Obertaufkirchen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Mühldorf am Inn | |
| Höhe: | 457 m ü. NN | |
| Fläche: | 31,64 km² | |
| Einwohner: |
2.427 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 77 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 84419 | |
| Vorwahl: | 08082 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 83 135 | |
| Gemeindegliederung: | 82 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Am Sportplatz 5 84419 Obertaufkirchen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Franz Ehgartner (Heimattreue) | |
| Lage der Gemeinde Obertaufkirchen im Landkreis Mühldorf am Inn | ||
Obertaufkirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Obertaufkirchen liegt in der Region Südostoberbayern.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Obertaufkirchen hat 82 amtlich benannte Ortsteile[2]:
Es gibt die Gemarkungen Oberornau und Obertaufkirchen.
[Bearbeiten] Geschichte
Obertaufkirchen gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Neumarkt des Kurfürstentums Bayern. Mittels der Obmannschaft Obertaufkirchen übte das Erzstift Salzburg bis zu seiner Aufhebung im Jahr 1803 die niedere Gerichtsbarkeit über seine hiesigen Untertanen aus. Im wenige Meter nordöstlich gelegenen Weiler Hohenthann war ein wohl einmal eindrucksvolles Schloss wie der Wening-Stich von 1710 zeigt, dort das aber bereits als Ruine.[3]
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1970: 1.682 Einwohner
- 1987: 1.722 Einwohner
- 2000: 2.329 Einwohner
[Bearbeiten] Wappen
Beschreibung: Im silberne Wappenschild von einem Schildhaupt mit blau-weißer zweireihiger Wolkenpfahlfeh abgesetzt, ist ein blauer Wellenbalken über dem ein rotes Taufbecken liegt.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Franz Ehgartner (Heimattreue).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 793 T€. Der Anteil an Gewerbesteuereinnahmen (netto) lag bei umgerechnet 102 T€.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Gebäude
- Die katholische Pfarrkirche St. Martin und Magdalena in Obertaufkirchen. Das große Gotteshaus vereinigt eine bemerkenswerte Menge verschiedener Stile. Sogar vom ersten Steinbau im Stil der Romanik, entstanden um 1150, sind sichtbare Partien (z.B. Portal) erhalten, ebenso vom spätgotischen Nachfolger, der ab 1450 in Gestalt kam. Die Barockisierung, Rokoko-Gestaltung folgte um 1777. 1910-11 kam es per Neubau zu einer Vergrößerung im Bereich vorderes Langhaus und Chor, die im neubarocken Stil zur Ausführung gelangte.
- Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Frauenornau ist ein spätgotischer Bau mit einer eindrucksvollen Rokokoaussattung von 1774.
- Ein Baudenkmal von 1686 stellt die Wallfahrtskirche Hl. Mutter Anna im Ortsteil Annabrunn dar.
- Auch die spätgotische Filialkirche St. Petrus im Ortsteil Kirchkagen ist sehenswert.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Am Arbeitsort gab es 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 38 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, im produzierenden Gewerbe waren es 336 Personen und im Bereich Handel und Verkehr 42 Personen. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 87 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 696. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 6 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 126 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2186 ha. Davon waren 1222 ha Ackerfläche und 963 ha Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Bildung
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 88 Kindern
- Volksschulen: 1 mit 15 Lehrern und 248 Schülern
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20120105/155435&attr=OBJ&val=413
- ↑ http://steffenvoelkel2.de/24.november.2010%20073.jpg
[Bearbeiten] Weblinks
- Gemeinde Obertaufkirchen
- Pfarrverband Obertaufkirchen
- Obertaufkirchen: Wappengeschichte vom HdBG
- Amtliche Gemeinde-Statistik
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