Oberwambach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Oberwambach
Oberwambach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Oberwambach hervorgehoben
50.6586111111117.6569444444444235Koordinaten: 50° 40′ N, 7° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Altenkirchen (Westerwald)
Höhe: 235 m ü. NHN
Fläche: 3,99 km²
Einwohner: 415 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 104 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57614
Vorwahl: 02681
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 086
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 13
57610 Altenkirchen
Webpräsenz: www.vg-altenkirchen.de
Ortsbürgermeister: Hans-Joachim Ramseger
Lage der Ortsgemeinde Oberwambach im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild
Oberwambach
Die Kirche von Oberwambach

Oberwambach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Altenkirchen an.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Oberwambach liegt im Westerwald etwa vier km südlich von Altenkirchen, jeweils etwa zwei km entfernt der Landesstraßen 265 und 267 sowie der Bundesstraße 8. Der Ort grenzt im Süden an die Gemeinden Rodenbach bei Puderbach und Oberdreis im Landkreis Neuwied. Weitere Nachbargemeinden sind Almersbach im Nordwesten, Gieleroth im Nordosten und Stürzelbach im Südwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

1464 wird Oberwambach in einem Vertrag zwischen den Grafen von Sayn und den Grafen von Wied als Ouerwanenbach erstmals schriftlich erwähnt. Über u.a. 1565 Offerwanbach und 1576 Oberwainbach entwickelte sich der heutige Name.

1565 wird die Kapelle von Oberwambach mit Gütern ausgestattet. Sie ist damals zuständig für die Dörfer Amteroth, Herpteroth, Gieleroth und Oberwambach. Der Gottesdienst wird vom Almersbacher Pfarrer und nach der Reformation wechselweise in reformierter und lutherischer Form gehalten.

Im Jahr 1721 wird eine Schule am Ort erwähnt. 1869 starben in Oberwambach 23 Kinder an Scharlach. 1870/71 wird eine neue Kirche gebaut, eine alte Waldkapelle wurde 1847 abgebrochen.

Seit 1924 ist der Ort an das Stromnetz angeschlossen. Ende März 1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs, zerstörten oder beschädigten Bombardements Alliierter fast alle Häuser des Ortes, es gab 22 Todesopfer und viele Verletzte.

Bevölkerungsentwicklung

Für Oberwambach werden 1576 23 Feuerstätten (Haushalte, Höfe oder Häuser; durchschnittlich wahrscheinlich je fünf Bewohner) gezählt, 1606 25 Feuerstätten, 1671 20 Feuerstätten, 1682 31 Feuerstätten, 1781 wie 1801 jeweils 38 Feuerstätten.

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Oberwambach seit der preußischen Zeit, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 199
1835 275
1871 326
1905 336
1939 370
1950 391
Jahr Einwohner
1961 414
1970 442
1987 370
1997 427
2005 417
2012 415

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Oberwambach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der Wald in der Gemarkung gehört zum größten Teil einer Waldinteressentenschaft in 35 Anteilen. Im Ort bestehen außerdem mehrere kleinere Gewerbe- und Handelsbetriebe, außerdem sind noch vier landwirtschaftliche Betriebe tätig, davon drei im Nebenerwerb.

Vereine[Bearbeiten]

  • MGV Eintracht e.V. Oberwambach
  • Jugendfreunde Oberwambach e.V.
  • Frauenchor Oberwambach

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oberwambach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen