OPEC-Geiselnahme

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Die OPEC-Geiselnahme fand Ende Dezember 1975 in Wien statt. Terroristen überfielen das Hauptquartier der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und nahmen mehrere Erdölminister und deren Mitarbeiter gefangen. Anführer der sich selbst als Arm der arabischen Revolution bezeichnenden Gruppe war Ilich Ramírez Sánchez, der auch als Carlos, der Schakal bekannt war. Als Drahtzieher hinter den Anschlägen wird Libyen vermutet, was allerdings nicht bewiesen ist. Der Tatbeteiligte Hans-Joachim Klein sagte u. a. aus, Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi habe die Aktion initiiert, um die Erdölpreise zu manipulieren. Das sei ihm aber erst hinterher klar geworden.

Chronologie[Bearbeiten]

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Kommentar: Wer wo wann schoss, sollte doch mit Quellen versehen sein. + Carlos hat ja wohl den "Auftrag" trotz Gelegenheit nicht erfüllt...

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Am 6. Oktober 1973 begannen Ägypten und Syrien gemeinsam mit einem Überraschungsangriff den Jom-Kippur-Krieg gegen Israel. Jom Kippur ist der höchste israelische Feiertag.

Die Organisation der Erdöl exportierenden Länder (OPEC) drosselte bewusst die Fördermengen um etwa fünf Prozent, um die westlichen Länder bezüglich ihrer Unterstützung Israels unter Druck zu setzen. Am 17. Oktober 1973 stieg der Ölpreis von rund drei US-Dollar pro Barrel (159 Liter) auf über fünf Dollar (= etwa 70 Prozent). Im Verlauf des Jahres 1974 stieg der Ölpreis auf über zwölf US-Dollar. Am Ölembargo nahmen Iran, Algerien, Irak, Katar, Kuwait, Libyen, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate teil.

Die Geiselnahme[Bearbeiten]

Am 21. Dezember 1975 fuhr das sechsköpfige Terrorkommando am späten Vormittag vom Hotel Hilton nahe dem Stadtpark, wo die Terroristen Zimmer gemietet hatten, mit der Straßenbahn über die Ringstraße. An der Haltestelle Schottentor stiegen die Terroristen aus und gingen die wenigen Meter bis zur OPEC-Zentrale am Wiener Dr.-Karl-Lueger-Ring. Die Terroristen betraten um 11:45 Uhr die OPEC-Zentrale, ohne dass sie sich zuvor hatten ausweisen müssen oder ihre mit Waffen und Sprengstoff bepackten Taschen kontrolliert worden wären. Dann gingen sie zum Konferenzsaal im ersten Stock des Gebäudes, wo elf Minister sowie hochrangige OPEC-Vertreter über eine eventuelle Erhöhung der Erdölpreise berieten.

Im Hausflur hielten sich rund 30 internationale Journalisten auf. Zwei Beamte der Polizei in Zivil bewachten die Gänge und den Konferenzsaal. Die Terroristen zogen ihre Schusswaffen. Einer der Polizeibeamten, der 65-jährige und kurz vor seiner Pensionierung stehende Anton Tichler, stellte sich Carlos entgegen. „Sind Sie Polizist?“ fragte ihn dessen deutsche Komplizin Gabriele Kröcher-Tiedemann (1951–1995), genannt Nada. Als der Polizist die Frage bejahte, schoss die Terroristin angeblich auf ihn und verletzte ihn dabei tödlich. Außerdem soll sie den irakischen OPEC-Angestellten Alaa Hassan Khafali getötet haben, der sich den Terroristen entgegenstellte.[1]

Die Terroristen konnten etwa 62 Personen in ihre Gewalt bringen, darunter alle elf Minister der OPEC-Staaten sowie weitere Delegationsmitglieder und deren Mitarbeiter. Der libysche Delegierte Jusuf al-Azmarly, der einem der Täter die Schusswaffe entreißen wollte, wurde von Carlos erschossen.[2]

Nachdem wenige Minuten später die ersten Polizeikräfte eintrafen, schossen die Terroristen aus den straßenseitigen Fenstern. Drei Beamte versuchten, in das Gebäude einzudringen und stürmten die Treppe hinauf. Daraufhin eröffnete der deutsche Terrorist Hans-Joachim Klein das Feuer. Auch eine Handgranate wurde von den Terroristen geworfen. Der Sicherheitswachebeamte Kurt Leopolder von der Wiener Alarmabteilung wurde dabei von einem Projektil getroffen, konnte jedoch das Feuer erwidern. Klein erlitt dabei einen Bauchschuss.

Später überbrachte eine OPEC-Mitarbeiterin eine Botschaft der Terroristen. Darin wurde um eine „Feuerpause“ ersucht, um die beiden Schwerverletzten, den Polizeibeamten sowie den Terroristen Klein, in ein Krankenhaus zu bringen. Klein wurde ins Wiener Allgemeine Krankenhaus (AKH) transportiert. Dort wurde festgestellt, dass ein Querschläger bei ihm schwere Verletzungen im Bauchraum verursacht hatte, wobei das Projektil in der Wirbelsäule steckte.

Der OPEC-Anschlag war der erste dieser Art in Österreich, zudem kam er völlig überraschend, denn eine Attacke auf ein Ziel mit arabischem Hintergrund hatte niemand erwartet. Es gab keine Einsatz- oder Krisenpläne und nur wenige schusssichere Westen. Man improvisierte: Während der TV-Übertragung einer Sportveranstaltung im österreichischen Fernsehen wurde ein Insert eingeblendet, wonach sich in der Freizeit befindliche Polizisten bei der Bundespolizeidirektion Wien melden sollten.

Die Terroristen waren mäßig vorbereitet: Nur drei Tage vor dem Überfall hatten sie die Waffen sowie Instruktionen von Mitarbeitern der libyschen Botschaft („Volksbüro“) in Wien erhalten. Die Tötung des libyschen Delegierten durch Carlos gab später immer wieder Anlass zu Spekulationen, ob tatsächlich Libyen für den Überfall verantwortlich sei. Klein bestätigte bei seinem Prozess fünfundzwanzig Jahre später die Urheberschaft Libyens.

Forderungen[Bearbeiten]

Zunächst verlangten die Terroristen ein Gespräch mit dem libyschen Botschafter in Wien. Dieser war zu dieser Zeit aber in Prag. Stattdessen sprachen sie mit dem irakischen Geschäftsträger. Danach schickten sie den algerischen Ölminister Abdesselam aus dem OPEC-Gebäude, der ein sechseinhalbseitiges Kommuniqué in französischer Sprache übergeben sollte. Dieses Kommuniqué sollte im Zweistundentakt im Rundfunk verlesen werden, ansonsten werde jede Viertelstunde eine Geisel erschossen.

Die vom „Arm der arabischen Revolution“ – so die Selbstbezeichnung des Terrorkommandos – in dem Kommuniqué geäußerten Meinungen und Forderungen waren:

  • Israel dürfe von keinem muslimischen Staat anerkannt werden
  • Erklärung des Irans zum Agenten des amerikanischen Imperialismus
  • die Erdölquellen im arabischen Raum sollten verstaatlicht werden
  • die Ölstaaten sollten den palästinensischen Widerstand finanzieren
  • Das arabische Volk sei von einem „gewaltigen Komplott“ bedroht, an dem der „amerikanische Imperialismus“, „zionistische Aggressoren“ sowie „kapitulationsbereite“ arabische Regierungen beteiligt seien

Am Ende des Kommuniqués gab es eine Entschuldigung der Terroristen „für die Schwierigkeiten, die unsere Aktion dem friedliebenden österreichischen Volk gebracht haben“.

Verhandlungen[Bearbeiten]

Als Vermittler zu den Terroristen trat der Geschäftsträger der irakischen Botschaft, Riyadh al Assawi auf, der sich selbst den Sicherheitsbehörden dafür angeboten hatte. Die Terroristen, die sich mit Amphetamin-Substanzen wachhielten, wollten am folgenden Tag um sieben Uhr früh mit einem Autobus zum Flughafen Wien-Schwechat gebracht werden, wo ein Flugzeug bereitstehen sollte.

Im Bundeskanzleramt versammelten sich die Regierungsmitglieder zu einem außerordentlichen Ministerrat. Bundeskanzler Bruno Kreisky unterbrach seinen Schiurlaub am Arlberg und traf gegen 18 Uhr in Wien ein. Kreisky erklärte sich mit der Verlesung des Kommuniqués im Radio einverstanden.

Der von Kreisky geleitete Krisenstab stellte Bedingungen für den freien Abzug der Terroristen:

  • Alle Geiseln müssten sich damit einverstanden erklären, ausgeflogen zu werden.
  • Alle Geiseln müssten nach der ersten Landung freigelassen werden.
  • Alle Österreicher sowie die in Österreich lebenden OPEC-Mitarbeiter müssten vor dem Abflug freigelassen werden.

Die Terroristen nahmen die Bedingungen an, verlangten jedoch, dass der schwerverletzte Klein mitfliegen müsse.

In einer Presseerklärung ließ Bundeskanzler Kreisky verlautbaren: „Das oberste Gebot ist, Menschenleben zu retten. Es ist schon genug Unglück geschehen, und da wir wissen, dass die Drohungen sehr, sehr ernst zu nehmen sind, bestimmt das nicht zuletzt unser Handeln.“

Der Abzug der Terroristen[Bearbeiten]

Wie vereinbart, stand am Morgen des 22. Dezember ein Post-Autobus – die Zielangabe über der Windschutzscheibe meldete „Sonderfahrt“ – vor dem OPEC-Gebäude. Die OPEC-Angestellten wurden von den Terroristen freigelassen, die kurz vor acht Uhr den Bus mit den 33 verbliebenen Geiseln – die elf Minister sowie 22 Delegierte – betraten. Dann fuhr der Bus in Begleitung von Streifenwagen zum Flughafen Wien-Schwechat.

Der Terrorist Klein wurde mit dem Krankenwagen zum Flughafen gebracht. Dabei wurde er vom Wiener Internisten Wiriya Rawenduzy begleitet, der auch als Arzt beim österreichischen Roten Kreuz tätig war. Rawenduzy, ein irakischer Kurde, war Mitte der 1950er Jahre nach Wien gekommen, um dort Medizin zu studieren. Nachdem Rawenduzy im Radio vom Überfall gehört hatte, war er zum OPEC-Gebäude gekommen und hatte seine Dienste angeboten. Er kannte viele Mitarbeiter der Erdölorganisation und war zudem Übersetzer für Arabisch und Persisch. Robert Danzinger, ein hoher Polizeibeamter und designierter Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, hatte die Leitung des Einsatzes übernommen. Der noch amtierende Generaldirektor Oswald Peterlunger wollte sich in die Angelegenheit nicht mehr einmischen. Danzinger sprach Rawenduzy an und fragte ihn im Namen Kreiskys, ob der Arzt bereit wäre, den verletzten Terroristen auf dem Flug zu begleiten und medizinisch zu versorgen. Zuvor hatte bereits ein anderer angefragter Arzt mit Hinweis auf seine Familie dieses Angebot abgelehnt. Rawenduzy sagte zu.

Den Terroristen wurde eine DC-9 der Austrian Airlines (AUA) zur Verfügung gestellt, die österreichischen AUA-Piloten Manfred Pollak und Otto Herold hatten sich für diesen Flug freiwillig gemeldet. Nachdem der Bus auf dem Rollfeld angekommen war, stieg Carlos aus und begab sich in das Innere des Flugzeugs, verließ es jedoch bald wieder. Direkt vor dem heckseitigen Treppenaufgang zur Maschine schüttelten Vermittler Al-Azzawi sowie der dort eingetroffene Innenminister Otto Rösch jeder Geisel die Hand. Bevor sich Carlos als Letzter in das Flugzeug begab, gab er ebenfalls Rösch die Hand. Bilder dieses Handschlags gingen um die Welt, in internationalen Medien gab es dafür viel Kritik. In der deutschen Tageszeitung Die Welt wurde das Bild mit den Worten kommentiert: „Danke verbindlichst für die reibungslose Abfertigung.“ Carlos hätte ihm die Hand entgegen gestreckt, welche dieser „im Reflex“, wie Rösch sich rechtfertigte, ergriffen habe. Röschs Handschlag mit Carlos wurde in den österreichischen Medien noch jahrelang immer wieder diskutiert.

Der Flug und das Ende der Geiselnahme[Bearbeiten]

Das Flugzeug verließ Österreich zunächst mit unbekanntem Kurs. Erst in der Luft erfuhren die Piloten vom Zielort Algier. Dort konnte der angeschossene, schwer verletzte Klein in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Außerdem wurden einige Geiseln freigelassen.

Der Flug wurde nach Tripolis fortgesetzt, der libysche und algerische Ölminister und vier weitere Geiseln verließen die Maschine. Die Terroristen sowie die restlichen Geiseln blieben an Bord.

Das Flugzeug flog am 23. Dezember 1975 zurück nach Algier. Dort wurden gegen die Zusicherung freien Geleites für die Terroristen die letzten beiden Geiseln, der saudische und iranische Ölminister, freigelassen. Die Terroristen wurden in einer Villa untergebracht. Österreich verlangte daraufhin die Auslieferung der Terroristen. Dies wurde jedoch von Algerien mit der Begründung abgelehnt, dass es kein Auslieferungsabkommen mit Österreich gebe.

Carlos und seine Mittäter konnten am 31. Dezember 1975 ungehindert nach Libyen ausreisen. Medienberichten zufolge hatte Carlos von libyscher Seite den Auftrag erhalten, den saudi-arabischen Ölminister Yamani sowie dessen iranischen Kollegen Jamshid Amuzegar zu ermorden, beide hätten sich aber mit einer hohen Summe bei Carlos freigekauft.

Die juristischen Konsequenzen[Bearbeiten]

Ein wesentliches Problem für die juristische Aufarbeitung des Falls ergab sich aus der mangelnden Spurensicherung am Wiener Tatort. Der österreichischen Polizei wurde von der OPEC lediglich ein Zeitraum von einer Stunde eingeräumt, um die Räumlichkeiten zu untersuchen.

Im August 1994 wurde Carlos im Sudan verhaftet und nach Frankreich ausgeliefert. Dort wurde er wegen Mordes an zwei Polizisten sowie an einem Libanesen und wegen weiterer Anschläge zu lebenslanger Haft verurteilt. Auf österreichischer Seite wurde zunächst überlegt, eine Auslieferung Carlos' zu beantragen, nach der Verurteilung wurde darauf aber verzichtet. Carlos verbüßt seine Strafe in einem Hochsicherheitsgefängnis bei Paris.

Hans-Joachim Klein lebte über zwei Jahrzehnte unter falschem Namen in einem französischen Dorf. 1998 wurde Klein von der französischen Polizei in Zusammenarbeit mit dem BKA verhaftet und 2000 in Deutschland vor Gericht gestellt. Wegen des OPEC-Überfalls wurde er zu neun Jahren Haft verurteilt. Im Dezember 2003 wurde er begnadigt und freigelassen. Er lebt heute wieder in Frankreich. Klein ist davon überzeugt, dass Libyen Auftraggeber der Geiselnahme war. Dabei ging es darum, Ölminister Yamani zu beseitigen, der eine Ölpreispolitik verfolgte, die der libyschen zuwiderlief. Klein bestätigt auch die Morde der Tatbeteiligten Carlos und Kröcher-Tiedemann.

Gabriele Kröcher-Tiedemann wurde nach einem Schusswechsel an der Schweizer Grenze 1977 verhaftet. Dabei wurden zwei Zollbeamte durch Schüsse schwer verletzt. Nach der Verbüßung einer zehnjährigen Haftstrafe wurde sie im Dezember 1987 an Deutschland ausgeliefert. 1990 kam sie in Köln vor Gericht, wurde jedoch mangels Beweisen von der Mordanklage freigesprochen. Kröcher-Tiedemann starb 1995 mit 44 Jahren.

Der Libanese Anis Al-Nakasch, genannt Khalid, wurde fünf Jahre nach dem OPEC-Überfall in Paris wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Jedoch wurde er bereits nach zehn Jahren wieder freigelassen, wobei Medienberichte von Interventionen aus dem Iran sprachen. Al-Nakasch lebte später als Geschäftsmann in Beirut und bekannte sich in einem TV-Interview zu seiner Beteiligung an dem OPEC-Anschlag.

Die Identität der zwei anderen Mitglieder des Terrorkommandos konnte bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden.

Der Schauplatz[Bearbeiten]

Die Geiselnahme fand in den damaligen Büroräumen der OPEC am ehemaligen Dr.-Karl-Lueger-Ring (heute Universitätsring), gegenüber dem Hauptgebäude der Universität Wien statt, nicht wie oft fälschlich berichtet wird im erst 1977 bezogenen OPEC-Gebäude am Wiener Donaukanal.[3] Zwar existiert das Bürogebäude, in dem 1975 die OPEC-Konferenz stattfand, in seinen Grundzügen noch immer, nach einer Asbest-Entsorgung hat sich jedoch das Aussehen sowohl außen wie innen komplett verändert. Nichts erinnert mehr an die Zeit der Geiselnahme.

Im März 1977 bezog die OPEC schließlich ein neu errichtetes Gebäude am Donaukanal, das für Jahrzehnte der Standort der Organisation bleiben sollte und von den Wienern auch als OPEC-Gebäude bezeichnet wurde. 2009 übersiedelte die OPEC abermals, diesmal in einen Neubau neben der Wiener Börse. Das alte Gebäude am Donaukanal wurde von der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien erworben und 2010 abgerissen. Im Jahr 2013 eröffnete der Bankenkonzern an diesem Standort ein neues Hochhaus.[4]

Die identifizierten Täter[Bearbeiten]

Verfilmung[Bearbeiten]

Die 2010 veröffentlichte deutsch-französische Koproduktion Carlos – Der Schakal von Olivier Assayas widmet sich hauptsächlich der Laufbahn Ilich Ramírez Sánchez' (gespielt von Édgar Ramírez), behandelt jedoch auch die OPEC-Geiselnahme von 1975. Die Rollen von Hans-Joachim Klein und Gabriele Kröcher-Tiedemann übernahmen die deutschen Schauspieler Christoph Bach und Julia Hummer.

2005 entstand eine ORF-Dokumentation unter dem Titel Tage des Terrors von Christoph Feurstein.

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Sabitzer: Zwei Tage Angst. In: Die öffentliche Sicherheit, Wien 2006, Heft 1-2 (PDF-Datei; 237 kB), S. 31-35.
  • Ingrid Weiss: Der sich dem Terror stellte. Vom Wiener OPEC-Überfall zum Terrorismus der Gegenwart, Wien: Molden Verlag 2004

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tage des Terrors“, TV-Dokumentation für den ORF von Christoph Feurstein; Österreich, 2005
  2. http://www.wien-vienna.at/geschichte.php?ID=611
  3. Vienna Online: Von Genf nach Wien: Der Weg der OPEC- Zentrale, 17. Februar 2010
  4. ORF: Passivhochhaus am Donaukanal eröffnet, 15. April 2013