Oberschlesische Operation

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Schlacht um Oberschlesien
Entwicklung an der Ostfront von 15. bis 31. März 1945
Entwicklung an der Ostfront von 15. bis 31. März 1945
Datum 15. bis 31. März 1945
Ort Oberschlesien
Ausgang Sowjetischer Sieg
Konfliktparteien
Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich Sowjetunion 1923Sowjetunion Sowjetunion
Befehlshaber
Ferdinand Schörner Ivan Konev


Die Oberschlesische Operation (russisch Верхнесилезская операция) war eine Offensive der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg, die vom 15. bis zum 31. März 1945 dauerte.

Truppenstärke[Bearbeiten]

Die linke Flanke der 1. Ukrainischen Front unter Konew hatte 31 Divisionen, 5.640 Geschütze, 988 Panzer und 1.737 Flugzeuge. [1] Die deutsche 1. Panzerarmee der Armeegruppe Heinrici hatte zusammen mit der 17. Armee der Heeresgruppe Mitte 20 Divisionen, 60 Regimenter, 1.420 Geschütze, 94 Panzer und 750 Flugzeuge. [1]

Verlauf[Bearbeiten]

Die Operation begann am 15. März 1945. Am 18. März wurden 5 deutsche Divisionen bei Oppeln eingeschlossen und bis zum 20. März aufgerieben. [1] Ende März wurden weitere deutsche Truppen bei Ratibor mit Hilfe der 4. Ukrainischen Front zerschlagen, und zum 31. März erreichten die Sowjets Strehlen und Lausitzer Neiße. [1] Der südwestliche Teil Oberschlesiens wurde sowjetisch besetzt. [1]

Nach sowjetischen Angaben fielen mehr als 40.000 deutsche Soldaten und weitere 14.000 gerieten in Gefangenschaft. [1] Die Rote Armee verlor 67.000 Mann (16.000 davon Tote und Vermisste). [2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Верхнесилезская операция 1945 года. Abgerufen am 27. Januar 2011.
  2. http://www.soldat.ru/doc/casualties/book/chapter5_10_1.html