Oberleichtersbach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Bad Kissingen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Bad Brückenau | |
| Höhe: | 408 m ü. NN | |
| Fläche: | 27,6 km² | |
| Einwohner: |
2021 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 73 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97789 | |
| Vorwahl: | 09741 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 72 138 | |
| Gemeindegliederung: | 15 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Lindenstr. 10 97789 Oberleichtersbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Walter Müller (CSU/Freie Christl. Wählergr.) | |
| Lage der Gemeinde Oberleichtersbach im Landkreis Bad Kissingen | ||
Oberleichtersbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Brückenau.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Oberleichtersbach liegt in der Region Main-Rhön.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Oberleichtersbach hat 15 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Geschichte [Bearbeiten]
Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde erfolgte im Jahr 812. Als Amt des Hochstiftes Fulda zugunsten Erzherzog Ferdinands von Oranien im Jahr 1803 säkularisiert, fiel es 1806 als Teil der province de Fulde an Frankreich (ab 1810 ein Departement des Großherzogtums Frankfurt des Fürstprimas von Dalberg) und wurde auf dem Wiener Kongress 1815 Österreich zugesprochen. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Religionen [Bearbeiten]
Die Bevölkerung ist überwiegend katholisch. Oberleichtersbach ist Sitz der römisch-katholischen Pfarrei St. Peter und Paul, die zum Dekanat Hammelburg des Bistums Würzburg gehört. Im Ortsteil Breitenbach befindet sich die Filialkirche Heilige Familie, in Modlos die Filialkirche St. Jakobus der Ältere. In Unterleichtersbach gibt es eine Kapelle.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Breitenbach, Mitgenfeld, Modlos und Unterleichtersbach eingegliedert.[3]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,7 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
| CSU/Freie Christliche Wählergruppe | 5 Sitze | (33,1 %) | |
| Freie Wählergemeinschaft Modlos | 3 Sitze | (20,4 %) | |
| Aktive Wählergruppe Breitenbach/Mitgenfeld | 3 Sitze | (26,2 %) | |
| Freie Wählergruppe Unterleichtersbach | 3 Sitze | (20,3 %) |
Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: Geviert; 1 und 4 in Silber ein durchgehendes schwarzes Kreuz; 2 und 3 schräggeteilt im Doppelzinnenschnitt von Gold und Rot.
Wappengeschichte: Oberleichtersbach wurde 812 erstmals schriftlich erwähnt und gehörte bis zum Ende des alten Reichs 1803 zum Hochstift Fulda. Der Fürstabt Placidus von Droste (1678 - 1700) ließ die Pfarrkirche St. Petrus und Paulus erbauen und über dem Portal ein Wappen anbringen in dem das Wappen der Abtei Fulda (das fuldische Kreuz) und das Wappen des Fürstabts Droste vereint sind. Die Gemeinde wählte für ihr Wappen diese beiden Wappensymbole.
Das Wappen wurde von der Regierung von Unterfranken am 5. Dezember 1980 verliehen
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Die Filialkirche Heilige Familie im Ortsteil Breitenbach, die 1905 bis 1906 erbaut wurde, ist im Wesentlichen neugotisch, besitzt aber besonders in der original erhaltenen Ausstattung und Ausmalung der Erbauungszeit auch Elemente des Jugendstils.
Der stählerne Aussichtsturm auf dem 660 Meter hohen Dreistelzberg ermöglicht eine Fernsicht bis weit ins benachbarte Hessen.
Baudenkmäler [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 866.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 155.000 Euro.
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 6, im produzierenden Gewerbe 428 und im Bereich Handel und Verkehr 67 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 42 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 735. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 84 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2091 Hektar, davon waren 788 Hektar Ackerfläche und 1296 Hektar Dauergrünfläche.
Bildung [Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2009):
- 100 Kindergartenplätze mit ca. 65 Kindern
- Eine Volksschule mit 10 Lehrern und 97 Schülern
Verkehr [Bearbeiten]
Der Flugplatz Oberleichtersbach ist ein kleiner, für den Motorseglerbetrieb zugelassener Flugplatz.
Literatur [Bearbeiten]
Leonhard Rugel: Kath. Pfarrkirche Oberleichtersbach. = Oberleichtersbach (= Kunstführer. Nr. 1523, ZDB-ID 51387-8). Schnell und Steiner, Regensburg 1985.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111111/233356&attr=OBJ&val=1574
- ↑ a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 739.
Weblinks [Bearbeiten]
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