Oberhaid (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oberhaid
Oberhaid (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberhaid hervorgehoben
49.93222222222210.815555555556238Koordinaten: 49° 56′ N, 10° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Bamberg
Höhe: 238 m ü. NHN
Fläche: 27,22 km²
Einwohner: 4590 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 169 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96173
Vorwahl: 09503
Kfz-Kennzeichen: BA
Gemeindeschlüssel: 09 4 71 165
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
96173 Oberhaid
Webpräsenz: www.oberhaid.de
Bürgermeister: Carsten Joneitis (SPD)
Lage der Gemeinde Oberhaid im Landkreis Bamberg
Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Landkreis Kitzingen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Pommersfelden Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Coburg Landkreis Kulmbach Landkreis Bayreuth Landkreis Lichtenfels Bamberg Landkreis Forchheim Zückshuter Forst Winkelhofer Forst Steinachsrangen Semberg Lindach (gemeindefreies Gebiet) Koppenwinder Forst Hauptsmoorwald Geisberger Forst Eichwald (Oberbayern) Ebracher Forst Ebracher Forst Walsdorf (Oberfranken) Rattelsdorf Baunach Reckendorf Lauter (Oberfranken) Gerach (Oberfranken) Gundelsheim (Oberfranken) Hallstadt Schlüsselfeld Zapfendorf Wattendorf Viereth-Trunstadt Strullendorf Stegaurach Stadelhofen Schönbrunn im Steigerwald Scheßlitz Priesendorf Pommersfelden Pommersfelden Pettstadt Oberhaid (Oberfranken) Litzendorf Lisberg Königsfeld (Oberfranken) Kemmern Hirschaid Frensdorf Ebrach Buttenheim Burgwindheim Burgebrach Breitengüßbach Bischberg Altendorf (Landkreis Bamberg) MemmelsdorfKarte
Über dieses Bild

Oberhaid ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt etwa sieben Kilometer nordwestlich von Bamberg. Die höchsten Erhebungen sind im Westen der Spitzelberg mit 325 m und im Osten der Semberg mit 393 m. Die Lage im Maintal im Bereich des Naturparks Haßberge ist ideal für Wanderer und Radfahrer. Der Gemeindeteil Unterhaid ist der tiefstgelegene Ort im Landkreis Bamberg mit 230 m ü.NN.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Oberhaid grenzt an die Gemeindegebiete von Lauter, Bischberg, Viereth-Trunstadt, das gemeindefreie Gebiet Semberg sowie die Stadtgebiete von Baunach, Hallstadt und Bamberg. Bereits zum Landkreis Haßberge (Unterfranken) zählen die Gemeinde Stettfeld und die Stadt Eltmann.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Oberhaid gliedert sich in fünf Ortsteile (Einwohnerzahlen in Klammern, Stand: Januar 2013[2])[3]:

Geschichte[Bearbeiten]

Das Kloster Fulda hatte bereits im achten Jahrhundert Besitz im Gemeindegebiet. Das Kloster Michelsberg baute seit dem 13. Jahrhundert seine Grundherrschaft in Oberhaid aus. Der Ort gehörte somit zum Herrschaftsbereich des Hochstifts Bamberg, kirchlich jedoch bis 1810 zum Bistum Würzburg und blieb diesem zehntpflichtig. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Oberhaid fast vollständig zerstört, aber danach wieder aufgebaut. Oberhaid und die heutigen Gemeindeteile Unterhaid und Staffelbach gehören seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 wie weite Teile Frankens zu Bayern (Siehe auch Geschichte Frankens).[4] Die Gemeinden Oberhaid, Unterhaid und Staffelbach entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818. Der Anschluss an das Eisenbahnnetz erfolgte am 1. Februar 1852.

Religionen[Bearbeiten]

Konfessionelle Zusammensetzung:

  • römisch-katholisch: 3727 Bewohner (79 %)
  • evangelisch: 430 Bewohner (9 %)
  • sonstige: 548 Bewohner (12 %)

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Unterhaid und Staffelbach eingemeindet.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 3215
  • 1970: 3771
  • 1987: 4090
  • 2000: 4775
  • 2006: 4718
  • 2011: 4653

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2008 Carsten Joneitis (SPD). Er setzte sich bei der Wahl 2008 gegen den damaligen Amtsinhaber Harald Krug (CSU) mit 53,4 % der Stimmen durch und wurde 2014 ohne Gegenkandidat mit 95,16 % der Stimmen wiedergewählt.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von 2014 bis 2020 hat 16 Mitglieder:

Gemeinderatswahl 2008[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von 2008 bis 2014 hatte 16 Mitglieder:

Gemeinderatswahl 2002[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von 2002 bis 2008 hatte 16 Mitglieder:

  • CSU 8 Sitze
  • SPD 5 Sitze
  • UBV/FW 2 Sitze
  • ÜL/CWG 1 Sitz

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein silberner Flug mit daraus wachsendem, silbern bekleidetem Arm, der ein goldenes Balkenkreuz emporhält; unten rechts ein schwebendes silbernes Schildchen, darin ein durchgehendes schwarzes Kreuz. “ Der Flug mit Kreuz und Arm geht auf das Kloster Michelsberg in Bamberg, das silberne Schild auf das Kloster Fulda zurück.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Partnergemeinde ist die Gemeinde Oberhain in Thüringen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Oberhaid (Oberfranken)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

  • Es besteht ein Autobahnanschluss an die A 70 Ausfahrt Viereth-Trunstadt, Richtung Oberhaid.
  • Die Bahnstation Oberhaid liegt an der Bahnstrecke Bamberg–Würzburg.
  • Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) besteht mit einer Busverbindung auf der Strecke Bamberg–Schweinfurt mit Bushaltestellen in Oberhaid, Unterhaid und Staffelbach.

Freiwillige Feuerwehren[Bearbeiten]

Freiwillige Feuerwehren bestehen in Oberhaid, Unterhaid und Staffelbach.

Brauereien[Bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es noch zwei Brauereien, die ihr Bier in eigener Braustätte herstellen, die Brauerei Wagner in Oberhaid und die Brauerei Hertlein in Staffelbach. Die Gambrinusbräu in Unterhaid lässt das Bier im Lohnbrauverfahren brauen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Robert Lott: Chronik der Gemeinde Oberhaid. Gesamtherstellung: Fränkischer Tag GmbH & Co. KG, Bamberg. o.J. <1988>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://oberhaid.de/index.php?id=daten_fakten Einwohnerzahlen auf oberhaid.de
  3. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1125&attr=590&modus=automat&tempus=20100905/130856&hodie=20100905/130857
  4. Johannes Neumann: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803: Voraussetzungen und Folgen (PDF-Datei; 179 kB)
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 672.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oberhaid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien