Obersiebenbrunn

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Obersiebenbrunn
Wappen von Obersiebenbrunn
Obersiebenbrunn (Österreich)
Obersiebenbrunn
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Gänserndorf
Kfz-Kennzeichen: GF
Fläche: 26,91 km²
Koordinaten: 48° 16′ N, 16° 42′ O48.26516.7075151Koordinaten: 48° 15′ 54″ N, 16° 42′ 27″ O
Höhe: 151 m ü. A.
Einwohner: 1.693 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 63 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2283
Vorwahl: 02286
Gemeindekennziffer: 3 08 42
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 11
2283 Obersiebenbrunn
Website: www.obersiebenbrunn.at
Politik
Bürgermeister: Kurt Steindl
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
9 SPÖ, 6 ÖVP, 4 OBL
Lage der Marktgemeinde Obersiebenbrunn im Bezirk Gänserndorf
Aderklaa Andlersdorf Angern an der March Auersthal Bad Pirawarth Deutsch-Wagram Drösing Dürnkrut Ebenthal Eckartsau Engelhartstetten Gänserndorf Glinzendorf Groß-Enzersdorf Groß-Schweinbarth Großhofen Haringsee Hauskirchen Hohenau an der March Hohenruppersdorf Jedenspeigen Lassee Leopoldsdorf im Marchfelde Mannsdorf an der Donau Marchegg Markgrafneusiedl Matzen-Raggendorf Neusiedl an der Zaya Obersiebenbrunn Orth an der Donau Palterndorf-Dobermannsdorf Parbasdorf Prottes Raasdorf Ringelsdorf-Niederabsdorf Schönkirchen-Reyersdorf Spannberg Strasshof an der Nordbahn Sulz im Weinviertel Untersiebenbrunn Velm-Götzendorf Weiden an der March Weikendorf Zistersdorf NiederösterreichLage der Gemeinde Obersiebenbrunn im Bezirk Gänserndorf (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Obersiebenbrunn ist eine Marktgemeinde mit 1693 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Gänserndorf, Niederösterreich.

Geographie[Bearbeiten]

Obersiebenbrunn liegt im Marchfeld in Niederösterreich.

Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 26,92 Quadratkilometer. 19,7 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Es existiert nur die Katastralgemeinde und Ortschaft Obersiebenbrunn.

Nachbargemeinden
Gänserndorf Weikendorf
Markgrafneusiedl Nachbargemeinden Untersiebenbrunn
Glinzendorf Leopoldsdorf im Marchfelde

Geschichte[Bearbeiten]

Ober Siebenbrunn und Umgebung um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)
Ober Siebenbrunn um 1873 (Landesaufnahme, Ausschnitt)

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

In der Popreg-Datenbank wurden für das Jahr 2010 1708 Einwohner ermittelt. Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1416 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1179 Einwohner, 1981 1149 und im Jahr 1971 1286 Einwohner.


Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

9
6
4
Von 19 Sitzen entfallen auf:
  • ÖVP: 9
  • SPÖ: 6
  • Bürgerliste: 4

Im Marktgemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl 2009 folgende Mandatsverteilung:

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Kurt Steindl, Gemeindesekretär Thomas Mahdalicek.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 48, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 35. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 681. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 50,28 Prozent.

In Obersiebenbrunn wird durch den zum Marchfeldkanal gehörende Obersiebenbrunner Kanal der Stempfelbach mit Donauwasser versorgt.

Der Bahnhof Siebenbrunn-Leopoldsdorf im Ortsgebiet der Gemeinde liegt an der Marchegger Ostbahn. Bis 2002 begann hier die Lokalbahn Siebenbrunn–Engelhartstetten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Barockschloss Obersiebenbrunn: frühbarock, einst im Besitz von Prinz Eugen, 2001 von der koptischen Kirche erworben, renoviert, und darin ein Kloster errichtet. Neben dem Haupthaus stehen auch Schlosspark, der barocke, innen reich mit Malerei verzierte Gartenpavillon, und etliche Nebengebäude unter Denkmalschutz.
  • Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt: Barockkirche, erbaut in den Jahren 1722 bis 1724 unter Kardinal Fürsterzbischof Kollonitz. Aus der Kirchengeschichte: Laut erzbischöflichem Schematismus bestand die Kirche schon vor 1333. Die erste Kirche wurde um 1250 erbaut. 1722 wegen Baufälligkeit Abtragung und Neuerrichtung. Einweihung im Jahre 1724. Die Pfarrbücher reichen bis 1657 zurück. Das Verzeichnis der Pfarrherren geht lückenlos bis 1654 – lückenhaft bis vor 1544 – zurück. Nach der Ablieferung der Glocken im Ersten und Zweiten Weltkrieg mussten sie 1924 und 1957 ergänzt werden. Nach mündlicher Überlieferung soll sich unter der Kirche noch die Krypta der alten Kirche befinden.
  • Bahnhof Siebenbrunn-Leopoldsdorf: Mit einem originalen historischen Aufnahmsgebäude und erhaltener Wasserstation

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Erich Prem: Obersiebenbrunn: Geschichte einer Marktgemeinde. Marktgemeinde Obersiebenbrunn, 1990, S. 281.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Obersiebenbrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien