Nustrow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Nustrow führt kein Wappen
Nustrow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nustrow hervorgehoben
54.01666666666712.631Koordinaten: 54° 1′ N, 12° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Rostock
Amt: Tessin
Höhe: 31 m ü. NHN
Fläche: 6,95 km²
Einwohner: 150 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18195
Vorwahl: 038205
Kfz-Kennzeichen: LRO, BÜZ, DBR, GÜ, ROS, TET
Gemeindeschlüssel: 13 0 72 076
Adresse der Amtsverwaltung: Alter Markt 1
18195 Tessin
Webpräsenz: Amt Tessin
Bürgermeister: Horst Eggers
Lage der Gemeinde Nustrow im Landkreis Rostock
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Über dieses Bild

Nustrow ist eine Gemeinde im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Tessin mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Nustrow liegt in leicht welligem Gelände zwischen den Flüssen Recknitz und Trebel im Nordosten Mecklenburgs. Die nächstgelegenen Kleinstädte sind Tessin, Tribsees, Bad Sülze und Gnoien.

Geschichte[Bearbeiten]

Schloss Nustrow mit Burg-Anlagen 1758
Schloss Nustrow 1825

Nustrow wurde am 16. März 1425 als „slot Nusserouwe“ urkundlich genannt. Schlossbesitzer war zu der Zeit Gerd Behr, der sich nach der Zerstörung der Burg von 1420 durch die Städte Greifswald und Stralsund in dieser Urkunde verpflichtete, die Burg nicht wieder aufzubauen. Offensichtlich hat er sich daran aber nicht gehalten.[2]

Der Ort wurde dann im Jahr 1479 als „Nuttzerow“ urkundlich nochmals erwähnt und dürfte dem Namen nach slawischen Ursprungs sein. Seit dem 15. Jahrhundert war hier die Familie Behr ansässig und besaß hier auch eine Burg bzw. ein Schloss. Das erste Schloss wurde in einer Fehde zwischen Stralsund und Greifswald völlig zerstört. Um 1532 wurde ein Renaissanceschloss errichtet, welches 1830 nach Verkauf des Gutes an die Familie von Schack abgebrochen wurde. Diese ließ an gleicher Stelle das noch heute erhaltene klassizistische Gutshaus nach Plänen des Architekten Carl Theodor Severin bauen.

Vor Abriss und Neubau wurden die Burgwälle planiert und mit dem Erdwerk wurden die Gräben zugeschüttet.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Nustrow

Literatur[Bearbeiten]

  • Friedrich Lisch: Urkunden und Forschungen zur Geschichte des Geschlechts Behr, Band I bis IV, Schwerin 1861 bis 1863. Band I, 203 Seiten (online).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Friedrich Lisch: Urkunden und Forschungen zur Geschichte des Geschlechts Behr, Band I, Schwerin 1861, S.118
  3. Friedrich Lisch: Urkunden und Forschungen zur Geschichte des Geschlechts Behr, Band I, Schwerin 1861, S.118

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nustrow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien