Oberding

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oberding
Oberding
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberding hervorgehoben
48.32111311.846298468Koordinaten: 48° 19′ N, 11° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Erding
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Oberding
Höhe: 468 m ü. NHN
Fläche: 66,9 km²
Einwohner: 5695 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85445
Vorwahl: 08122
Kfz-Kennzeichen: ED
Gemeindeschlüssel: 09 1 77 133
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Oberding
Tassilostr. 17
85445 Oberding
Webpräsenz: www.oberding.de
Bürgermeister: Bernhard Mücke (CSU)
Lage der Gemeinde Oberding im Landkreis Erding
Oberding Eitting Berglern Langenpreising Moosinning Erding Bockhorn (Oberbayern) Taufkirchen (Vils) Dorfen Sankt Wolfgang (Oberbayern) Lengdorf Wartenberg (Oberbayern) Kirchberg (Oberbayern) Hohenpolding Steinkirchen (Oberbayern) Inning am Holz Fraunberg Isen Finsing Walpertskirchen Forstern Neuching Ottenhofen Pastetten Buch am Buchrain Wörth (Landkreis Erding) Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Ebersberg München Landkreis München Landkreis Landshut Landkreis FreisingKarte
Über dieses Bild
Ortsteil Oberding, vom Kraftwerk Aufkirchen aus gesehen
St. Johann Baptist in Aufkirchen

Oberding ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Erding und Mitglied der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft.

Geographie[Bearbeiten]

Oberding liegt in der Region München mitten im Erdinger Moos zwischen den Flüssen Sempt und Dorfen. Die Ortschaft liegt etwa 6 km nordwestlich der Kreisstadt Erding, 17 km südlich von Freising und 36 km von der Landeshauptstadt München entfernt in unmittelbarer Nähe zum Flughafen München.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Gemarkungen[Bearbeiten]

Sonstige Gemeindeteile[Bearbeiten]

  • Aufkirchen
  • Niederding
  • Notzingermoos
  • Oberdingermoos
  • Schwaig
  • Schwaigermoos

Für den Bau der Start- und Landebahnen des Münchner Flughafens wurden vor 1992 die Bewohner von Franzheim und teilweise auch von Schwaigermoos umgesiedelt. Ein Großteil des heutigen Flughafengeländes, einschließlich der Terminals, liegt im Gemeindegebiet. Für den geplanten Bau der dritten Start- und Landebahn wäre eine weitere teilweise Abtragung von Schwaigermoos notwendig.

Gewässer und Natur[Bearbeiten]

Durch die Gemeinde Oberding fließen der Mittlere-Isar-Kanal und das Flüsschen Dorfen sowie die Gfällach, alle in etwa in Süd-Nord-Richtung. Es gibt das Naturschutzgebiet Notzingermoos (NSG-00494.01) mit 138,9 ha westlich von Notzing und das Naturschutzgebiet Oberdingermoos (NSG-00492.01) mit einer Größe von 138,6 ha.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark des Domkapitels des Hochstifts Freising, die mit dem Hochstift 1803 aufgehoben wurde. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.111, 1987 dann 3.229 und im Jahr 2000 4.692 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Bernhard Mücke (Gem.Wahlvorschl. CSU u.d. Wähler).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 6166 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 3458 T€.

Wappen und Flagge[Bearbeiten]

Hauptartikel: Wappen der Gemeinde Oberding

Das Wappen der Gemeinde Oberding wurde am 25. Mai 1950 festgelegt: "In Blau ein schräglinks gestelltes silbernes Sensenblatt."

Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Flagge in den Farben Blau-Weiß-Blau.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Der zum größten Teil auf Gemarkung der Gemeinde gelegene Flughafen München Franz Josef Strauß, der 1992 eröffnet wurde, stellt den bedeutendsten Wirtschaftsfaktor dar.

Im Ortsteil Notzing liegt das Kraftwerk Aufkirchen am Mittlere-Isar-Kanal.

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 22, im produzierenden Gewerbe 441 und im Bereich Handel und Verkehr 436 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 467 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1692. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 121 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3619 ha, davon waren 3033 ha Ackerfläche .

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 146 Kindergartenplätze mit 177 Kindern
  • Volksschulen: 2 mit 27 Lehrern und 451 Schülern
  • Staatliche Realschule Oberding: seit 2012 mit derzeit 102 Schülern

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Oberding

  • Kath. Pfarrkirche St. Johann Baptist in Aufkirchen, 1725–30
  • Kath. Pfarrkirche St. Martin in Niederding, 1757–60
  • Kath. Pfarrkirche St. Korbinian in Schwaig, 1903–05
  • Kath. Filialkirche St. Georg in Oberding, 1701/03, Turm aus dem 14. Jahrhundert
  • Kath. Filialkirche St. Nikolaus in Notzing, 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, Satteldachturm aus dem 13./14. Jahrhundert
  • Schloss Notzing, ehem. Wasserburg, 14. Jahrhundert

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oberding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien