Nysa

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Nysa (Begriffsklärung) aufgeführt.
Nysa
Wappen von Nysa
Nysa (Polen)
Nysa
Nysa
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Opole
Landkreis: Nysa
Fläche: 27,40 km²
Geographische Lage: 50° 29′ N, 17° 20′ O50.48333333333317.333333333333Koordinaten: 50° 29′ 0″ N, 17° 20′ 0″ O
Höhe: 185 m n.p.m
Einwohner: 44.899
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 48-300
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: ONY
Wirtschaft und Verkehr
Straße: OpoleGlatz
Schienenweg: Kłodzko–Racibórz
Nächster int. Flughafen: Flughafen Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 27 Ortsteile
Fläche: 217,60 km²
Einwohner: 58.132
(31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 267 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1607053
Verwaltung (Stand: 2014)
Bürgermeisterin: Jolanta Barska
Adresse: ul. Kolejowa 15
48-300 Nysa
Webpräsenz: www.nysa.pl

Nysa [ˈnɨsa] (deutsch Neisse[2]) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Opole in Polen. Sie liegt 55 Kilometer südwestlich von Opole (Oppeln) und ist zugleich Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde sowie des Powiat Nyski. Von 1290 bis zur Säkularisation 1810 war Neisse Residenzstadt der Breslauer Fürstbischöfe. Zusammen mit dem bischöflichen Fürstentum Neisse gelangte Neisse 1342 als ein Lehen an die Krone Böhmen. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel es zusammen mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen und nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 an Polen. Erst mit der Neugliederung der Provinz Schlesien[3] wurde Neisse 1816 dem Regierungsbezirk Oppeln und damit Oberschlesien eingegliedert. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs ist das historische Stadtbild nur noch fragmentarisch erhalten. Die wichtigsten Baudenkmäler wurden wieder aufgebaut. Wegen seiner Barockarchitektur wurde es als „Schlesisches Rom“ bezeichnet.

Geographie[Bearbeiten]

Nysa liegt an der Glatzer Neiße, die südwestlich der Stadt zum Jezioro Nyskie (Neisser Stausee) gestaut wird, das ein beliebtes Naherholungsgebiet ist. In der Umgebung von Nysa liegen die Orte Grodków (Grottkau) im Norden, Niemodlin (Falkenberg) im Nordosten, Korfantów (Friedland) im Osten, Prudnik (Neustadt O.S.) im Südosten, Głuchołazy (Ziegenhals) im Süden und Otmuchów (Ottmachau) mit dem gleichnamigen Stausee im Westen. Jenseits und entlang der Grenze zu Tschechien, die etwa 20 Kilometer südwestlich verläuft, liegt das Zuckmanteler Bergland.

Geschichte[Bearbeiten]

Ansicht von Neisse in der Schedel’schen Weltchronik
Ansicht von Neisse von Matthäus Merian in der Topographia Bohemiae, Moraviae Et Silesiae. (1650)

Die Stadt Neisse wurde vor 1223 am Zusammenfluss von Glatzer Neiße und Biele vom Breslauer Bischof Lorenz bei einer slawischen Ansiedlung nach flämischem Recht gegründet und mit Deutschen besiedelt. Sie entstand auf einer annähernd quadratischen Fläche und einem gitterförmigen Straßennetz mit einem Ring und Kirchplatz in zentraler Lage. Erstmals erwähnt wurde sie in einer Urkunde vom 23. Mai 1223, als der Neisser Vogt Walter zum Lokator des bischöflichen Gutes Ujest bestellt wurde. Die Stadt gehörte von Anfang an zum Gebiet der Kastellanei Ottmachau, die schon 1155 im Besitz des Bistums Breslau war. Nach der Teilung des Herzogtums Schlesien 1248/51 fiel Neisse zusammen mit dem Ottmachauer Verwaltungsbezirk an das Herzogtum Breslau. Dessen Herzog Heinrich IV. gewährte kurz vor seinem Tod dem Neisser-Ottmachauer Bistumsland die Landeshoheit, in dem die Bischöfe sowohl die geistliche als auch die weltliche Macht ausübten. Gleichzeitig wurde Neisse Residenzort des so geschaffenen Fürstentums Neisse, das 1344 unter Bischof Preczlaw von Pogarell als ein Lehen der Krone Böhmen inkorporiert wurde, die ab 1526 die Habsburger innehatten.

Die bereits 1260 belegte bischöfliche Wasserburg war Mitte des 14. Jahrhunderts in die Stadtbefestigung einbezogen, die damals schon vier Tore aufwies: das Münsterberger, Breslauer, Zoll- und Brüdertor. Über die abgerundete südwestliche Seite des Rings verlief die Straßenverbindung von Wien nach Breslau, wodurch auch Neisse eine Bedeutung im Fernhandel erlangte. In und vor der Stadt entstanden zahlreiche Kirchen, Klöster und andere kirchliche Einrichtungen. Bereits 1239 hatte der Breslauer Bischof Thomas I. in Neisse den Orden der Kreuzherren mit dem doppelten roten Kreuz gegründet, der im Marienspital (Kreuzstift) in der Altstadt angesiedelt worden war. Die Pfarrschule bei St. Jakobus wurde 1366 erstmals erwähnt und 1418 zu einem Gymnasium erhoben. 1428, während der Belagerung durch die Hussiten, konnte sich die Stadt zwar behaupten, jedoch wurden die Vorstädte zerstört. Um diese Zeit hatte Neisse etwa 4500 Einwohner. 1477 wurde das Ottmachauer Kollegiatstift nach Neisse verlegt, wo es seinen Sitz zunächst im Johannesdom und ab 1650 in der Jakobuskirche hatte.

Obwohl Neisse eine bischöfliche Stadt war, fand auch dort ab 1522 die Reformation Eingang. Unter Bischof Jakob von Salza wurde 1575 das Breslauer Priesterseminar nach Neisse verlegt, wo es bis 1655 verblieb. 1586 stiftete Bischof Andreas von Jerin ein Pädagogium für zwölf adlige Schüler. Unter Einbeziehung der Vorstädte bestanden 1596 in Neisse 36 Befestigungstürme (davon neun Tortürme) und Bastionen.

Erst unter Bischof Karl von Österreich wurde ab 1622 die Gegenreformation durchgeführt, mit der die Jesuiten beauftragt worden waren. 1624 gründeten die Jesuiten auf bischöfliche Anregung das Gymnasium Carolinum, das sich zu einer bedeutenden Bildungsstätte entwickelte. Die von Bischof Karl von Österreich beabsichtigte Gründung einer Universität und eines Konvikts konnte wegen dessen Tod 1624 nicht mehr realisiert werden. Bis heute prägen die nach 1650 entstandenen barocken Kirchen und Klosterbauten das Stadtbild, dessentwegen Neisse den Beinamen „Schlesisches Rom“ erhielt.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Neisse 1621 vom Markgrafen Johann Georg, 1632 von den Sachsen und 1642 von den Schweden unter Torstensson besetzt. 1633 wütete die Pest. Durch den nachfolgenden Neubau von Festungsanlagen nach dem niederländischen System, dem die Vorstädte geopfert wurden, wurde das Stadtbild grundlegend verändert. 1729 errichtete Bischof Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg eine neue Bischofsresidenz sowie ein Zentralhospital.

Von wirtschaftlicher Bedeutung waren der Garn- und Leinenhandel sowie der Handel mit österreichischen und ungarischen Weinen, der mit bischöflichen Verordnungen 1552 und 1556 geregelt wurde. Da die Stadt hierfür das Stapelrecht besaß, wurden auf dem Oberring große Weinkeller errichtet. Ebenso erfolgreich wurde jahrhundertelang Neisser Konfekt, eine Pfefferkuchenspezialität, hergestellt. Bedeutung erlangte auch das Goldschmiedehandwerk.

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Neisse mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen. Mit dem Frieden von Berlin wurde die Landesverfassung neu geregelt und eine Neuordnung der Verwaltung eingeleitet, wobei die Befugnisse der bisherigen bischöflichen Regierung fast vollkommen eingeschränkt wurden. Auf dem linken Ufer gegenüber der Altstadt wurde die Zitadelle Fort Preußen errichtet sowie die nach König Friedrich II. benannte Friedrichsstadt, in der u. a. die Garnison untergebracht wurde.

1769 fanden in Neisse diplomatische Verhandlungen zwischen dem österreichischen Kaiser Joseph II. und dem preußischen König Friedrich II. statt. Das Treffen wurde 1857 von Adolph Menzel 1857 in seinem Historiengemälde Begegnung Friedrichs II. mit Kaiser Joseph II. in Neisse im Jahre 1769 dargestellt. Während der Vierten Koalitionskrieges wurde die Festung Neisse vom 23. Februar 1807 bis zum 16. Juni 1807 belagert. Sie konnte unter dem Kommando des Festungskommandanten Eugen von Raumer erfolgreich gehalten werden. Danach kapitulierte die französische Besatzung von General Vandamme.

Die preußischen Reformen brachten 1809 die Einführung der Städteordnung und im darauffolgenden Jahr die Säkularisation des preußischen Teils des Fürstentums Neisse. Damit hörte die Herrschaft der Breslauer Bischöfe in Neisse und im preußischen Teil des Fürstentums auf. Das Kollegiatstift und die Klöster wurden aufgelöst und das Kirchengut enteignet, in Staatsbesitz überführt bzw. teilweise verschleudert. Das gleiche Schicksal widerfuhr den wertvollen Bibliotheken. 1815 wurde der Landkreis Neisse errichtet, der ein Jahr später vom Regierungsbezirk Breslau zum Regierungsbezirk Oppeln umgegliedert wurde.[4] Seither wird Neisse zu Oberschlesien gerechnet.

Plan von Neisse, 1887
Blick auf die Kreuzkirche Neisse (1900/1910)

Ab dem 19. Jahrhundert erlangte die Gardinen- und Spitzenherstellung wirtschaftliche Bedeutung. 1830 entstanden u. a. Fabriken für landwirtschaftliche Maschinen. 1842 wurde in Neisse die Kongregation der Grauen Schwestern von der hl. Elisabeth gegründet, die sich der Pflege Kranker widmet. 1848 erhielt Neisse Eisenbahnanschluss an der Strecke Brieg–Breslau. Weitere Verbindungen folgten 1874 nach Kamenz, 1875 nach Ziegenhals, 1876 nach Neustadt und 1887 nach Oppeln. Ab 1912 verkehrte die Kreisbahn nach Steinau und Weidenau.

Bereits ab 1877 waren mit der Schleifung des inneren Festungsgürtels neue Wohnviertel entstanden. 1910 wurden die südlich gelegenen Vororte Mittel und Nieder Neuland eingemeindet, und am 1. Juli 1911 wurde Neisse ein selbständiger Stadtkreis.[5] Noch vor dem Ersten Weltkrieg wurden in Neisse die katholisch geprägten Vereinigungen Quickborn und Volkshochschule Heimgarten gegründet. Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden wegen des starken Zustroms von Flüchtlingen aus Ostoberschlesien neue Wohnviertel. 1921 wurde die Gemeinde Ober Neuland mit dem Missionshaus Heiligkreuz eingemeindet. Bei den Reichstagswahlen war bis 1933 die Zentrumspartei stärkste Partei im Stadtkreis Neisse.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Neisse zur Festung erklärt. Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner verurteilte am 22. März 1945 den Kommandanten der Festung Neisse, Oberst Georg Sparre, und dessen Stellvertreter ohne Verfahren zum Tode, weil sie die Festung der Roten Armee fast kampflos überlassen hätten.[6] Die Urteile wurden nicht vollstreckt.

Am 24. März 1945 wurde Neisse von sowjetischen Truppen eingenommen. Schon vorher war die Bevölkerung aufgefordert worden, die Stadt zu verlassen. Unter der sowjetischen Besetzung wurde Neisse, das bis dahin keine Kriegsschäden erlitten hatte, zu etwa 80 % zerstört. Betroffen waren vor allem die Häuser am Ring sowie die Häuserzeilen entlang der Hauptstraßen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Die St.-Jakobs-Kirche
Blick in die Schatzkammer

Nach der Kapitulation am 8. Mai 1945 wurde Neisse wie fast ganz Schlesien unter polnische Verwaltung gestellt und in Nysa umbenannt. Ein Teil der deutschen Bevölkerung kehrte in die Stadt zurück, die weitere Schäden durch Brandstiftungen erlitten hatte. Im Dezember 1945 befanden sich in der Stadt noch etwa 8700 Deutsche sowie 5000 neu angesiedelte Polen, die zum Teil Vertriebene aus den von der Sowjetunion okkupierten polnischen Ostgebieten waren. Anfang Juni 1946 wurde die deutsche Bevölkerung aufgrund der Bierut-Dekrete nahezu vollständig vertrieben. Die verbliebene deutsche Minderheit wurde erst nach der politischen Wende von 1989/90 anerkannt. Bei der Volkszählung von 2002 wurden nur mehr 98 Personen (0,2 % der Einwohnerzahl) mit deutscher Nationalität gezählt. Heute ist Nysa ein bedeutendes Wirtschafts- und Kulturzentrum.[7]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen von Nysa nach jeweiligem Gebietsstand:[8]

Jahr Einwohner
1871 19.372¹
1880 20.507
1885 21.837
1890 22.444
1910 25.938
1919 29.415
1925 32.604
Jahr Einwohner
1933 35.037
1939 35.433
1975 37.300
1983 43.500
1995 48.899
2000 48.234
2005 47.545

¹ davon 4.075 Soldaten

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Kämmereigebäude nach der Rekonstruktion des Fassadenschmucks 2011
St.-Peter-und-Paul-Kirche
  • In der Schedelschen Weltchronik von 1493 ist Schlesien mit den Veduten von Breslau und Neisse vertreten, den beiden ersten Stadtansichten des Landes überhaupt.
  • Die gotische St.-Jakobus-Kirche wurde am Platz einer Vorgängerkirche von 1198 in den Jahren von 1401 bis 1430 als dreischiffige Hallenkirche erbaut und mehrfach erweitert. Neben der großen Kirche befindet sich der freistehende unvollendete Glockenturm von 1474–1516, in dem die Matthias-Glocke von 1498 hängt. Im Innern der ehemaligen Kathedrale befinden sich die Gräber von sieben Breslauer Bischöfen. Die Freskenmalerei der Dreifaltigkeitskapelle schuf 1753 Felix Anton Scheffler. Die Instandsetzung des Kirchendaches und der Bausubstanz erfolgte wenige Jahre nach Kriegsende. Es war eine Gemeinschaftsleistung der deutschen Restbevölkerung und der polnischen Neubürger.
    • Im Glockenturm der St.-Jacobus-Kirche befindet sich eine Schatzkammer mit kirchlichen Geräten. Gezeigt werden kostbare liturgische Geräte, die während des Krieges eingemauert waren und nur zufällig wiedergefunden wurden. Die Einrichtung der Schatzkammer wurde durch großzügige Geldspenden aus Deutschland möglich.
  • Das Kämmereigebäude entstand zwischen 1602 und 1604 im Stil der Spätrenaissance durch die Initiative von Bischof Johann VI. von Sitsch. Zuvor stand auf dem Gelände des Gebäudes eine kleine Markthalle, welche 24 Stände beherbergte. Im Kämmereigebäude war die Verwaltung des Fürstentums Neisse untergebracht. Während der Napoleonischen Kriegen wurde das Gebäude 1807 zerstört und erst 1890 wieder aufgebaut. Nach dem Einmarsch der Roten Armee im Jahr 1945, wurde das Gebäude geplündert und in Brand gesteckt. Der eingestürzte Schaugiebel wurde nach dem Krieg in seiner Kubatur rekonstruiert, so dass die städtische Bibliothek in das Gebäude einziehen konnte. 2011 erfolgte eine Rekonstruktion des Zierrats und es Figurenschmucks der Fassade in Anlehnung an den Vorkriegszustand.[9]
  • Die St.-Peter-und-Paul-Kirche wurde 1720–1730 als Stiftskirche der Kreuzherren mit dem doppelten roten Kreuz vom Hofbaumeister Michael Klein und nach dessen Tod von seinem Nachfolger Felix Anton Hammerschmidt nach dem Vorbild von St. Nikolaus auf der Prager Kleinseite vollendet. Die Fresken schufen die Brüder Christoph Thomas und Felix Anton Scheffler.[10] Die Kirche besitzt eine reiche Barockausstattung mit zahlreichen Gemälden von Christian Philipp Bentum und Johann Melchior Brandeis.
  • Der barocke Schöne Brunnen wurde 1686 von Wilhelm Helleweg geschaffen. 1942 wurde das Brunnengitter zum Schutz vor Kriegszerstörungen abmontiert und eingelagert, nach Kriegsende 1946 gestohlen. Nach dem Wiederauffinden konnte er nach der Restaurierung 1969 wieder aufgestellt werden. 2000 bekam der Brunnen wieder seine goldene Bekrönung aufgesetzt.
  • St.-Annen-Jesuitenkolleg ein Barockbau von 1709
  • Zweitürmige, ehemalige Jesuitenkirche St. Marien, ein Barockbau von 1688–1692
  • Das barocke Gymnasium Carolinum von 1722–1725
  • Palast der Breslauer Bischöfe von 1722–1725
  • Jerusalemer Friedhof mit dem Grabmal von Joseph von Eichendorff
  • Garnisonsfriedhof
  • Festungsanlage Fort Preußen von 1744
  • Rathausturm: Dieses Kennzeichen der Neisser Altstadt wurde in moderner Form wiederaufgebaut.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Siehe Hauptartikel: Wappen von Nysa

Das Wappen der Stadt zeigt auf rotem Grund sechs silberne Lilien, die drei zu zwei zu eins gestellt sind.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Gedenktafel für den Zoodirektor Bernhard Grzimek

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Maria Merkert
Gedenktafel für den Schriftsteller Max Herrmann-Neiße
Gedenktafel für den Nobelpreisträger Konrad Bloch

Weitere mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Gemeinde[Bearbeiten]

Die Stadt- und Landgemeinde Nysa zählt auf einer Fläche von 217,6 km² rund 60.000 Einwohner und gliedert sich neben dem gleichnamigen Hauptort in folgende Ortsteile:

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hugo Weczerka (Hrsg.): Handbuch der historischen Stätten. Bd. Schlesien. Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 331–338.
  • Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen: Schlesien. München/Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 669–679.
  • Bernhard W. Scholz: Das geistliche Fürstentum Neisse. Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2011, ISBN 978-3-412-20628-4.
  • Neiße. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 12, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien 1885–1892, S. 43.
  • Ferdinand Minsberg, Geschichtliche Darstellung der merkwürdigsten Ereignisse in der Fürstenthums Stadt Neisse, Digitalisat

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nysa – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 9. Juli 2014.
  2. Manchmal auch in der Schreibweise Neiße
  3. Neugliederung der Provinz Schlesien
  4. Landkreis Neisse
  5. Stadtkreis
  6. Generaloberst Sigfrid Henrici hatte noch als OB der 1. Panzerarmee kriegsgerichtlich klären lassen, dass Sparre nach schwerer Herzattacke im Lazarett lag und später ambulant behandelt werden musste, somit schuldlos war. Schörner bestand auf sofortiger Erschießung, obwohl Heinrici unter Darlegung obigen Sachverhalts interveniert hatte. GdI Friedrich Schulz als OB der 17. Armee untersagte die Exekution, und erst unter dem Eindruck einer erneuten Gegendarstellung von Heinrici, von Schulz unterstützt, verzichtete Schörner auf die Befolgung des Befehls. Der vermeintliche Stellvertreter Sparres war Major Dr. Jüngling.
  7. Franz Christian Jarczyk: Neisse. Bergstadtverlag Korn 1994, ISBN 3-87057-196-9
  8. Quellen der Einwohnerzahlen:
    1880, 1890, 1919, 1925, 1933, 1939: [1] – 1885: [2] – 1910: [3] – 1975: Heinz Rudolf Fritsche: Schlesien Wegweiser. Bechtermünz Verlag, Augsburg 1996 – 1983: Encyklopedia Powszechna PWN – 1995, 2000, 2005: [4]
  9. [5]
  10. Ludwig Petry, Josef Joachim Menzel (Hrsg.): Geschichte Schlesiens. Band 2, ISBN 3-7995-6342-3, S. 184, 186 und 193.