Oberlausitz (Naturraum)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Oberlausitz hieß eine naturräumliche Haupteinheitengruppe nach Meynen und BfN im äußersten Südosten Sachsens. Sie war benannt nach der historischen Oberlausitz.

Nachdem jedoch die Arbeitsgruppe "Naturhaushalt und Gebietscharakter" der Sächsischen Akademie der Wissenschaften in Leipzig die naturräumlichen Zuordnungen überarbeitet hat, findet die Oberlausitz als Übereinheit keine Verwendung mehr. Vielmehr wurden die einzelnen Haupteinheiten in Mittelgebirgs- und Lösshügellandanteil aufgespalten.

Naturräumliche Gliederung[Bearbeiten]

Folgendermaßen sah die Einteilung nach Meynen aus (in Klammern: Kennziffer nach BfN):

Nach heutigem Stand fasst man das montanere Lausitzer Bergland mit den sich südöstlich (Zittauer Gebirge) und westlich (Sächsische Schweiz, Erzgebirge, Vogtland) anschließenden Mittelgebirgen zur Übereinheit Sächsisches Bergland und Mittelgebirge zusammen.

Alle anderen Haupteinheiten wurden der Übereinheit Sächsisches Lössgefilde zugerechnet. Hierbei blieb das Oberlausitzer Gefilde als Untereinheit erhalten, die Westlausitzer Vorberge wurden mit der sich westlich anschließenden Lausitzer Platte zum Westlausitzer Hügel- und Bergland fusioniert und die Ostlausitzer Vorberge mit dem Neißegebiet zur Östlichen Oberlausitz.

Siehe auch[Bearbeiten]