Oțelul Galați

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FC Oțelul Galați
FC Otelul Galati.svg
Voller Name Fotbal Club Oțelul Galați
Gegründet 1964
Stadion Stadionul Oțelul
Plätze 13.932
Präsident RumänienRumänien Marius Stan
Trainer vakant
Homepage www.otelul-galati.ro
Liga Liga 1
2013/14 10. Platz

FC Oțelul Galați ist ein rumänischer Fußballverein aus Galați. Der Name des Vereins ist von dem rumänischen Wort oțel („Stahl“) abgeleitet. Er spielt seit 1991 in der ersten rumänischen Fußballliga.

Geschichte[Bearbeiten]

Oțelul Galați wurde 1964 gegründet. Erstmals stieg der Verein 1986 in die erste rumänische Liga, die Divizia A, auf. 1988 qualifizierte er sich als Viertplatzierter das erste Mal für den UEFA-Pokal und konnte dort einen 1:0-Sieg gegen Juventus Turin erringen. Bei diesem Spiel wurde mit 35.000 Zuschauern auch der derzeitige Zuschauerrekord der Vereinsgeschichte erreicht.

Nach zwei weiteren vierten Plätzen in den Jahren 1996/97 und 1997/98 belegte Oțelul unter Trainer Costel Orac am Ende der Saison 2002/03 nur Rang 13 und musste in den Relegationsspielen gegen FC Oradea, den Vertreter aus der Divizia B, antreten. Obwohl sich der Gegner durchsetzte, durfte Oțelul erstklassig bleiben, da die beiden Ortsrivalen Astra Ploiești und FC Petrolul Ploiești im Sommer 2003 fusionierten und dadurch ein Platz im Oberhaus frei wurde. Ein Jahr später erreichte der Verein das Finale der Cupa României 2003/04, das mit 0:2 gegen Dinamo Bukarest verloren ging.

Am 27. Dezember 2005 wurde mit Petre Grigoraș ein neuer Trainer verpflichtet. Grigoraș hatte während der Hinrunde 2005/06 seinen Vertrag bei Farul Constanța aufgelöst und ersetzte Interimstrainer Gigi Ion, der diese Rolle im November 2005 nach der Kündigung von Aurel Șunda übernommen hatte.[1] Anfang Juli 2009 verließ Grigoraș den Verein in Richtung Politehnica Iași und wurde durch Dorinel Munteanu ersetzt.[2]

In der Saison 2010/11 wurde Oțelul Galați zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte rumänischer Meister und qualifizierte sich damit direkt für die Gruppenphase der UEFA Champions League. Dort schieden sie nach der Vorrunde nach sechs Niederlagen als Gruppenletzter aus. Im Juli 2011 gewann Oțelul den Rumänischen Supercup durch einen 1:0-Sieg gegen Steaua Bukarest.

In den Folgejahren spielte der Verein allerdings wieder eine mittelmäßige Rolle und kämpft aktuell gegen den Abstieg aus der ersten rumänischen Liga.

Mannschaft 2014/15[Bearbeiten]

(Stand: 26. April 2015)

Nr. Position Name
1 RumänienRumänien TW Dumitru Hotoboc
4 FrankreichFrankreich AB Mohamadou Sissoko
5 RumänienRumänien AB Constantin Miselaricu
6 RumänienRumänien AB Mihai Leca
7 RumänienRumänien MF Laurențiu Iorga
8 RumänienRumänien MF Cosmin Stoian
9 RumänienRumänien ST Cristian Cristea
10 RumänienRumänien MF Florin Cernat ((C)Kapitän der Mannschaft)
11 AlgerienAlgerien MF Jugurtha Hamroun
13 RumänienRumänien AB Andrei Miron
14 FrankreichFrankreich MF Sanaa Altama
17 RumänienRumänien AB Sorin Cucu
17 RumänienRumänien MF Stelian Cucu
18 PortugalPortugal MF Helder Tavares
20 RumänienRumänien MF Iulian Popa
22 RumänienRumänien TW Gabriel Abraham
23 RumänienRumänien AB Lucian Murgoci
24 RumänienRumänien AB Daniel Popescu
28 PortugalPortugal MF Ruben Brigido
Nr. Position Name
29 RumänienRumänien MF Ciprian Milea
30 RumänienRumänien MF Robert Tatar
34 BelgienBelgien ST Jeanvion Yulu-Matondo
72 RumänienRumänien AB Robert Moglan
77 Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo TW Yves Makabu-Makalambay
80 RumänienRumänien MF Emil Dică
88 Zypern RepublikRepublik Zypern AB Athos Solomou
95 RumänienRumänien MF Razvan Gradinaru
96 RumänienRumänien ST Alexandru Tudorie
RumänienRumänien TW Mihai Plopeanu
RumänienRumänien AB Adrian Rusu
DeutschlandDeutschland AB Emir Kücükakgül
RumänienRumänien MF Alexandru Zaharia
AustralienAustralien MF Julius Davies
RumänienRumänien MF Mihai Adascalitei
RumänienRumänien MF Tiberiu Stan
TurkeiTürkei ST Cenk Firat
OsterreichÖsterreich ST Serkan Çiftçi
RumänienRumänien ST Emil Jula

Ehemalige Trainer[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jurnalul Național vom 27. Dezember 2005, abgerufen am 28. November 2005 (rumänisch)
  2. 9am.ro vom 2. Juli 2009, abgerufen am 28. November 2005 (rumänisch)

Weblinks[Bearbeiten]