Obervolta

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Schwarzer, Roter und Weißer Volta

Obervolta (französisch Haute-Volta, nach dem Fluss Volta) war von 1919 bis 1932 eine französische Kolonie in Westafrika. Da die wirtschaftliche Entwicklung hinter den Erwartungen des Mutterlandes zurückblieb, wurde das Territorium 1932 unter den Nachbarkolonien Französisch-Sudan, Niger und Elfenbeinküste aufgeteilt. Nach dem Zweiten Weltkrieg ordnete Frankreich seinen Kolonialbesitz neu und stellte Obervolta 1947 in seinen alten Grenzen als Überseeterritorium wieder her. Am 5. August 1960 wurde Obervolta in die Unabhängigkeit entlassen. Am 4. August 1984 änderte es seinen Namen in Burkina Faso. Das Land liegt in der Großlandschaft Sudan und der Sahelzone; es grenzt an Ghana, Mali, Niger, die Elfenbeinküste, Togo und Benin. Die Hauptstadt war Ouagadougou.

Hauptartikel: Geschichte Burkina Fasos

Gouverneure (1919–1932)[Bearbeiten]

Gouverneure (1947–1958)[Bearbeiten]

Hochkommissare (1958–1960)[Bearbeiten]

  • Max Berthet (11. Dezember 1958– Februar 1959)
  • Paul Masson (Februar 1959–5. August 1960)

Präsidenten Obervoltas[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Fischer: Ober-Volta. Kurt Schroeder, Bonn 1962.