Nytwa

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Stadt
Nytwa
Нытва
Vorlage:Infobox Ort in Russland/Wartung/Flagge
Föderationskreis Wolga
Region Perm
Rajon Nytwa
Bürgermeister Fjodor Obuchow
Erste Erwähnung 1623
Stadt seit 1942
Fläche 25 km²
Bevölkerung 19.041 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 762 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 120 m
Zeitzone UTC+6
Telefonvorwahl (+7) 34272
Postleitzahl 617000, 617001
Kfz-Kennzeichen 59, 81, 159
OKATO 57 234 501
Website admnytva.perm.ru
Geographische Lage
Koordinaten 57° 56′ N, 55° 20′ O57.93333333333355.333333333333120Koordinaten: 57° 56′ 0″ N, 55° 20′ 0″ O
Nytwa (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Nytwa (Region Perm)
Red pog.svg
Lage in der Region Perm
Liste der Städte in Russland

Nytwa (russisch Нытва) ist eine Stadt in der Region Perm (Russland) mit 19.041 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im Vorland des Mittleren Urals etwa 70 km westlich der Regionshauptstadt Perm am gleichnamigen Fluss Nytwa unweit dessen Mündung in die Kama.

Nytwa ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Die Stadt ist über eine 37 Kilometer lange Zweigstrecke (nur Güterverkehr) mit der Station Tschaikowskaja der Transsibirischen Eisenbahn verbunden.

Geschichte[Bearbeiten]

Nytwa wurde erstmals 1623 urkundlich erwähnt; der Name steht in der Komi-Sprache etwa für Fluss mit sumpfigen Ufern.

1756 wurde hier durch die Familie Stroganow die Kupferhütte Nytwenski Sawod errichtet, zu dessen Zweck der Fluss zu einem 8 km² großen Stausee („Teich“) aufgestaut wurde. 1768 wurde die Hütte in ein Eisenwerk umgewandelt, welches zunächst Ausrüstungen und Werkzeuge für die örtliche Flussschiffswerft produzierte.

In den 1930er Jahren erfolgte der Um- und Ausbau des Eisenwerkes und 1942 erhielt der Ort unter dem heutigen Namen Stadtrecht.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1959 19.185
1970 17.491
1979 16.890
1989 21.861
2002 20.660
2010 19.041

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Architekturensemble des Eisenwerkes mit Produktions-, Verwaltungs- und Wohngebäuden des 19. Jahrhunderts ist teilweise erhalten. Seit 1958 existiert ein Historisches und Heimatmuseum.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Das metallurgische Werk in Nytwa stellt Bimetall- und Edelstahlerzeugnisse her. Daneben gibt es Betriebe der holzverarbeitenden (Sperrholz) und Lebensmittelindustrie sowie der Bauwirtschaft.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten]