Oberhausen an der Nahe

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Oberhausen an der Nahe
Oberhausen an der Nahe
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Oberhausen an der Nahe hervorgehoben
49.7911111111117.7583333333333128Koordinaten: 49° 47′ N, 7° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Bad Münster am Stein-Ebernburg
Höhe: 128 m ü. NHN
Fläche: 3,31 km²
Einwohner: 360 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 109 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55585
Vorwahl: 06755
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 074
Adresse der Verbandsverwaltung: Rheingrafenstraße 11
55583 Bad Kreuznach
Webpräsenz: www.oberhausen-nahe.de
Ortsbürgermeisterin: Anna-Eleonore Kuhn
Lage der Ortsgemeinde Oberhausen an der Nahe im Landkreis Bad Kreuznach
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Über dieses Bild

Oberhausen an der Nahe ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg an.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Oberhausen von Nordwesten
Luitpold-Brücke - sechsbogige Steinbrücke über die Nahe (in Richtung Oberhausen fotografiert)

Die Weinbaugemeinde Oberhausen liegt an der Nahe am Fuße des Lembergs. Umliegende Nachbarorte sind Niederhausen, Hallgarten, Duchroth und Waldböckelheim

Geschichte[Bearbeiten]

Am Buchwald wurde 1937 ein ehemaliger römischer Gutshof entdeckt. Auf dem Lemberg befand sich ein römischer Telegraphist, der Nachrichten zwischen den Lagern Kreuznach und Metz übermittelte. Oberhausen wurde in der Merowingerzeit gegründet und stand unter dem Einfluss des Klosters Disibodenberg. Bei der Aufteilung des Nahegaus gelangte der Ort an die Grafen von Zweibrücken, die es als Lehen an die Ritter von Montfort weitergaben. Nach dem Wiener Kongress gehörte Oberhausen zu Bayern, wo es bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs verblieb. Bei der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde es aus dem Landkreis Rockenhausen in den Landkreis Bad Kreuznach umgegliedert. In kirchlicher Hinsicht gehört Oberhausen weiterhin zur Evangelischen Kirche der Pfalz und zum Bistum Speyer.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Oberhausen an der Nahe, die Werte bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1939 348
1950 370
1961 395
1970 364
1987 389
2005 423
2012 360

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Oberhausen an der Nahe besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.[3]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Weinbau[Bearbeiten]

Oberhausen an der Nahe gehört zum „Weinbaubereich Nahetal“ im Anbaugebiet Nahe. Im Ort sind acht Weinbaubetriebe tätig, die bestockte Rebfläche beträgt 32 Hektar. Etwa 94 % des angebauten Weins sind Weißweinrebsorten (Stand 2007). Im Jahre 1979 waren noch 13 Betriebe tätig, die damalige Rebfläche betrug 44 Hektar.[2]

Verkehr[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oberhausen an der Nahe – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen