Oberschönegg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oberschönegg
Oberschönegg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberschönegg hervorgehoben
48.10638888888910.301388888889630Koordinaten: 48° 6′ N, 10° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Babenhausen
Höhe: 630 m ü. NN
Fläche: 18,28 km²
Einwohner:

947 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87770
Vorwahl: 08333
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 184
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
87727 Babenhausen
Webpräsenz: www.oberschoenegg.de
Bürgermeister: Günther Fuchs (Wgem. / Wver. /Fr. Wver.)
Lage der Gemeinde Oberschönegg im Landkreis Unterallgäu
Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Oberschönegg ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Babenhausen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Oberschönegg liegt zirka 20 km nord-östlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Oberschwaben.

[Bearbeiten] Ausdehnung des Gemeindegebietes

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Oberschönegg, Dietershofen b. Babenhausen und Weinried.

Zur Gemeinde Oberschönegg gehören die Orte Oberschönegg, Dietershofen, Märxle und Weinried. Die 1580 im Salbuch des Pflegamts Schönegg genannte Ansiedlung Langer Jürgen und die bis 1933 bestandene Einöde Berghof sind dem Ort abgegangen. Weinreid bestand bis zum dreißigjährigen Krieg aus zwei Anwesen, danach nur noch aus einem Hof.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Burg Altenschönegg war Sitz eines bedeutenden Reichsministerialgeschlechts. Seit 1355 war sie Pflegamt des Hochstifts Augsburg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 fiel der Ort an Bayern. Der Ortsteil Weinried gehörte von 1538/39 bis 1803 den Fürsten Fugger-Babenhausen. Der Ort kam im Zuge der Kreisreform 1972 vom Landkreis Illertissen zum neugebildeten Landkreis Unterallgäu.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 941, 1987 dann 865 und im Jahr 2000 950 Einwohner gezählt.

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Günther Fuchs. Er wurde im Jahr 2008 Nachfolger von Thomas Schiochet.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.196 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1.700 T€.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen wurde am 20. Juli 1984 durch Bescheid der Regierung von Schwaben genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Silber; vorne über einem silbernen Ulrichskreuz ein silbernes Marienmonogramm, hinten drei (2:1) gestellte schwarze Schlegel.“

Grundlage des neuen Gemeindewappens ist das Wappen des alten Hochstifts Augsburg, der von Rot und Silber gespaltene Schild. Oberschönegg war als Pflegamt ein bedeutender Verwaltungsmittelpunkt innerhalb des Hochstifts. Auf die mittelalterliche Geschichte verweisen die drei Schlegel aus dem Wappen der Herren von Schönegg, deren Stammburg sich im heutigen Gemeindegebiet befand. Das Marienmonogramm ist dem Wappen des Redemptoristenordens entnommen und soll an den Aufenthalt des hl. Clemens Maria Hofbauer 1805/06 in Weinried erinnern. Das Ulrichskreuz steht für die Pfarrkirche St. Ulrich von Dietershofen.

Das Wappen wurde vom Freisinger Heraldiker Theodor Goerge gestaltet.

[Bearbeiten] Flagge

Die Flagge ist Weiß - Rot gestreift mit aufgelegtem Gemeindewappen.

Oberschönegg

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im produzierenden Gewerbe 334 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 53 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 319. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es keine Betriebe. Es bestanden im Jahr 1999 55 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.240 ha, davon waren 301 ha Ackerfläche und 939 ha Dauergrünfläche. Die Molkerei Ehrmann hat hier ihren Firmensitz.

[Bearbeiten] Bildung

Im Jahr 2005 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 49 Kindern

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Oberschönegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
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