Oberfell
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Mayen-Koblenz | |
| Verbandsgemeinde: | Untermosel | |
| Höhe: | 90 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,57 km² | |
| Einwohner: | 1144 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 205 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56332 | |
| Vorwahl: | 02605 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MYK | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 37 220 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Bahnhofstraße 44 56330 Kobern-Gondorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Gottfried Thelen (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Oberfell im Landkreis Mayen-Koblenz | ||
Oberfell an der Mosel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie erhielt im Jahr 2005 eine Goldmedaille im Landeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Oberfell liegt am rechten Moselufer etwa 21 Kilometer von Koblenz und etwa 29 Kilometer von Cochem entfernt. Nachbargemeinden sind moselaufwärts Alken und moselabwärts Niederfell.
Die Gemeinde liegt überwiegend am Gleithang einer Moselbiegung auf der Schwemmfläche des vom Hunsrück einmündenden Oberfeller Bachs und am zum Hunsrück aufsteigenden Hang.
[Bearbeiten] Klima
Wie auch andere Gemeinden der Untermosel liegt Oberfell klimatisch begünstigt in einer der wärmsten Regionen Deutschlands.
[Bearbeiten] Geschichte
Das Gemeindegebiet war schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Auf dem über der Ortschaft liegenden Bleidenberg wurde bei archäologischen Ausgrabungen eine keltische Pfostenschlitzmauer gefunden.
Im Alten Reich gehörte Oberfell, wie auch das benachbarte Alken, jeweils zur Hälfte den Erzstiften Trier und Köln. In preußischer Zeit wurde es 1816 dem Landkreis St. Goar zugewiesen. Heute gehört Oberfell zur Verbandsgemeinde Untermosel.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Seit etwa vier Jahren ist die Einwohnerzahl Oberfells, trotz jährlicher Schwankungen, annähernd konstant.
| Einwohnerentwicklung Oberfells | |
|---|---|
| Stand | Einwohner |
| 12/2004 | 1156 |
| 06/2005 | 1131 |
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Bürgermeister
Gottfried Thelen (CDU)
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Bauwerke
Der oberhalb der Ortschaft liegende Bleidenberg war durch eine keltische Pfostenschlitzmauer gesichert, die vermutlich das gesamte Plateau des Berges umfasste. Ein entsprechender Befund wurde 2001 bei archäologischen Grabungen gesichert. Die Gemeinde ließ ein Teil der Mauer am Fundort rekonstruieren, um die Ausmaße zu veranschaulichen. Auf dem Bleidenberg oberhalb der Ortschaft steht eine Wallfahrtskirche, die 1248 durch den damaligen Trierer Erzbischof erbaut und geweiht wurde.
Die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus wurde im 14. Jahrhundert erbaut, der romanische Kirchturm und dessen Bemalung konnten erhalten werden.[1] Das alte Pfarrhaus ist eines der ältesten erhaltenen Gebäude des Ortes. Es beherbergt im Obergeschoss das Heimatmuseum der Gemeinde.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
Am ersten Wochenende im September findet alljährlich die Weinkirmes statt. Am dritten Wochenende im Oktober wird vom örtlichen Junggesellenverein das Junggesellenfest ausgetragen. Jeweils eine Woche vor den Sommerferien findet das Serenadenkonzert statt. Eine Prozession zur Bleidenbergkirche wird eine Woche nach Pfingsten durchgeführt, seit 1248.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Am Moselufer entlang führt die B 49 am Ort vorbei. Diese verbindet Koblenz mit Cochem. Eine in Richtung Hunsrück führende Landstraße verbindet Oberfell mit Pfaffenheck an der Hunsrückhöhenstraße (B 327).
Es verkehrt regelmäßig ein Bus, der Oberfell mit Koblenz und Burgen verbindet.
Im Sommerhalbjahr legen die Ausflugsschiffe der Köln-Düsseldorfer in Oberfell an.
Des Weiteren ist Oberfell Teil der Wasserwanderroute Mosel.
[Bearbeiten] Bildung
Die Gemeinde hat eine Grundschule, eine Kindertagesstätte sowie eine Musikschule.
[Bearbeiten] Sonstiges
[Bearbeiten] Weinlagen
- Oberfeller Brauneberg
- Oberfeller Goldlay
- Oberfeller Rosenberg
[Bearbeiten] Ortsneckname
Ein modernes Denkmal im Ortskern erinnert an den Ortsnecknamen Moosrebber. Die Inschrift erklärt: Im Kriegsjahr 1917 rief die Regierung zur Laubsammlung für das notleidende Vieh auf. Für einen Zentner wurden 18 Mark gezahlt. Die Oberfeller waren am fleißigsten und sammelten 270 Zentner ... und wie die Ironie so spielt wurden die Oberfeller fortan in den Nachbarörtern "Moos(geld)rebber" genannt. Auch der örtliche Möhnenverein heißt Fidele Moosrebber.
[Bearbeiten] Impressionen
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
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