Oberösterreichische Nachrichten

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Oberösterreichische Nachrichten
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Beschreibung österreichische Tageszeitung
Verlag OÖN Redaktion GmbH & Co KG
Erstausgabe 11. Juni 1945
Erscheinungsweise täglich, außer Sonntag
Verkaufte Auflage
(ÖAK, 1. Halbjahr 2008[1])
104.272 Exemplare
Reichweite (Österreichische Media-Analyse 2010[2]) 0,342 Mio. Leser
Chefredakteur Gerald Mandlbauer
Herausgeber Rudolf Andreas Cuturi
Weblink www.nachrichten.at
Redaktionsgebäude und Sitz der OÖN an der Promenade in Linz.
OÖN-Druckzentrum in Pasching

Das Blatt Oberösterreichische Nachrichten ist eine überregionale Abonnement-Tageszeitung mit Sitz in Linz.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Zeitung wurde am 11. Juni 1945 von der amerikanischen Besatzungsmacht gegründet, wurde jedoch bereits vier Monate später, am 8. Oktober 1945 unabhängig. Von sechs Gesellschaftern ging der spätere Nationalratspräsident Alfred Maleta als Alleineigentümer hervor. Mit dem 1. Jänner 1954 fusionierte die Zeitung mit der seit 1865 erscheinenden Tagespost. An der nun gebildeten Gesellschaft hielten die Nachkommen der früheren Linzer Druckerfamilie Wimmer 74 % (sie gab zuvor auch die Tagespost heraus), Alfred Maleta hielt 26 %, die er jedoch 1986 verkaufte. Danach führte Rudolf Andreas Cuturi, ein Nachkomme des Firmengründers Josef Wimmer, die Zeitung als Herausgeber. Chefredakteur der OÖN ist Gerald Mandlbauer, seine Stellvertreter sind Wolfgang Braun und Dietmar Mascher.

Angaben zur Zeitung[Bearbeiten]

Die Zeitung hat einen starken Regionalbezug und erscheint überwiegend in fünf Büchern (Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Land&Leute (mit Lokalteil)), wobei der Lokalteil in sechs verschiedenen Regionen Oberösterreichs variiert. So gibt es für Linz, Wels, Steyr, das Salzkammergut, das Innviertel und das Mühlviertel eigene Lokalausgaben, in denen von Montag bis Freitag auf drei bis sechs Seiten lokale Information geboten wird.

Laut Österreichischer Media-Analyse 2004 haben die Oberösterreichischen Nachrichten in Österreich 371.000 Leser. Dies entspricht einer auf ganz Österreich bezogenen Reichweite von 5,5 %. Die Druckauflage laut Österreichischer Auflagenkontrolle (ÖAK) liegt bei 138.746 Exemplaren. Hiervon werden 99.959 Exemplare direkt verkauft, weitere 4.300 im Großverkauf. Rund 21.000 Exemplare werden gratis vertrieben, davon etwa 6.000 als Testabos und 14.000 weitere unadressiert.[1] Die OÖN ist Genossenschafter der Austria Presse Agentur.

Am 15. Jänner 2009 erscheint erstmals eine Kombination OÖN mit Braunauer Warte am Inn bzw. Rieder Volkszeitung und Schärdinger Volkszeitung. Dies soll den Wegfall der ab Jänner 2009 nur noch sonntags herausgegebenen Oberösterreichischen Rundschau mit Dezember 2008 ausgleichen. Aus diesem Grund wird die Auflagenstärke nun an Donnerstagen mehr als 220.000 Exemplare sein, nicht mehr 140.000 wie an den übrigen Tagen.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b www.oeak.at – Auflagenliste 1. Halbjahr 2008 (PDF; 324 kB), Österreichische Auflagenkontrolle (abgerufen am 25. September 2008)
  2. media-analyse.at: Österreichische Mediaanalyse 2010, Tageszeitungen total
  3. Oberösterreichische Nachrichten vom 15. Jänner 2009 Hauspost – OÖN geben dem Innviertel drei neue Zeitungen

Weblinks[Bearbeiten]