Oberbolsenbach

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51.1770027777787.4969472222222385Koordinaten: 51° 10′ 37″ N, 7° 29′ 49″ O

Oberbolsenbach
Stadt Halver
Höhe: 385 m ü. NN
Postleitzahl: 58553
Vorwahl: 02355
Oberbolsenbach (Halver)
Oberbolsenbach

Lage von Oberbolsenbach in Halver

Oberbolsenbach ist eine Hofschaft in Halver im Märkischen Kreis im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung[Bearbeiten]

Oberbolsenbach liegt südlich vom Halveraner Hauptort am Bolsenbach, ein Zufluss der Ennepe. Nachbarorte sind der Hauptort, Niederbolsenbach, Oesterberg und Kreuzweg. Der Ort ist von einem Stichweg von der Kreisstraße 37 zwischen dem Halveraner Hauptort und Anschlag erreichbar.

Östlich von Oberbolsenbach befindet sich die Trasse der stillgelegten Wuppertalbahn, die hier zu einem Rad- und Fußweg umgestaltet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Oberbolsenbach wurde erstmals 1480 urkundlich erwähnt, die Entstehungszeit der Siedlung wird aber auf dem Zeitraum zwischen 900 und 1050 infolge des fränkisch-karolingischen Siedlungsbaus vermutet.[1]

1818 lebten fünf Einwohner im Ort. Laut der Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg wurde Oberbolsenbach unter den Namen Obern Bolsenbach als Kotten kategorisiert und besaß 1838 eine Einwohnerzahl von 9, allesamt evangelischen Glaubens. Der Ort gehörte zur Lausberger Bauerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Halver und besaß ein Wohnhaus und ein landwirtschaftliches Gebäude.[2]

Das Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen von 1887 gibt eine Zahl von 25 Einwohnern an, die in drei Wohnhäusern lebten.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alfred Jung: Halver und Schalksmühle. Untersuchung und Gedanken zur Siedlungsgeschichte des Amtes Halver, eines alten Kirchspiels im sächsisch-fränkischen Grenzraum. Freunde der Burg Altena, Altena 1978 (Altenaer Beiträge. Arbeiten zur Geschichte und Heimatkunde der ehemaligen Grafschaft Mark 13, ISSN 0516-8260).
  2. Johann Georg von Viebahn: Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg, nach der bestehenden Landeseintheilung geordnet, mit Angabe der früheren Gebiete und Aemter, der Pfarr- und Schulsprengel und topographischen Nachrichten. Ritter, Arnsberg 1841.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1887.