Oberstadion

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Oberstadion
Oberstadion
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oberstadion hervorgehoben
48.1858333333339.6916666666667532Koordinaten: 48° 11′ N, 9° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 532 m ü. NHN
Fläche: 15,8 km²
Einwohner: 1534 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km²
Postleitzahl: 89613
Vorwahlen: 07357, 07393
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 091
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 29
89613 Oberstadion
Webpräsenz: www.oberstadion.de
Bürgermeister: Klaus Schwenning
Lage der Gemeinde Oberstadion im Alb-Donau-Kreis
Landkreis Biberach Landkreis Esslingen Landkreis Göppingen Landkreis Heidenheim Landkreis Reutlingen Ulm Allmendingen (Württemberg) Allmendingen (Württemberg) Altheim (Alb) Altheim (bei Ehingen) Altheim (bei Ehingen) Amstetten (Württemberg) Asselfingen Ballendorf Balzheim Beimerstetten Berghülen Bernstadt (Alb) Blaubeuren Blaustein Breitingen Börslingen Dietenheim Dornstadt Ehingen (Donau) Ehingen (Donau) Emeringen Emerkingen Erbach (Donau) Griesingen Grundsheim Hausen am Bussen Heroldstatt Holzkirch Hüttisheim Illerkirchberg Illerrieden Laichingen Langenau Lauterach (Alb-Donau-Kreis) Lonsee Merklingen Munderkingen Neenstetten Nellingen Nerenstetten Oberdischingen Obermarchtal Oberstadion Öllingen Öpfingen Rammingen (Württemberg) Rechtenstein Rottenacker Schelklingen Schnürpflingen Setzingen Staig Untermarchtal Unterstadion Unterwachingen Weidenstetten Westerheim (Württemberg) Westerstetten BayernKarte
Über dieses Bild

Oberstadion ist eine oberschwäbische Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Oberstadion mit Schloss um 1900

Geografie[Bearbeiten]

Katholische Kirche im Ortsteil Hundersingen

Geografische Lage[Bearbeiten]

Oberstadion liegt im nördlichen Oberschwaben zwischen Ehingen (Donau) und Biberach an der Riß. Durch das Gemeindegebiet fließt der Stehenbach, der in die Donau mündet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Unterstadion, im Osten an Schemmerhofen sowie im Süden an Attenweiler, beide im Landkreis Biberach, im Westen an Grundsheim und Uttenweiler.

Gliederung[Bearbeiten]

Moosbeuren um 1900

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Oberstadion, Hundersingen, Mundeldingen, Moosbeuren, Mühlhausen und Rettighofen.

Geschichte[Bearbeiten]

Um 1270 benannte sich das aus Graubünden stammende, hier ansässige Adelsgeschlecht Stadion nach dem Ort.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden die Gemeinden Mundeldingen (am 1. Januar 1972), Moosbeuren (am 1. November 1972) und Hundersingen (am 1. Januar 1975) nach Oberstadion eingemeindet.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen an.

Partnerschaften[Bearbeiten]

Oberstadion unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Oberstadion verfügt mit der Christoph-von-Schmid-Schule über eine Grund-, Haupt- und Werkrealschule. Weiter führende Schulen befinden sich in Munderkingen und Ehingen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im Krippenmuseum Oberstadion sind 160 Krippen ausgestellt

Museen[Bearbeiten]

  • Christoph-von-Schmid-Gedenkstätte mit zwei Krippendarstellungen
  • Krippenmuseum Oberstadion im alten Pfarrstadel (ganzjährige Ausstellung)

Bauwerke[Bearbeiten]

St. Martinus, Martyrium des Hl. Veit; Detail vom Unterbau des Veit-Altars
  • Kirche St. Martinus in Oberstadion: ein Langhaus mit fünf Seitenkapellen und elf Altären, von denen sieben als gotische Flügelaltäre aus der sogenannten Ulmer Schule, den berühmten Holz- und Steinbildhauern des 15. Jahrhunderts, stammen. Das Chorgestühl stammt vom Bildhauer Jörg Syrlin dem Jüngeren und der Hochaltar ist vom Maler Jörg Stocker.
  • Mundeldinger Käppele; die Marienkapelle wurde 1992/3 von engagierten Mundeldingern in Eigenregie gebaut.
  • Moosbeurer Galgen: Wäldchen bei Moosbeuren, in dem früher Hinrichtungen vollzogen wurden und unter dem Überreste der Kelten vermutet werden, weil es auf einem eher unnatürlichen Hügel steht. Im Galgenwald findet jeden Sommer das alljährliche Galgenfest statt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oberstadion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien