Oberding
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Erding | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Oberding | |
| Höhe: | 468 m ü. NN | |
| Fläche: | 66,9 km² | |
| Einwohner: |
5.384 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 80 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 85445 | |
| Vorwahl: | 08122 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ED | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 77 133 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Gemeinde Oberding Tassilostr. 17 85445 Oberding |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Helmut Lackner (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Oberding im Landkreis Erding | ||
Oberding ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding und Mitglied der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Oberding liegt in der Region München mitten im Erdinger Moos zwischen den Flüssen Sempt und Dorfen. Die Ortschaft liegt etwa 6 km nordwestlich der Kreisstadt Erding, 17 km südlich von Freising und 36 km von der Landeshauptstadt München entfernt in unmittelbarer Nähe zum Flughafen München.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
[Bearbeiten] Gemarkungen
- Notzing
- Oberding
[Bearbeiten] Sonstige Gemeindeteile
- Aufkirchen
- Niederding
- Notzingermoos
- Oberdingermoos
- Schwaig
- Schwaigermoos
Für den Bau der Start- und Landebahnen des Münchner Flughafens wurden vor 1992 die Bewohner von Franzheim und teilweise auch von Schwaigermoos umgesiedelt. Ein Großteil des heutigen Flughafengeländes, einschließlich der Terminals, liegt im Gemeindegebiet. Für den geplanten Bau der dritten Start- und Landebahn ist eine weitere teilweise Abtragung von Schwaigermoos notwendig.
[Bearbeiten] Gewässer
Durch die Gemeinde Oberding fließen der Mittlere-Isar-Kanal und das Flüsschen Dorfen, beide in etwa in Süd-Nord-Richtung.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark des Domkapitels des Hochstifts Freising, die mit dem Hochstift 1803 aufgehoben wurde. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.111, 1987 dann 3.229 und im Jahr 2000 4.692 Einwohner gezählt.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Helmut Lackner (Gem.Wahlvorschl. CSU u.d. Wähler).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 6166 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 3458 T€.
[Bearbeiten] Wappen und Flagge
→ Hauptartikel: Wappen der Gemeinde Oberding
Das Wappen der Gemeinde Oberding wurde am 25. Mai 1950 festgelegt: "In Blau ein schräglinks gestelltes silbernes Sensenblatt."
Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Flagge in den Farben Blau-Weiß-Blau.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Der zum größten Teil auf Gemarkung der Gemeinde gelegene Flughafen München Franz Josef Strauß, der 1992 eröffnet wurde, stellt den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor dar.
Im Ortsteil Notzing liegt das Kraftwerk Aufkirchen am Mittlere-Isar-Kanal.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 22, im produzierenden Gewerbe 441 und im Bereich Handel und Verkehr 436 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 467 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1692. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 121 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3619 ha, davon waren 3033 ha Ackerfläche .
[Bearbeiten] Bildung
Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:
- Kindergärten: 146 Kindergartenplätze mit 177 Kindern
- Volksschulen: 2 mit 27 Lehrern und 451 Schülern
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
→ Liste der Baudenkmäler in Oberding
- Kath. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Aufkirchen, 1725-30
- Kath. Pfarrkirche St. Martin in Niederding, 1757-60
- Kath. Pfarrkirche St. Korbinian in Schwaig, 1903-05
- Kath. Filialkirche St. Georg in Oberding, 1701/03, Turm aus dem 14. Jahrhundert
- Kath. Filialkirche St. Nikolaus in Notzing, 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, Satteldachturm aus dem 13./14. Jahrhundert
- Schloss Notzing, ehem. Wasserburg, 14. Jahrhundert
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
[Bearbeiten] Weblinks
- www.oberding.de Offizielle Homepage der Gemeinde Oberding
- www.notzing.de
- St. Johann Baptist in Aufkirchen Zugriff am 23. November 2008
- Oberding: Wappengeschichte vom HdBG
- Oberding: Amtliche Statistik des LStDV
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