fläche: | 6,22 km² | |
| Einwohner: |
1.037 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 167 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 23896 | |
| Vorwahl: | 04543 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 53 096 | |
| NUTS: | DEF07 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Am Amtsgraben 4 23898 Sandesneben |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Jutta Siebcke-Kley (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Nusse im Kreis Herzogtum Lauenburg | ||
Nusse (Niederdeutsch: Nuss) ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Nusse liegt etwa 40 km östlich von Hamburg Im Gemeindegebiet liegen der Ritzerauer See mit einer Badestelle und der Hofsee sowie das hügelige Endmoränental der Steinau. Dort befindet sich ein alter germanischer Friedhof, der teilweise schon in den 60er Jahren entdeckt wurde, wo immer noch Ausgrabungsarbeiten verrichtet werden.
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1194. Von 1370 bis 1937 gehörte das Kirchdorf Nusse als Exklave zur Freien und Hansestadt Lübeck. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert durch den Lübecker Baumeister Johann Adam Soherr mit einem Westturm versehen. Ein Großfeuer beschädigte 1821 die alte Kirche aus dem 12. Jahrhundert und 51 Häuser des Dorfes. Die Kirche stürzte in der Folge ein und wurde dann 1836 gesprengt. Der Neubau aus den Jahren 1836/37 in Backstein, entworfen vom Lübecker Stadtbaumeister Johann Anton Spetzler, erhielt zunächst nur einen Dachreiter. Der neue Turm entstand erst aus Anlass einer Sanierung 1914 nach einem Entwurf des Lübecker Baurates Carl Mühlenpfordt. Die Kirche hat einen klassizistischen Kanzelaltar und verfügt über mehrere Lübecker Pastorenbilder.
Aufgrund des Groß-Hamburg-Gesetzes wurde Nusse 1937 lauenburgisch. Das Amt Nusse wurde 1948 gebildet. 1969 gründeten die Ämter Nusse und Breitenfelde eine Verwaltungsgemeinschaft. Nach deren Auflösung war Nusse seit 1997 wieder Sitz des Amtes, das im Jahr 2008 im Amt Sandesneben-Nusse mit Amtssitz in Sandesneben aufging.
[Bearbeiten] Politik
Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die SPD seit der Kommunalwahl 2008 sechs Sitze und die CDU fünf.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „In Grün unter einem silbernen Wellenbalken ein zweiblättriger goldener Haselzweig mit drei Nüssen. Im linken Obereck ein von Silber und Rot geteiltes Schildchen, dessen unteres Feld den Wellenbalken teilweise überdeckt.“[2]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
In Nusse gibt es zwei Kindergärten und eine Grundschule.
In der Gemeinde gibt es diverse Einkaufsmöglichkeiten, zwei Tankstellen, ein Autohaus und mehrere Gaststätten.
Öffentliche Verkehrsanbindungen bestehen nach Mölln und Ratzeburg.
Der TSV Nusse von 1946 bietet mehreren Sportarten an (z. B. Fußball, Tennis, Tischtennis, Handball, Reiten, Schützensport). Überregional bekannt sind die TSV-Rollstuhlbasketballer, die „Nusse Rams“, deren erste Mannschaft zurzeit in der Zweiten Bundesliga spielt.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
In der Liste der Kulturdenkmale in Nusse stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter
- August Sartori (Pädagoge) (1827-1908)
- Franz Eduard Hermann Rittscher (1839-1897), Rechtsanwalt und Notar, Senator der Hansestadt Lübeck
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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