O-Zone

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O-Zone
Allgemeine Informationen
Genre(s) Dance bzw. Pop
Gründung 1998
Auflösung 2005
Letzte Besetzung
Dan Bălan
Gesang
Radu Sîrbu
Gesang
Arsenie Toderaș

O-Zone war eine Boygroup aus Moldawien.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang [Bearbeiten]

1998 wurde in Chișinău ein Casting abgehalten, um eine moldawische Boygroup zu formieren.

Nach ersten Auftritten in ihrer moldawischen Heimat wurde 2002 das rumänische Plattenlabel Catmusic auf die drei Freunde aufmerksam. Sie erhielten einen Plattenvertrag und im Sommer 2002 erschien ihre erste Single Numai Tu. Der Song wurde zu einem Senkrechtstarter und erreichte auf Anhieb Platz 1 der rumänischen Charts. Mit ihrer zweiten Single Despre Tine konnten O-Zone diesen Erfolg wiederholen und auch das 2002 veröffentlichte Album Number 1 verkaufte sich gut.

Im Sommer 2003 erschien das zweite Album der Band, DiscO-Zone. Es entwickelte sich in Rumänien zum meistverkauften Dance-Album des Jahres. Erste Single aus dem Album war Dragostea din teï, zunächst nur in Rumänien ein Hit.

Im Februar 2004 wurden italienische Produzenten auf den Song aufmerksam und produzierten mit der aus Rumänien stammenden Sängerin Haiducii ohne Zustimmung von O-Zone eine Cover-Version von Dragostea din teï. Diese Aufnahme stürmte die italienischen Charts und war allein 20 Wochen Platz 1 der Dance-Charts. Als Strafe für das unerlaubte Covern musste Haiducii umgerechnet 10.000 Euro bezahlen.

Daraufhin nahm die italienische Plattenfirma Time Records Kontakt zu O-Zone auf, gab ihnen einen einjährigen Plattenvertrag und veröffentlichte ihre Originalversion in mehreren europäischen Ländern. Nach Spitzenplatzierungen in Spanien, Italien, Frankreich, Belgien und Tschechien erreichten O-Zone am 7. Juni 2004 die Spitze der deutschen Singlecharts. Dort blieb Dragostea din teï 14 Wochen lang und war damit der größte Nummer-eins-Hit des Jahres 2004. Am 20. Juni 2004 wurde der Song auch in Österreich (13 Wochen) und der Schweiz (14 Wochen) Nummer eins.

Darüber hinaus verhalf das Lied Gary Brolsma als Soundtrack zu seinem auf YouTube veröffentlichten Playback-Video über Nacht zu weltweiter Berühmtheit ("the Numa Numa Guy"). Sein Beitrag löste eine regelrechte Flut von Nachahmern aus und machte das Genre des Playback-Videos in den ersten Jahren der Web-Video-Platform zu einem wichtigen Trend.[1]

Für Dragostea din teï wurden die drei Moldawier im April 2005 mit dem Echo für die beste Rock/Pop-Single ausgezeichnet. Bald darauf löste sich die Band auf und die Mitglieder begannen Solokarrieren.

Diskografie [Bearbeiten]

Studioalben [Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkung
DE AT CH
1999 Dar, unde esti Erstveröffentlichung: 2. September 1999[3]
2002 Number 1 Erstveröffentlichung: 17. August 2002
2004 DiscO-Zone 16
(12 Wo.)
15
(15 Wo.)
7
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Juni 2004

Single-Chartplatzierungen [Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkung
DE AT CH
2004 Dragostea din teï
DiscO-Zone
1
(31 Wo.)
1
(41 Wo.)
1
(39 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. April 2004
2004 Despre Tine
DiscO-Zone
9
(17 Wo.)
4
(19 Wo.)
9
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Oktober 2004

Weitere Veröffentlichungen [Bearbeiten]

  • 1999: Kayla my dear deggie
  • 2002: Numai Tu

Auszeichnungen [Bearbeiten]

  • Echo
    • 2005: für „Hit des Jahres national/international“ (Dragostea din teï)[4]
  • Platin-Schallplatte
    • Österreich
      • 2004: für die Single „Dragostea din teï“[6]
    • Schweiz
      • 2004: für die Single „Dragostea din teï“[7]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Internetberühmtheiten – Der falsche Typ, sueddeutsche.de
  2. a b Chartquellen: DE AT CH
  3. Dar, unde esti
  4. http://www.echopop.de/der_echo/die_preistraeger?eid=21
  5. http://www.musikindustrie.de/gold_platin_datenbank/
  6. http://www.ifpi.at/?section=goldplatin
  7. a b http://swisscharts.com/awards.asp?year=2004