Oberndorf am Neckar

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Oberndorf am Neckar
Oberndorf am Neckar
Deutschlandkarte, Position der Stadt Oberndorf am Neckar hervorgehoben
48.2913888888898.5725506Koordinaten: 48° 17′ N, 8° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Rottweil
Höhe: 506 m ü. NHN
Fläche: 55,93 km²
Einwohner: 13.691 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 245 Einwohner je km²
Postleitzahl: 78727
Vorwahl: 07423
Kfz-Kennzeichen: RW
Gemeindeschlüssel: 08 3 25 045
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Klosterstraße 3
78727 Oberndorf am Neckar
Webpräsenz: www.oberndorf.de
Bürgermeister: Hermann Acker
Lage der Stadt Oberndorf am Neckar im Landkreis Rottweil
Donau Landkreis Freudenstadt Landkreis Tuttlingen Ortenaukreis Schwarzwald-Baar-Kreis Zollernalbkreis Aichhalden Bösingen (bei Rottweil) Deißlingen Dietingen Dornhan Dunningen Eschbronn Epfendorf Fluorn-Winzeln Hardt (Schwarzwald) Lauterbach (Schwarzwald) Oberndorf am Neckar Rottweil Rottweil Schenkenzell Schiltach Schramberg Sulz am Neckar Villingendorf Wellendingen Vöhringen (Württemberg) Zimmern ob RottweilKarte
Über dieses Bild

Oberndorf ist eine Stadt am Oberen Neckar im Landkreis Rottweil in Baden-Württemberg.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Oberndorf

Oberndorf am Neckar liegt im Oberen Neckartal, zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb in 450 bis 700 m ü. NHN.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Stadt Oberndorf grenzt im Norden an Dornhan, Sulz am Neckar und Vöhringen, im Osten an Rosenfeld (Zollernalbkreis), im Süden an Epfendorf und Bösingen und im Westen an Schramberg, Fluorn-Winzeln und Alpirsbach (Landkreis Freudenstadt).

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Unterstadt
Hochmössingen

Zu Oberndorf am Neckar gehören die Stadtteile:

Mit Ausnahme von Oberndorf am Neckar sind in den Stadtteilen Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender eingerichtet.[2]

Zum Stadtteil Aistaig gehören das Dorf Aistaig, das Gehöft Herrenwald und der Wohnplatz Rötelhof.

Zum Stadtteil Altoberndorf gehören das Dorf Altoberndorf, das Gehöft Boller Berg und die Wohnplätze Dollau, Grüner Berg, Hegelberg, Höhingen und Irslenbach.

Zum Stadtteil Beffendorf gehören das Dorf Beffendorf und das Gehöft Oberaichhof.

Zum Stadtteil Bochingen gehören das Dorf Bochingen und die Höfe Einfeld und Unterer Schlatthof.

Zum Stadtteil Boll gehören das Dorf Boll und das Gehöft Oberer Schlatthof.

Zum Stadtteil Hochmössingen gehört das Dorf Hochmössingen.

Zum Stadtteil Oberndorf am Neckar gehören die Stadt Oberndorf am Neckar, die Stadtteile Lindenhof, Neckarvorstadt und Webertal das Gehöft Staatsdomäne Unteraichhof und die Wohnplätze An der Aistaiger Straße, Fischweiher, Grundhäuser, Nestelwasen und Stockbrunnen.

Im Stadtteil Aistaig liegen die abgegangenen Ortschaften Burg und Denkenhausen und im Stadtteil Oberndorf am Neckar liegen die abgegangenen Ortschaften Lautenbach und Reute und der Burgstall Wasseneck[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Vor- und Frühgeschichte[Bearbeiten]

Erste Siedlungsspuren auf dem Gebiet Oberndorfs lassen sich bereits für den Zeitraum um 3000–1800 v. Chr. nachweisen. Bei Beffendorf finden sich hier Siedlungsspuren aus der Jungsteinzeit. Siedlungsspuren der Hallstattzeit auf dem Scheibenbühl bei Altoberndorf datieren aus der Zeit von 800–400 v. Chr. Um 200 v. Chr. existierte eine Keltische Siedlung in Oberndorf. Spuren der Kelten aus den Jahren 100 v. Chr.–1 v. Chr. stellen auch Kultstätten (Viereckschanzen) im Eichwald bei Oberndorf und in der Flur Burgstall bei Boll dar. Als 70 n. Chr. die Römer in das Gebiet des oberen Neckars vorstießen, begann der Bau von Straßen vom Kastell Rottweil zu den Kastellen Sulz und Waldmössingen. Teilstücke dieser Straßen sind bei Bochingen und Hochmössingen erhalten. In diesem Bereich sind auch römische Gutshöfe (Villae rusticae) aus der Zeit von 100–200 n. Chr. erhalten, ebenso wie Einzelfunde dieser Zeit aus Aistaig, Beffendorf und Oberndorf. Ab 260 n. Chr. drangen die Alamannen über den Limes in das Gebiet vor. Ihre Spuren finden sich vor allem ab 600 n. Chr. in alamannischen Urdörfer und fränkischen Ausbausiedlungen in Aistaig, Altoberndorf, Beffendorf, Hochmössingen und Oberndorf. Auch wurden Reihengräber mit reichen Beigaben entdeckt.

Mittelalter[Bearbeiten]

Erste urkundliche Erwähnung 782[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung Oberndorfs entstammt einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen: „actum Obarindorf villa publice“ aus dem Jahre 782. Die Schenkung, die die Orte Brittheim und Bickelsberg betraf, fand vermutlich auf dem Oberndorfer Königshof im Tal statt, zu dem auch die Remigiuskirche gehörte. Bischof Salomon von Konstanz erhielt um 900 den Oberndorfer Königshof mit Taufkirche (St. Remigius) und gab ihn an das Kloster St. Gallen, dessen Abt er war, weiter. Diese Schenkung wurde 912 von König Konrad I. erstmals und 948 durch König Otto I. erneut bestätigt

Um 1100 übergab St. Gallen den Klosterbesitz am oberen Neckar als Schenkenlehen an die Herzöge von Zähringen. Als die Herzöge von Teck sich 1187 von den Zähringern abspalteten, erhielten sie den Besitz am oberen Neckar.

Stadtgründung[Bearbeiten]

Die Oberndorfer Stadtgründung geschah dann um 1250 durch Herzog Ludwig von Teck auf der Kalktuffplatte links des Neckars (1246 wird ein Zöllner genannt, 1251 ein ehemaliger Schultheiß, 1254 Bürger). 1264 wurde das neu gegründete Frauenkloster im Tal in den Orden der Augustiner-Eremitinnen aufgenommen, 1272 erhielt das Dominikanerinnenkloster bei der Michaelskapelle von Herzog Ludwig von Teck Privilegien. Im Jahre 1295 wurde erstmals das Geschlecht der Maier von Waseneck genannt. Sie waren mit dem Bau und der Verwaltung der Burg Waseneck bei Altoberndorf als Wohnsitz der Oberndorfer Teck-Linie sowie des Gutshofs (Unteraichhof) beauftragt. 1298 kam es zu Kämpfen zwischen Graf Albert von Hohenberg und Herzog Otto von Baiern bei Oberndorf und Leinstetten, in deren Verlauf Graf Albert, der Minnesänger, fiel. 1300 bestätigte Herzog Hermann von Teck der Stadt Oberndorf ihre alten Rechte und Freiheiten.

Reichsacht 1346[Bearbeiten]

In den Thronstreitigkeiten zwischen Kaiser Ludwig den Baiern und dem neu gewählten König Karl IV. verschworen sich 1346 18 Adelige in Oberndorf gegen den Kaiser. Die Stadt kam in die Reichsacht, woraus sie König Karl 1348 wieder löst. Nach dem Tod Herzog Hermanns von Teck, dem letzten der Oberndorfer Linie 1363, fiel die Burg Waseneck mit den vier Dörfern Altoberndorf, Beffendorf, Bochingen und Waldmössingen an seine Tochter Beatrix und deren Sohn Herzog Konrad von Urslingen. Herzog Friedrich von Teck (Owener Linie) konnte dagegen die Stadt behaupten. 1371 erwarb Herzog Friedrich von Teck von Konrad von Urslingen die Burg Waseneck mit den vier dazugehörigen Dörfern und drei Jahre später verkaufte er die Herrschaft Oberndorf an Graf Rudolf III. von Hohenberg, der vom Abt von St. Gallen mit der Stadt belehnt wurde.

In österreichischem Besitz[Bearbeiten]

1381 schließlich verkaufte Graf Rudolf von Hohenberg seine ganze Grafschaft – darunter die Herrschaft Oberndorf – für 66.000 Gulden an Herzog Leopold von Österreich. 1384–1409 hielt Markgraf Bernhard von Baden, der mit Margarethe, der Tochter des Grafen Rudolf von Hohenberg verheiratet war, Oberndorf und Waseneck als Pfand. Herzog Leopold von Österreich verpfändete zudem 1392 die vier Herrschaftsdörfer an die Grafen von Sulz. Sie kamen erst 1462 wieder zu der Stadt. Im Jahre 1410 wurde die Stadt von Friedrich XII. von Zollern und dessen Helfern belagert. Die Grafen von Württemberg hielten Oberndorf und Waseneck von 1416–1462 als Pfand. Die ganze Stadt einschließlich der Michaelskirche brannte 1445 bis auf neun Häuser ab.

Neuzeit[Bearbeiten]

Das Adelsgeschlecht von Zimmern[Bearbeiten]

1462 ging die Herrschaft Oberndorf als Pfand an die Freiherren (seit 1538 Grafen) von Zimmern. Johann Werner von Zimmern wurde 1488 vom Kaiser geächtet und verlor die Pfandschaft Oberndorf, die den Grafen von Werdenberg zugesprochen wurde. Acht Jahre später entriss Veit Werner von Zimmern die Stadt mit Hilfe der Rottweiler durch einen Überfall den Werdenbergern. Auf dem Reichstag von Augsburg 1504 wird Oberndorf endgültig den Zimmern zugesprochen und blieb ihnen bis 1594. Im Bauernkrieg 1525 versuchte Thomas Maier von Vogelsberg, der Anführer des Bauernhaufens vorm Wald, vergeblich, die Oberndorfer gegen ihre Herren aufzuwiegeln. 1540 macht in der Landenberger Fehde Christoph von Landenberg die Gegend unsicher und zündet Beffendorf und Hochmössingen an. Von 1548 bis 1563 ist Graf Froben Christoph von Zimmern, Verfasser der berühmten Zimmerischen Chronik, Stadtherr von Oberndorf. 1559 wurde das Frauenkloster im Tal mit Augustinermönchen besetzt.

Erneut in österreichischem Besitz[Bearbeiten]

Die Zimmernsche Pfandschaft endete 1594. Nach dem Tod des Grafen Wilhelm von Zimmern, dem letzten seines Geschlechts, fiel Oberndorf an das Haus Österreich. Von 1609 bis 1618 hielt Markgraf Karl von Burgau, ein Sohn Erzherzog Ferdinands von Österreich, Oberndorf als Lehen. Zu einer weitgehenden Zerstörung der Stadt kam es bei einem Brand 1612. 30 Häuser, darunter das Rathaus, wurden völlig zerstört. Im Dreißigjährigen Krieg war von 1632 bis 1634 die Grafschaft Hohenberg von Schweden und Württembergern besetzt. 1635 herrschte eine Pestwelle am oberen Neckar, wodurch Oberndorf einen großen Teil seiner Bevölkerung verlor und 1636 nur noch 96 Bürger und 11 Witwen zählt. Bis Kriegsende musste die Stadt Kontributionen nach dem Hohentwiel, Breisach, Rottweil und Albeck leisten. 1652 bestätigte Erzherzog Ferdinand von Österreich der Stadt ihre alten Rechte und Freiheiten, in den folgenden Jahren von 1657 bis 1764 hatten die Freiherren von Hohenberg – illegitime Nachkommen des Markgrafen Karl von Burgau – die Herrschaft Oberndorf als Pfand inne. Im Pfälzischen Krieg musste die Stadt 1688 und 1689 Kontributionen an die Franzosen leisten und erhielt später wiederholt Einquartierungen. Auch im Spanischen Erbfolgekrieg litt die Stadt sehr unter Einquartierungen. Friedrich Wilhelm von Hohenberg verunglückte 1726 tödlich nach einem Gelage im Pfarrhaus. Die Pfandschaft ging an seine Witwe Maria Charlotta, einer Geborenen von Gleispach (†1764) über. Zwischen 1740 und 1748 wurde die Stadt im Österreichischen Erbfolgekrieg erneut mit Requisitionen und Einquartierungen beschwert. Nach dem Tod Maria Charlotta von Hohenbergs 1764 hielten die Freiherren von Pflummern die Herrschaft Oberndorf als Pfand bis 1782. Johann Franz Meinrad von Pflummern ließ in dieser Zeit ein neues Amtshaus (Pfalz) bauen. Von 1772 bis 1779 erbauten die Augustiner ein neues Kloster samt Kirche. Beim Großen Stadtbrand 1780 brannten 87 Häuser ab, darunter Rathaus, Schulhaus, Pfarrhaus, Kirchturm und Dominikanerinnenkloster. Ab 1796, während der Französischen Revolutionskriege hatte die Stadt ab 1796 Requisitionen und Einquartierungen zu erdulden. Der französische General Vandamme zog 1799 auf dem Rückzug durch Oberndorf, das dabei geplündert wurde.

Oberndorf wird württembergische Oberamtsstadt[Bearbeiten]

Durch den Frieden von Pressburg 1805 gelangte die vorderösterreichische Grafschaft Hohenberg an Württemberg, die Herrschaft Oberndorf wurde im Jahr darauf durch Württemberg in Besitz genommen. Es erfolgte die Aufhebung des Augustiner- und Dominikanerinnenklosters. Zu jener Zeit hatte die Stadt 1043 Einwohner. 1810 wurde Oberndorf Oberamtsstadt mit 27 Amtsorten. Ein Jahr später ließ König Friedrich von Württemberg im ehemaligen Augustinerkloster die Königlich Württembergische Gewehrfabrik einrichten. Um 1820 bildete sich in Oberndorf eine Evangelische Gemeinde. 1823 entstand die Lateinschule; die Realschule kam 1861 hinzu. Wilhelm Brandecker erwarb 1837 den zwei Jahre zuvor in Sulz gegründeten Schwarzwälder Boten und verlegte ihn in seine Heimatstadt Oberndorf. Bei einem neuerlichen Stadtbrand im Jahre 1842 wurden 35 Häuser in der Altstadt zerstört. Während der Deutschen Revolution wurden neben einer Bürgerwehr auch mehrere demokratische Vereine gebildet. Einzelne Oberndorfer nahmen an den gescheiterten Aufständen teil. 1852 war die Not so groß, dass eine Suppenanstalt eingerichtet werden musste. Die Auswanderungswelle nach Amerika erreichte in diesem Jahr ihren Höhepunkt, die Bevölkerung Oberndorfs ging von 1864 Einwohnern auf 1688 Einwohner zurück.

Bahnhof mit Personal 1895

1865 wurde das städtische Armenhaus in ein Spital umgewandelt und zwei Jahre später erhielt Oberndorf durch den Bau der Oberen Neckarbahn einen Bahnanschluss. Die Gebrüder Wilhelm und Paul Mauser errichteten 1872 eine eigene Gewehrfabrik auf der Bitze und erwarben zwei Jahre danach die Königlich Württembergische Gewehrfabrik. Im Jahre 1895 war die Bevölkerung von 2000 Einwohnern im Jahre 1871 auf über 4000 Einwohner angestiegen.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Kurz nach Fertigstellung des neuen Volksschulgebäudes im Grauben 1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Während dieser Kriegszeit machte der gewaltige Ausbau der Mauserwerke die Verlegung des Neckars notwendig, zeitweilig waren hier über 6000 Personen beschäftigt (überwiegend Kriegsgefangene), es entstand eine neue Arbeitersiedlung rechts des Neckars. In den Jahren 1915 und 1916 wurde die Evangelische Stadtkirche Oberndorf erbaut. Die Kriegsteilnehmer aus Oberndorf berichteten 1914–1918 im 14-bändigen Werk "Im Völkerringen. Der große Krieg. Oberndorfer Kriegsheldenbuch" über ihre Erlebnisse. Der Umbau der Michaelskirche 1925 und 1926 war die erste größere Baumaßnahme nach dem Krieg. 1934 erfolgte die Grundsteinlegung für die Siedlung auf dem Lindenhof, drei Jahre später der Baubeginn der neuen Vorstadt im Webertal. Nach Auflösung des Oberamts Oberndorf kam die Stadt 1938 verwaltungstechnisch zum Kreis Rottweil. Ein Jahr später wurden Aistaig mit seinen damals 1156 Einwohnern und Altoberndorf mit 639 Einwohnern eingemeindet. Oberndorf selbst hatte zu dieser Zeit 6652 Einwohner. Die Eingemeindungen wurden 1950 zunächst wieder rückgängig gemacht.

In der Zeit des Nationalsozialismus bestand in der Kameralstraße 20 eine Außendienststelle der Gestapo.[4]

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Während des Zweiten Weltkriegs wurden in der Stadt zum Schutz der Mauserwerke zahlreiche Flak-Einheiten stationiert, darunter 8,8-cm- und 3,7-cm-Flak auf den Höhen rund um die Stadt. Außerdem wurde eine Ballonbatterie in die Stadt verlegt. 1941 wurden diese Einheiten abgezogen, den Flakschutz der Mauserwerke übernahm eine Heimat-Flak-Batterie. Die Mauserwerke beschäftigen ständig rund 10.000 Personen, darunter viele ausländische Zivilarbeiter, aber auch Zwangsarbeiter. Gegen Kriegsende wurden durch Bombenangriffe die Fabrikanlagen und Teile der Stadt beschädigt. Von den zu Höchstzeiten bis zu 11.000 Beschäftigten in der Rüstungsindustrie der Mauserwerke waren gegen Ende des Zweiten Weltkriegs über 50 Prozent Zwangsarbeiter. Insgesamt gab es im Raum Oberndorf rund 7000 Zwangsarbeiter aus 19 Nationen, etwa 700 Kriegsgefangene und rund 4400 Menschen in so genannten Arbeitserziehungslagern; siehe dazu auch den Artikel NS-Zwangsarbeit im Bereich Oberndorf am Neckar.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

1972 erwarb die Stadt die Klosterkirche und das Konventsgebäude, in dem die Stadtverwaltung und das Polizeirevier untergebracht wurden. Ein Jahr später kaufte die Stadt auch noch den Schwedenbau zur Unterbringung ihrer kulturellen Einrichtungen und des Werkhofs. Im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg wurden die Stadt Oberndorf am Neckar am 1. Januar 1975 durch Vereinigung der Stadt Oberndorf am Neckar und der Gemeinden, Altoberndorf, Beffendorf, Bochingen, Boll und Hochmössingen neu gebildet. Gleichzeitig wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Aistaig nach Oberndorf am Neckar eingemeindet.

21. Jahrhundert[Bearbeiten]

Mit einem Mahnmal, das am 27. Januar 2007, dem Holocaust-Gedenktag, eingeweiht wurde, erinnert die Stadt an Zwangsarbeiter in der NS-Zeit. Der Rottweiler Bildhauer Jürgen Knubben hat dazu ein Buch der Erinnerungen mit Stahlseiten geschaffen, auf dem die 308 Zwangsarbeiter, die in Oberndorf gestorben sind, namentlich genannt werden.

Politik[Bearbeiten]

Stadtoberhäupter[Bearbeiten]

Nach 1806 wurde durch Württemberg das Amt des lebenslänglich gewählten Schultheißen eingeführt und später in den Titel Stadtschultheiß geändert. Im Jahre 1930 führte man in Württemberg die Amtsbezeichnung Bürgermeister ein, die noch Gültigkeit besitzt. Der Bürgermeister wird derzeit für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.

  • Franz Josef Frueth, von 1819 bis 1829
  • Ivo Frueth, von 1828 bis 1860
  • Julius Jacob, von 1860 bis 1870
  • Franz Sales Günter (1830-1901), Stadtschultheiß von 1870 bis 1898
  • Johannes Sulzmann, von 1898 bis 1913
  • Kilian Heckler († 1921), von 1914 bis 1921
  • Karl Bayer, von 1921 bis 1933
  • Paul Fritz, von 1933 bis 1944
  • Ludwig Priester, von 1944 bis 1945
  • Hermann Zillinger, von 21. April bis 28. Mai 1945
  • Reinhard Winker, von 28. Mai bis 17. Juli 1945
  • Albrecht Eißler, von 18. Juli 1945 bis 3. November 1945
  • Reinhard Winker, von 1945 bis 1946
  • Otto Kenntner, von 1946 bis 1975
  • Egon Halter, von 1975 bis 1983
  • Klaus Laufer, von 1983 bis 1999
  • Hermann Acker, seit 1999

Gemeinderat[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[5]
Wbt.: 46,0 % (2009: 48,2 %)
 %
40
30
20
10
0
37,6 %
35,0 %
27,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   2
   0
  -2
  -4
+1,7 %p
-0,9 %p
-0,8 %p

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zur gleichen Verteilung der 22 Sitze im Gemeinderat wie die vorangegangene Kommunalwahl 2009:

  • FWV: 37,6 % – 8 Sitze
  • CDU: 35,0 % – 8 Sitze
  • SPD: 27,4 % – 6 Sitze

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1982 ist Oberndorf am Neckar mit zwei Gemeinden in Österreich und Frankreich in Städtepartnerschaften verbunden:

  • OsterreichÖsterreich Die gleichnamige Gemeinde Oberndorf an der Salzach mit 5.600 Einwohnern im Land Salzburg liegt direkt gegenüber zur Stadt Laufen in Bayern, deren Teil sie bis 1816, bis zur napoleonischen Neuordnung Europas war. Die österreichische Gemeinde ist weltbekannt als Entstehungsort des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“, das dort 1818 erstmals aufgeführt wurde und von dort aus in alle Welt ging.
  • FrankreichFrankreich Thierville-sur-Meuse liegt in der französischen Region Lorraine (Lothringen). Die Gemeinde mit 3.100 Einwohnern grenzt unmittelbar an die Stadt Verdun. Wie diese alte Stadt und viele andere Dörfer in der Region an der Maas war auch Thierville im Jahr 1916 Schauplatz einer der grausamsten Schlachten des Ersten Weltkriegs.

Beide Städtepartnerschaften werden gepflegt durch wiederholte Besuche von Delegationen der Gemeinderäte. Zahlreiche Vereine in den Partnerstädten pflegen lebhafte Kooperationen miteinander. Mit dem Lycée in Thierville ist das Oberndorfer Gymnasium durch einen regelmäßigen Schüleraustausch verbunden.

Heraldik[Bearbeiten]

Wappen der Stadt[Bearbeiten]

Wappen Oberndorf am Neckar

Blasonierung: „Unter goldenem Schildhaupt, darin ein liegender schwarzer Doppelhaken, waagerecht und schräglinks gerautet von Gold und Schwarz.“

Gegründet durch die Herzöge von Teck, wurde Oberndorf zwischen 1245 und 1270 Stadt. Das im Abdruck von 1281 erstmals überlieferte Stadtsiegel zeigt zwei Haken aus dem Schild der ortsadeligen Familie der Hacken von Oberndorf. Der Doppelhaken war als Ortszeichen auch an der ehemaligen Stadtmauer angebracht und wurde mindestens noch im 17. Jahrhundert auf Grenzsteinen verwendet. Der Rautenschild der Teck erscheint erst im zweiten Siegel (Abdruck seit 1337) und bildete fortan allein das Stadtwappen, bis 1935 im Schildhaupt wieder der Doppelhaken hinzugefügt wurde. An dessen andere Bezeichnung „Wolfsangel“ knüpften sich schon vor dem 18. Jahrhundert sagenähnliche Vermutungen.[6]

Das Wappen wurde am 10. April 1979 durch das Landratsamt Rottweil neu verliehen.

Wappen der Ortsteile[Bearbeiten]

Flagge[Bearbeiten]

Die Stadtflagge ist Gelb – Schwarz (Fahne 1724 schon genannt).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Oberndorf ist Hochburg der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. Das Fastnachtstreiben konzentriert sich hauptsächlich auf den Fastnachtsdienstag. Neben Rottweil, Elzach und Überlingen ist Oberndorf Teil des so genannten Viererbundes.

Museen[Bearbeiten]

  • Heimatmuseum Oberndorf
  • Waffenmuseum Oberndorf

Bauwerke[Bearbeiten]

Augustinerkloster[Bearbeiten]

Augustinerkloster 1774

Das Augustinerkloster war eine Gründung des hohen Mittelalters. Mitte des 13. Jahrhunderts ließ sich eine klösterliche Frauengemeinschaft im Tal nieder und schloss sich 1264 dem Augustinerorden an. Den Nonnen folgten 1559 Mönche des Ordens nach. Nach drei Vorgängerbauten (1281, 1323, 1619/60) errichteten die Augustiner von 1772 bis 1779 die spätbarocke Vierflügelanlage mit Kirche und Konvent.[7] Der Kirchenbau stammt von Christian Großbayer, die Steinmetzarbeiten wurden von Johann Georg Weckenmann geschaffen. Neben den kunstvollen Deckenfresken des Malers Johann Baptist Enderle verleihen Stuckarbeiten von Andreas Henkel der Klosterkirche ihr Erscheinungsbild. Die 1978 renovierte ehemalige Augustiner-Klosterkirche mit ihren barocken Fresken ist würdiger Raum für kulturelle Veranstaltungen, das ehemalige Kloster wird als Rathaus genutzt.

Katholische Stadtkirche St. Michael[Bearbeiten]

Kirche St. Michael von außen
Kirche St. Michael von innen

Spätestens 1272, Baureste stammen aus noch früherer Zeit, wurde in der Oberstadt eine Kapelle dem Erzengel Michael geweiht. Diese und Nachfolgebauten fielen verschiedenen Stadtbränden zum Opfer. In ihrer heutigen Gestalt ist die Kirche vom Umbau und von den Erweiterungen des Jahres 1926 geprägt; der Kirchenbaumeister Otto Linder bezog vor allem im Turmbereich alte Elemente mit ein. Drei etwa gleich große Schiffe bilden im Grundriss ein Kreuz. Das Äußere mit seinem Bruchsteinmauerwerk mutet zwar mittelalterlich an, aber die Parabeln von Tor- und Fensterbögen sowie der Fries unter der Dachtraufe sind Formen des Jugendstils. Der Jugendstil prägt auch die dreifach gegliederte Kuppel und die Tonnengewölbe im Innern. Die Neugestaltung des Altarbereichs und der Bestuhlung von 1969 trägt der Liturgiereform des II. Vatikanischen Konzils Rechnung. Die bemerkenswerten Glasfenster der Jugendstil-Künstlerin Maria Hiller-Föll thematisieren die Legenden der Erzengel.

Evangelische Stadtkirche[Bearbeiten]

Evangelische Stadtkirche

In die einst vorderösterreichische rein katholische Stadt brachten nach dem Übergang an Württemberg die zuziehenden Arbeiter der Gewehrfabrik ein neues evangelisches Element ein. In der sonst als Lager genutzten Augustinerklosterkirche richtete man einen Betsaal ein. Ein Jahrhundert später, 1916, bezog die Evangelische Gemeinde ihre eigene Kirche. Durch seine exponierte Hanglage dominiert der Bau das Bild der Stadt mehr als die katholische Kirche. Die Evangelische Stadtkirche ist ein Werk des berühmten Architekten Martin Elsaesser. Er bringt mittelalterlich anmutende Muster, Jugendstil-Elemente und die Formensprache der Neuen Sachlichkeit in Gleichklang. Der Kirchenraum ist als dreischiffige Wandpfeilerkirche gegliedert. Die Quertonnengewölbe der Seitenschiffe strecken den Raum in die Breite, während die Seitenemporen die Längsachse strecken. An der halbhohen Wand hinter dem Altar befinden sich Wandgemälde von Rudolf Yelin. Das Schnitzwerk an der Kanzel erzählt die Schöpfungsgeschichte. Leider kaum zugänglich sind die vielgestaltigen Glasmalereien von Käte Schaller-Härlin.

Bergkapelle[Bearbeiten]

Bevor man sich dem Alten Rathaus nähert, lohnt ein Blick hinauf zur Bergkapelle oben auf dem Lindenhof, die Paul Mauser 1910 als Ersatz für die Bitzekapelle stiftete. Die klassizistische Rundkapelle wurde von Baumeister Wilhelm Rohr nach einem Entwurf von Prof. W.P. Laur errichtet. Sie weist eine ungefasste Kreuzigungsgruppe von strenger Bildlichkeit auf.

Altes Rathaus[Bearbeiten]

Das Alte Rathaus Oberndorf stammt in der heutigen Form aus dem Jahr 1783, im spätbarocken Stil errichtet vom Baumeister der Augustinerklosterkirche, Christian Großbayer. Mehrere Vorgängerbauten waren verschiedenen Stadtbränden zum Opfer gefallen. Ein steinerner Rathausbau an dieser Stelle ist seit 1497 belegt.

Wie in früheren Zeiten allgemein üblich, wurde im Rathaus der Handel mit Getreide, Brot und Salz abgewickelt; die Tore (rechts noch sichtbar) führten zur Brotlaube und zur Getreideschranne. Im hinteren Teil lagerte Feuerlöschgerät und waren Arrestzellen eingerichtet. Heute befindet sich ein Speiserestaurant im ersten Stock, sodass das alte Treppenhaus mit den Gemälden der Wappen der früheren Stadtherren zugänglich ist.

Älter als der Rathausbau war der Brunnen davor. Der heutige Trog und die Brunnensäule sind ein Nachbau des in den 1970er-Jahren durch einen Unfall zerstörten Originalbrunnen aus der Spätrenaissance um 1617.

Heute befindet sich im Gebäude ein Restaurant, eine Bar und ein Bistro.

Pfalz und Stadtmauer[Bearbeiten]

Das Gebäude wurde 1766 als Amtshaus, ebenfalls im Stil des Spätbarock, erbaut, als der Freiherr von Pflummern das vorderösterreichische Oberndorf als Pfandherrschaft nahm. Ob an diesem Platz wirklich die Pfalz, also der in einer Urkunde aus dem Jahr 912 erwähnte Königshof lag, ist nicht gesichert. Vermutlich war es die Wohnung der Herzöge von Teck. Dies wird bestätigt durch Einzelfunde und Reste von sehr massiven Steinbauten aus früheren Jahrhunderten, die auch belegen, dass der Platz um die so genannte Pfalz bereits seit karolingischer Zeit besiedelt war. Möglicherweise war dieser frühe Siedlungskern von einer Mauer und Graben umgeben. Rechtsgeschichtlich bedeutet dies, dass die Hofstatt der Pfalz als ein eigener Friedensbereich aufzufassen ist, in dem der Burgfrieden und das Burgrecht galten. Wenig später übernahmen die Stadtmauer und der Stadtgraben die gleiche Funktion. Unmittelbar neben dem Pfalzgebäude trifft man auf die besterhaltenen Reste der Stadtmauer. Sie entstand im späten 13. Jahrhundert nach der Stadterhebung. Die 984 Meter lange Befestigung öffnete sich an drei Toren: Obertor, Kirchtor und Mühltörle.

Burg Waseneck[Bearbeiten]

Ruine der Burg Waseneck

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Oberndorfer Hansel

Vereine[Bearbeiten]

Die Stadt Oberndorf mit ihren Teilorten weist mit über 100 eingetragenen Vereinen auch ein reges Vereinsleben auf. Darunter gibt es viele kulturell engagierte Musik- und Gesangvereine sowie Sportvereine. Im Folgenden sind einige Vereine aufgeführt:

  • Männergesangverein Eintracht Hochmössingen
  • Männergesangverein Frohsinn Altoberndorf
  • Männergesangverein Harmonie Beffendorf
  • Gesangverein Liederkranz Boll
  • Männergesangverein Liederkranz Oberndorf a.N.
  • Musikkapelle Altoberndorf e. V.
  • Musikverein Aistaig e. V.
  • Musikverein Bochingen e. V.
  • Musikverein Hochmössingen e. V.
  • Musikverein Harmonie Boll e. V.
  • Stadtkapelle Oberndorf a.N. e. V.
  • Spielvereinigung Oberndorf 1911 e.V.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Regional-Express im Bahnhof Oberndorf 2008

Oberndorf liegt an der Gäubahn (Stuttgart–Singen) und ist Regional-Express-Halt. Es verkehren stündlich Züge nach Stuttgart und Rottweil und jede zweite Stunde bis Singen. Die Bahnhaltepunkte Altoberndorf und Oberndorf-Aistaig sind inzwischen stillgelegt.

Die Bundesautobahn 81 verbindet Oberndorf im Norden mit der Landeshauptstadt Stuttgart und im Süden mit dem Bodenseegebiet und der Schweiz. Die Ausfahrt Oberndorf a. N. liegt auf halber Strecke zwischen Stuttgart und Bodensee. Beide Ziele sind innerhalb von 45 Minuten erreichbar. Auch die Bundesstraße 14 führt durch die Stadt.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Gericht, Behörden und Einrichtungen[Bearbeiten]

Oberndorf verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Rottweil und zum Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört. In der Stadt befindet sich ein Polizeirevier, das zur Polizeidirektion Rottweil gehört. Außerdem sind in der Stadt Außenstellen des Finanzamtes Rottweil und der Agentur für Arbeit Rottweil eingerichtet.

Die Stadt ist auch Sitz des katholischen Dekanats Oberndorf, das zum Bistum Rottenburg-Stuttgart und zum Dekanatsverband Rottweil-Oberndorf gehört.

Gesundheitsversorgung[Bearbeiten]

Das Krankenhaus Oberndorf ist eine Akutklinik mit 120 Betten in den Fachabteilungen Innere Medizin, Chirurgie/Unfall-, Gefäß- und Visceralchirurgie, Anästhesie und Gynäkologie. Das Krankenhaus bildet in der angeschlossenen Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Nachwuchskräfte für die Pflege aus. Das Krankenhaus Oberndorf a.N. gehört zum Verbund der SRH Kliniken.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Die Stadt Oberndorf hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

  • Marcel Binder (1902–1833), Dekan und katholischer Stadtpfarrer, am 25. Mai 1871
  • Paul von Mauser (1838–1914), Gewehrfabrikant, Generaldirektor, Kommerzienrat, am 14. Juni 1902
  • Adolf Brinzinger (1846–1921), katholischer Stadtpfarrer, am 24. April 1916
  • Ernst Schwarz (1859–1932), evangelischer Stadtpfarrer, am 27. August 1925
  • Hermann Zillinger (1876–1946), Generaldirektor der Mauser-Werke, am 1. April 1939
  • Dr. Karl Wider (1868–1954) Arzt, am 16. Juli 1953
  • Otto Kenntner (* 1913), Bürgermeister, am 26. August 1975
  • Robert Gleichauf (1914–1992), Mechaniker, MdL, Finanzminister des Landes Baden-Württemberg, am 16. Dezember 1977

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Hier werden bekannte Persönlichkeiten aufgeführt, die in Oberndorf einen Teil ihres Lebens verbracht haben oder in Oberndorf verstorben sind.


Literatur[Bearbeiten]

  • Stadt Oberndorf a.N. (Hrsg.) (1982), Geschichte der Stadt Oberndorf am Neckar. Band 1: Von der Frühzeit bis zum Übergang an Württemberg. Hrsg. von der Stadt Oberndorf a.N. aus Anlaß des 1200jährigen Jubiläums im Juni 1982. Oberndorf a.N.: Stadt Oberndorf a.N.
  • Stadt Oberndorf a.N. (Hrsg.) (2006), Geschichte der Stadt Oberndorf am Neckar. Band 2: Vom Übergang an Württemberg bis heute. Oberndorf a.N.: ottodruck, Offset + buchdruck GmbH, Oberndorf a.N. ISBN 3-00-018395-7

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oberndorf am Neckar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Oberndorf am Neckar – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Hauptsatzung der Stadt Oberndorf am Neckar vom 11. Dezember 2001
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 475–479
  4. Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier (Hrsg.): Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern. Stuttgart 2013, ISBN 3-89657-138-9, S. 84ff.
  5. http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2014/Gem.asp?325045
  6. Klemens Stadler: Deutsche Wappen. Band VIII: Baden-Württemberg Seite 82. Mit Zeichnungen von Max Reinhart. Angelsachsen-Verlag Bremen, 1971.
  7. http://maja.bsz-bw.de/kloester-bw/klostertexte.php?kreis=&bistum=&alle=&ungeteilt=&art=&orden=&orte=1&buchstabe=O&nr=415&thema=Geschichte