Oberotterbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Oberotterbach
Oberotterbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Oberotterbach hervorgehoben
49.0711111111117.9705555555556192Koordinaten: 49° 4′ N, 7° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Bad Bergzabern
Höhe: 192 m ü. NHN
Fläche: 15,37 km²
Einwohner: 1163 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76889
Vorwahl: 06342
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 059
Adresse der Verbandsverwaltung: Königstraße 61
76887 Bad Bergzabern
Webpräsenz: www.oberotterbach.de
Ortsbürgermeister: Heinz Oerther
Lage der Ortsgemeinde Oberotterbach im Landkreis Südliche Weinstraße
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Über dieses Bild

Oberotterbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern an. Oberotterbach ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Der Weinort liegt zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Rhein.

Zu Oberotterbach gehören auch die Wohnplätze Brendelsmühle und Heidenbrunnenhof.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

992 wurde der Ort in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto III. an das Kloster Selz im Elsass erstmals erwähnt.

Siehe auch: Burg Oberotterbach

Religion[Bearbeiten]

Protestantische Pfarrkirche

2007 waren 55,6 Prozent der Einwohner evangelisch und 25,4 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4]

Politik[Bearbeiten]

Rathaus

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Oberotterbach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2009 3 5 8 16 Sitze
2004 3 6 7 16 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Geteilt und oben gespalten, belegt mit einem silbernen Herzschild, darin ein rotbewehrter und -bezungter goldbekrönter blauer Löwe, oben rechts in Schwarz ein rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe, oben links von Silber und Blau gerautet, unten in Grün ein silberner Schrägwellenbalken, beseitet von je einer silbernen Kugel“.

Es wurde 1938 vom bayerischen Reichsstatthalter genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1558.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Ruine der Burg Guttenberg im Mundatwald; Aussichtsturm Stäffelsbergturm (1887)
  • Westwall-Wanderweg – seit Juni 2009 besteht hier ein zehn Kilometer langer Wanderweg entlang den gesprengten Bunkern, Laufgräben und Stellungen.

Verkehr[Bearbeiten]

Oberotterbach ist über die Buslinie 543 (Bad Bergzabern-Wissembourg) an das Nahverkehrsnetz angebunden. Nächstgelegene Bahnhöfe sind Bad Bergzabern und Wissembourg.

Sport[Bearbeiten]

Oberotterbach ist hauptsächlich von Fußball geprägt. Der Sportverein Oberotterbach 1950 e.V. stellt eine Herrenmannschaft, Altherrenmannschaft, A-Jugend-, D-Jugend-, sowie eine F-Jugendmannschaft. Weitere sportliche Aktivitäten in Oberotterbach sind Tischtennis, Tennis, Aerobic, Turnen und Modellsport.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Heimat von Manuel Peter (Wissenschaftler)


Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oberotterbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 101 (PDF; 2,16 MB)
  4. KommWis, Stand: 30. November 2007
  5. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3